Russische Klassik satt – mit Beilagen Die „Gala mit Stars des Bayerischen Staatsballetts“ läuft demnächst als Livestream online

Auf der Gala sprühen die Funken

Es ist Freitag, der 13., und ein Schneewetterchaos verhindert etliche Zugfahrten. Die Anreise nach München ist also bereits abenteuerlich – und die Spannung steigt umso mehr. Tatsächlich aber lohnt die Fahrt, denn die „Gala mit Stars des Bayerischen Staatsballetts“ sprüht… Weiterlesen…

Hanseatische Geräuschvergrößerung: Krachbau oder Luxushalle? Warum die Elbphilharmonie dem Wesen nach keine Konzerthalle, sondern nur ein monströser Kommerz-Gag für Hamburg ist

Die Elbphilharmonie ist ein Desaster

Der ersten Töne des Eröffnungskonzerts nach dem Festakt kommen als Solo von einer einzelnen Oboe – vermutlich, weil der Erste Bürgermeister Hamburgs, Olaf Scholz, in seiner Jugend mal Oboe spielte. Was für eine peinliche „neu-hanseatische“ Anbiederung an die Machthaber und Geldgeber!… Weiterlesen…

Telekinese aus der Theatermaschinerie Das Stuttgarter Ballett nimmt mit „Krabat“ den Erfolgscoup von Demis Volpi nach dem Jugendroman von Otfried Preußler wieder auf

Alles Böse hat in Krabat ein End.

Im Buch liest sich die schwarze Magie wie eine Vorläuferfantasie auf Harry Potter: „Der Meister spie eine schwarze Maus auf den Tisch, sie war einäugig wie er selbst.“ Und doch könnte es sich auch um eine politische Allegorie handeln: „Die… Weiterlesen…

Mit Eleganz und Würde erwachsen werden Maria Eichwald begeistert als Gaststar in „Der Nussknacker“ von Nacho Duato mit dem Staatsballett Berlin

Maria Eichwald ist der Star

Sie ist ausgelassen, kindhaft und hat einen Bruder, der sie so richtig piesackt: Clara im „Nussknacker“ ist alles andere als eine vornehme Prinzessin. Sie hält bei Nacho Duato und dem Staatsballett Berlin denn auch ziemlich zwanglos einen Luftballon – einen… Weiterlesen…

Weihnachten geht in die Verlängerung Manches aus der Weihnachtszeit könnte glatt so bleiben… Außerdem: ein Rückblick aufs Jahr 2016 und ein Spendenaufruf

Weihnachten und Spenden passen zusammen

Weihnachten ist vorbei – aber die festliche Stimmung trägt uns ins neue Jahr. Und manche Dinge sind es wert, aus der Weihnachtszeit heraus einfach bei uns zu bleiben. Wie die Freundlichkeit, die einen plötzlich mit Orten verbindet, die sonst banal,… Weiterlesen…

Rot, Weiß, Bunt – frohe Weihnachten! Das Hamburg Ballett zeigt das „Weihnachtsoratorium I – VI“ von John Neumeier mit Patricia Friza und ohne Sasha Riva. Außerdem ärgern sich viele über eine neue Homepage

Das Weihnachtsoratorium tanzt!

Da ist ein Glaskäfig voller Menschen. Das Glas ist nicht ganz klar, sondern bildet Striemen, in Längsrichtung, die den Käfigcharakter der Glaswand verstärken. Als sich dieses Glas hebt, beginnen die Protagonisten zu murmeln. Jeder scheint sein Mantra zu haben, um… Weiterlesen…

Tanzt die Freiheit! Der Tycoon des Bolschoi-Stils kam nach München: Erstmals gibt es „Spartacus“ von Yuri Grigorovich bei einer westlichen Truppe, mit dem Bayerischen Staatsballett

Spartacus bewegt die Welt.

Als Yuri Grigorovich 1968 sein legendäres Jahrhundert-Ballett „Spartacus“ am Moskauer Bolschoi-Theater choreografierte, ahnte er nicht, dass er viele Jahre später, genauer gesagt: wenige Tage vor seinem 90. Geburtstag am 2. Januar 2017, in München auf der Bühne des Nationaltheaters stehen… Weiterlesen…

Potenzsteigerung „Don Quijote“ beim Stuttgarter Ballett: wenig Tiefgang, dafür buntes folkloristisches Treiben; noch toller ist ein echter Ratmansky: „Don Quichot“ mit Anna Tsygankova und Matthew Golding als DVD vom Het Nationale Ballet

Don Quichot ist ein Potenzmittel des Balletts

Eine fetzige Inszenierung des Balletts „Don Quijote“ ist ein einziges Potenzmittel: Ohne viel nachzudenken, stürzen sich der verträumte Titelheld und sein tumber Gefährte in absurde Abenteuer, während sich die eigentliche Handlung – inklusive Lovestory – quasi nebenbei, aber unter stürmischem… Weiterlesen…

Wanderer, kommst du nach Paris… ... dann verlauf dich nicht, sondern schau dir „Le Lac des Cygnes“ mit dem Ballett der Pariser Oper an

Schwanensee aus Nurejews Hand

Es sind noch nicht einmal zwei Tage, die das Libretto vom „Schwanensee“ hier umfasst, aber es ist, als seien diese die letzten Tage der Menschheit: Rudolf Nurejew inszenierte seine apokalyptische Version erstmals 1964 in Wien – und genau zwanzig Jahre… Weiterlesen…

Der lebendige Totentanz arte bietet einen Crossover-Event der Extra-Klasse: Christian Spucks Anti-Ballett „Messa da Requiem“ aus Zürich. Verdis Musik wird neu interpretiert von Fabio Luisi

Verdi und seine Messa da Requiem als Tanzevent.

Asche zu Asche – die Asche liegt auf dem Bühnenboden, sie rieselt herab. Sie symbolisiert das Thema: den großen, alles umfassenden Tod. Mortem. Death. La mort. Muerte. Morte. Jede Sprache kennt ihn. Keine liebt ihn. Er ist der Endpunkt. Christian… Weiterlesen…