Noch einmal der Schwan 3sat wiederholt die 2014 gemachte Aufzeichnung von Rudolf Nurejews "Schwanensee" aus Wien

Nurejews "Schwanensee" ist weltberühmt.

Eine legendäre Inszenierung, eine schöne Aufzeichnung: Rudolf Nurejews „Schwanensee“ aus Wien hat auch als Fernsehsendung bislang noch jeden Ballettomanen glücklich gemacht. Während das Wiener Staatsballett real in der Staatsoper in Wien am Donnerstag, den 29. Oktober 2015, eine moderne Premiere… Weiterlesen…

Melancholie der Moderne Mythenpflege mit Traurigkeit: Das Nederlands Dans Theater gastiert im Haus der Berliner Festspiele

Drei Langweiler und eine Novität beim NDT.

Vier Stücke sind es insgesamt, mit denen sich das aktuelle Nederlands Dans Theater (NDT) bei einem Gastspiel in Berlin vorstellt. Die Truppe aus Den Haag galt in den 80er und 90er Jahren des letzten Jahrhunderts als das Nonplusultra der ballettösen… Weiterlesen…

Der heimliche Geliebte Alle lieben William „Bill“ Forsythe – jetzt hat der Avantgardist des Balletts die Ausstellung „The Fact of Matter“ im Frankfurter Museum für Moderne Kunst inszeniert

William Forsythe macht Kunst im Museum.

Er ist der heimliche Darling fast aller Tanzkünstler, vieler Musiker und mancher bildender Künstler. Fragt man international erfolgreiche Balletttänzer, die man für Helden der Klassik hält, nach ihrem besonderen Wunsch, so wollen sie mit dem Avantgarde-Choreografen William „Bill“ Forsythe arbeiten.… Weiterlesen…

Die Zarte und der Haudegen Ein Ausbund an zarter Schlichtheit: Hyo-Jung Kang vom Stuttgarter Ballett als Gaststar in „Onegin“ beim Staatsballett Berlin

Onegin und Tatjana lieben sich, ohne es zu wollen.

Was für eine zarte und doch schlichte Tatjana! Hyo-Jung Kang, die junge Primaballerina vom Stuttgarter Ballett, ist vielleicht die schlichteste Tatjana in John Crankos „Onegin“, die es bislang überhaupt gab. Und das gibt ihrer Interpretation eine interessante Richtung – von… Weiterlesen…

Vom Bolschoi über Wien in die Welt Rudolf Nurejev brachte den russischen „Don Quixote“ in den Westen – jetzt ist diese Inszenierung wieder in Wien zu sehen: sogar als Outdoor-Erlebnis

"Don Quixote" in Bestform in Wien.

Ole, ole, ole! „Don Quixote“, dieser spanisch inspirierte Bestseller der Klassik, ist der „Action-Thriller“ unter all den feinen Stücken, die der gebürtige Franzose Marius Petipa in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in Russland uraufführte: „Don Quixote“ strotzt nur so… Weiterlesen…

Abschied von der frühen Jugend Der Spielzeitwechsel ist manchmal auch mit dem Wechsel des Arbeitsplatzes verbunden

Veränderung gehört beim Spielzeitwechsel dazu.

Das war’s: Mit der letzten Vorstellung des Bundesjugendballetts in der Spielzeit 2014/2016 – mit „Infinite Identities“ im Konzerthaus am Gendarmenmarkt in Berlin – steht nun langsam, aber sicher allüberall in Deutschland der Spielzeitwechsel auf dem Programm. Die Ensembles verändern sich,… Weiterlesen…

Die sanfte weibliche Erhebung Spitzenschuhtanz als Sinnbild für Weiblichkeit: die Psychologie spielt dabei mit

Die gebürtige Sankt-Petersburgerin unterrichtet heute die Studentinnen der Palucca Hochschule für Tanz in Dresden.

Man erkennt sie an ihren Füßen. Wenn Hélène Bouchet mit ihren enorm schönen, mit dem hohen, schlanken Spann ganz dem ballettösen Ideal entsprechenden Füßen über den Tanzboden der Hamburgischen Staatsoper trippelt, auf die Knie geht und vornehm wieder aufsteht, schauen… Weiterlesen…

Männerliebe mit Freddie Mercury Das Béjart Ballet Lausanne tanzt „Ballet for Life“ und andere Tänze von Maurice Béjart in Berlin und Köln

Ballet for Life ist Ballett für die Zukunft, sagte Béjart.

Er fliegt. Wenn ein typischer Béjart-Junge durch die Luft wirbelt, im aktiven Sprung oder weil er geworfen wird, sieht es aus, als würde er fliegen. Das Béjart Ballet Lausanne beweist es in jeder Vorstellung aufs Neue: Maurice Béjart (1927 –… Weiterlesen…

Die Mathematik der Gefühle Stanton Welch und sein Houston Ballet waren auf den 41. Hamburger Ballett-Tagen zu Gast

Das Houston Ballet ist technisch auf höchstem Niveau, leidet aber zugleich darunter.

Die Logik der Liebe lautet: Schön ist, was mir gefällt! Die subjektive Komponente ist da selbstredend am wichtigsten. Das Houston Ballet aus den USA, das als Gast von John Neumeier bei den 41. Hamburger Ballett-Tagen reüssierte, hat die Ausrede der… Weiterlesen…

Der Junge mit dem Piercing hat uns verlassen Das Ballett am Rhein verlor mit Bogdan Nicula einen seiner profiliertesten Tänzer an den Tod

Mit Bogdan Nicula verstarb ein Tänzer von unverwechselbarer Schönheit im Tanz.

Im „Forellenquintett“, dieser reizvoll-quirligen, skurril-erhabenen Choreografie von Martin Schläpfer, durfte er Zunge zeigen: Bogdan Nicula, der aus Bukarest stammende und in Monaco ausgebildete Tänzer, trug mitten im Mund ein Piercing, das er stolz und provozierend gern vorzeigte, wenn er die… Weiterlesen…