Abschiedswehmut und Liebesdemut „Die Kameliendame“ von John Neumeier trumpfte noch einmal beim Hamburg Ballett auf: mit Ida Praetorius, Jacopo Bellussi, Silvia Azzoni, Alexandre Riabko und weiteren Stars – es leuchten aber auch neue Stücke am Horizont

"Die Kameliendame" von John Neumeier im Sommer 2024 beim Hamburg Ballett

Vorerst heißt es Abschied nehmen. „Die Kameliendame“, eines der erfolgreichsten Stücke von Ballettgenie John Neumeier, verlässt das Hamburg Ballett für mindestens eine Spielzeit. Dafür werden neun andere Werke des großen Meisters kommen bzw. beibehalten, und die Programme, die der künftige… Weiterlesen…

Über die Selbstfindung als Mann John Neumeier kreierte mit „Epilog“ seine letzte große Uraufführung beim Hamburg Ballett: ein Stück auch über ihn selbst

"Epilog" von John Neumeier beim Hamburg Ballett

Was für ein historischer Abend! Gestern Abend premierte mit „Epilog“ die letzte abendfüllende Kreation von John Neumeier beim Hamburg Ballett. Nach 51 Jahren gibt der zu Recht als Genie geltende 85-Jährige die Leitung dort ab. Noch einmal eröffnete er jetzt… Weiterlesen…

Himmel, Hölle und Natur Mit „Novitzky/Dawson“ bringt das Stuttgarter Ballett exquisite Ästhetik zu den letzten Fragen auf die Bühne: topp!

"Novitzky/Dawson" beim Stuttgarter Ballett

Generalproben haben so ein interessantes Flair. Die Aufführungen sind meist so gut wie fertig, premierenreif eben – aber es gibt noch einen Spielraum für die Fantasie, wie sie sich bis zum großen Abend entwickeln könnten. Der Meisterchoreograf David Dawson beraubte… Weiterlesen…

Zwei noble Siegernews William Forsythe erhält den Kyoto-Preis und Wayne McGregor wurde die Ritterschaft angetragen

Der Kunstbetrieb wird hier veräppelt.

Auch außerhalb von Deutschland dreht sich der Globus der arrivierten Ballettwelt stetig um sich selbst. Zwei bereits mit satten Ehren dekorierte, international bekannte Heroen der choreografischen Künste erhalten jetzt weitere Auszeichnungen. Beide Ehrungen haben einen jeweils adligen Hintergrund. So wurde… Weiterlesen…

Traumloser Tiefschlaf „Overture“ beim Staatsballett Berlin präsentiert die gleichnamige Uraufführung von Marcos Morau und „Angels‘ Atlas“ von Chrystal Pite

"Overture" beim Staatsballett Berlin

Die kommende Premiere beim Staatsballett Berlin (SBB) wird klassisch gesonnene Zuschauer nicht gerade zahlreich anlocken. Aber wer technischen, modernen Bühnenzauber mag, der ist genau richtig. „Overture“ vereint die gleichnamige Uraufführung von Marcos Morau und das vier Jahre alte Stück „Angels‘… Weiterlesen…

Londoner Geburtstagsshow „Manon“ von Kenneth MacMillan wird 50 und Antoinette Sibley 85 Jahre alt – Fumi Kaneko und Vadim Muntagirov tanzten ihr zu Ehren beim Londoner Royal Ballet

"Manon" von Kenneth MacMillan wird 50

Nicht nur John Neumeier ist jetzt 85 Jahre alt, sondern auch Antoinette Sibley, die eine Muse des Choreografen Kenneth MacMillan und vor 50 Jahren auch die erste „Manon“ in MacMillans gleichnamigem Ballett war. Gestern Abend, an ihrem Jubiläumsgeburtstag, war sie als… Weiterlesen…

Geliebte Legenden Heute Abend tanzt das Londoner Royal Ballet „Manon“ mit Natalia Osipova live in den Kinos – und am 25. Februar lädt John Neumeier kostenlos ins Opernkino nach Hamburg

"Manon" von Kenneth MacMillan im Kino

Lieben Sie „Manon“? Umso besser! Dann haben Sie ja heute Abend ja etwas Tolles vor! Wie, Sie kennen „Manon“ noch nicht? Dann wird es jetzt höchste Zeit, das zu ändern! Um 20.15 Uhr startet in ausgewählten internationalen Kinos – auch… Weiterlesen…

Back to Cranko! John Cranko, der Neuerfinder vom Stuttgarter Ballett, starb vor 50 Jahren. Die Ballettwelt feiert und trauert um ihn gleichermaßen – auch mit einem Auszug aus „Spuren“ auf der „Ballettgala zu Ehren John Crankos“

John Cranko

John Cyril Cranko (1927 – 1973). Sein Lachen, seine Intelligenz, seine choreografische, seine dramaturgische und auch sprachliche Begabung ist es wert, immer wieder neu entdeckt zu werden. Denn Cranko war so kreativ und findig wie sonst niemand in der Ballettwelt.… Weiterlesen…

Das Opfer trägt Rot statt Kot Das Programm „Strawinsky“ vereint beim Staatsballett Berlin den wohl schlechtesten „Petruschka“ aller Zeiten – von Marco Goecke – und das brillant getanzte „Frühlingsopfer“ von Pina Bausch

"Strawinsky" kupfert das Staatsballett Berlin beim Ballett Dortmund den Programmtitel ab

Standing ovations, leuchtende Augen, begeisterter Jubel in der Berliner Staatsoper Unter den Linden! Die gute Nachricht zuerst: Pina Bausch lebt, zumindest in ihren Werken, wenn diese mit dem richtigen Drive aufgeführt werden. Ein berühmtes Frühwerk der 2009 verstorbenen Tanztheater-Ikone, nämlich… Weiterlesen…

Farewell, Queen Lynn! Im Alter von 83 Jahren verstarb die Kenneth-Mac-Millan-Muse Lynn Seymour in London

Lynn Seymour verstarb mit 83 Jahren

Nur einen Tag vor ihrem 84. Geburtstag ging die zarte, zähe, wunderbar filigrane, dennoch so energische Lynn Seymour von dieser Welt. Geboren am 8. März 1939 im kanadischen Wainwright (Alberta), legte sie als Muse der Choreografen Kenneth MacMillan und Frederick… Weiterlesen…