Ukrainisch-moldawisches Finale 175 Jahre „Giselle“: Das dazu gehörige Mini-Festival beim Staatsballett Berlin endete mit Iana Salenko und Dinu Tamazlacaru in den Hauptrollen

Ein Dreamteam und ein Traumensemble in "Giselle".

Sie hat dieses kindhaft-unschuldige Flair! Sie ist dieses unglaublich anständige Mädchen, eines ohne Furcht und Tadel, das Idealbild einer jungmütigen Heldin, die ihr Herz ganz plötzlich und dann gleich für immer an diesen daher gelaufenen Sunnyboy verliert. Er ist aber… Weiterlesen…

Brasilianisch-russische Eröffnung Beim Staatsballett Berlin gibt es mit vier aufeinander folgenden Aufführungen ein „Giselle“-Mini-Festival. Viktorina Kapitonova und Denis Vieira eröffnen es.

"Giselle" ist immer wieder sehenswert.

Sie hat eine entzückende Anmut, es ist eine „Naturanmut“, möchte man sagen, und wenn Viktorina Kapitonova über die Bühne läuft, dann ist es, als wäre sie ein Wesen von einem anderen Stern. Schwebt sie oder hat sie noch Bodenhaftung? Fast… Weiterlesen…

Scharfe Blicke auf und hinter die Kulissen So verschieden wie die Choreografen sind die DVDs: von „Jardi Tancat“ von Nacho Duato über „Weihnachachtsoratorium I – VI“ von John Neumeier bis „Caravaggio“ von Mauro Bigonzetti

DVDs für den Gabentisch.

Weihnachtsgeschenke fürs DVD-Gerät, sofern Letzteres vorhanden ist, gehen eigentlich immer. In vorletzter Minute kann man sich – notfalls auch über Bestellungen – leichterhand damit eindecken, um anderen oder auch sich selbst eine Freude zu machen, die zugleich hilft, die Jahresendzeit… Weiterlesen…

Lady Schwan im Psychothriller Am 1. Mai zeigte das Staatsballett Berlin eine fantastische „Schwanensee“-Vorstellung: Psychokrimi und Tänzervirtuosität in eins

Schwanensee verzaubert alle.

Warum sieht sich das Publikum eigentlich immer und immer wieder den „Schwanensee“ an? Weil man jedes Mal wieder begeistert ist – und sich danach wie rundum erneuert fühlt. Ein Jungbrunnen für die Seele, ein Quell lustvoller Freude – man weiß… Weiterlesen…

Zwei Mal das helle Glück Die Ballerinen Ivy Amista und Katherina Markowskaja tanzen beim Bayerischen Staatsballett oft dieselben Rollen – und sind doch ganz unterschiedlich

Zwei Ballerinen, ein Temperament.

Wenn Balletttänzerinnen das pure Glück verkörpern, wenn sie das Licht und die Wärme auf die Bühne bringen, wenn sie sozusagen von innen her leuchten und darum wie nebenbei wahre Sonnenschein-Allegorien darstellen, dann treten in München beim Bayerischen Staatsballett oftmals Ivy… Weiterlesen…

Happy Birthday, Roberto Bolle! Ein Ballerino als Weltstar und Topmodel: Roberto Bolle wird heute 40 – seine erste Rolle im neuen Lebensjahrzehnt ist Albrecht in „Giselle“

Roberto Bolle wird 40

Was für ein sexy Gesicht: Aquamarinblaue Kulleraugen mit dunklen Wimpern, die sich schwärmerisch beim Lächeln verjüngen und besonders aufregend wirken, wenn sich die Lider für einen Moment nahezu keusch darüber legen. Das erneute Öffnen dieser Augen ist dann wie ein… Weiterlesen…

Der ewige Kampf für das Gute „Schwanensee“, klassisch von Aaron S. Watkin nach dem Vorbild von Petipa und Iwanow geformt, aber mit Großmutter versehen, an der Dresdner Semperoper

Swan Lake

Eine blau angestrahlte Bühne, die Mädchen in weißen, fedrigen Teller-Tutus mit stilisiert flatternden Armen, das leise Getrappel der Spitzenschuhe bei vermeintlichem Mondlicht am See – die Kunstwelt des „Schwanensee“ wurde zum Inbegriff für klassisches Ballett. Auch wenn das Stück bei… Weiterlesen…

Der Schmelz des Schicksals „Giselle“ ist jeweils eine andere: in Berlin gab es drei bedeutende Interpretationen der Titelfigur; in Hamburg und Stuttgart gab es Newcomer

Salenko und Tamazlacaru vor dem roten Vorhang

Es ist erstaunlich, wie verschieden die „Giselle“ getanzt werden kann. Eine meiner heimlichen Favoritinnen ist immer noch Galina Mezentseva, die in den 80er Jahren im damaligen Leningrader Kirov-Theater als Titelheldin des bedeutendsten romantischen Balletts reüssierte. Im ersten Akt wirkte sie… Weiterlesen…

Der Reiter der Lüfte Dinu Tamazlacaru begeistert beim Staatsballett Berlin mit exorbitant hohen Sprüngen – und ausdrucksstarkem Spiel

Dinu Tamazlacaru im Ballettzentrum

Der Prinz hat Weltschmerz im Blick. Wenn Dinu Tamazlacaru vom Staatsballett Berlin den Siegfried im „Schwanensee“ tanzt, dann strotzt die Rolle des Prinzen Siegfried nur so vor Gefühl. Unglück, Verliebtheit, Hoffnung, Verzweiflung – in Patrice Barts Version des beliebten Stücks… Weiterlesen…

Die Verzauberten Patrice Bart kreierte für Berlin einen „Schwanensee“, der sich als Beitrag zur Identitätsphilosophie lesen lässt

Schwanensee beim Staatsballett Berlin

Glauben Sie an Wunder? Wenn Sie zum Jahresbeginn in „Schwanensee“ gehen – oder sich auch nur eine entsprechende DVD anschauen – sollten Sie an Wunder glauben. Selbst dann, wenn diese nicht geschehen. Das Ballett „Schwanensee“, uraufgeführt 1877, ist für viele… Weiterlesen…