Tanzt die Tränen fort! Lloyd Riggins moderierte gestern die 51. Ausgabe der „Nijinksy-Gala“ beim Hamburg Ballett unter dem Motto „Living Legacies“ („Lebendige Vermächtnisse“) – und das Ballett Dortmund feierte am selben Wochenende gleich zwei Mal seine 42. Internationale Ballettgala

"Nijinsky-Gala LI" beim Hamburg Ballett und 42. Internationale Ballettgala beim Ballett Dortmund

Am Ende hieß es in Hamburg „Shall We Dance?“ Übersetzt: „Wollen wir tanzen?“ John Neumeier schuf diese revueartige Choreografie 1986, aber sie hat nichts von ihrer Frische verloren. Die Stars Ida Praetorius und Matias Oberlin bewiesen nach über vier Stunden… Weiterlesen…

Festliches mit Erotik und Pfiff Von spritzig bis dramatisch: Das Bayerische Staatsballett zelebriert die Ballettfestwoche 2026

"Common Ground" beim Bayerischen Staatsballett

Die Fans vom Bayerischen Staatsballett haben jetzt die beste Zeit des Jahres, denn die Ballettfestwoche 2026 läuft. Am letzten Samstag begann sie mit der Premiere „Common Ground“ („Gemeinsame Basis“), und tatsächlich vereinen die darin gezeigten drei Stücke von Alexander Ekman („Cacti“),… Weiterlesen…

Auftakt für Ostern Lucia Lacarra ertanzte sich am Palmsonntag ihr Münchner Comeback, es folgen: Highlights und Geschenke für den eiligen Osterhasen

Lucia Lacarra in "Lost Letters"

Am Palmsonntag ertanzte sich Lucia Lacarra, weltberühmte Ballerina mit ehemals Münchner Zuschnitt, ein kurzes, aber glorioses Comeback: Mit Matthew Golding und dem achtköpfigen Lucia Lacarra Ballet stand sie in der etwas mit Videos überfrachtet wirkenden, dennoch eindrucksvollen Show „Lost Letters“… Weiterlesen…

Dortmunder Vielerlei Xin Peng Wang begeht sein 20-jähriges Jubiläum als Chef vom Ballett Dortmund mit der Internationalen Ballettgala XXXVII und einem bunten Spielzeitprogramm

"Der Traum der roten Kammer" beim Ballett Dortmund

Xin Peng Wang ist immer für eine orginelle Idee gut. Der Direktor vom Ballett Dortmund, der kürzlich seinen 67. Geburtstag feierte und jetzt schnurstracks in eine Jubiläumsspielzeit stiefelt, steht für ungewöhnliche, aber tragfähige Handlungsballette, die so mitreißend wie faszinierend sind.… Weiterlesen…

Avantgarde des Absurden Das Staatsballett Berlin bespaßt uns hintergründig und süffisant mit „A Sort of…“ und „Cacti“ im Programm „Ek/Ekman“

"Ek/Ekman" mit "A Sort of..." und "Cacti"

Gehen Sie hin! Allein schon das zweite Stück des Abends „Ek/Ekman“ beim Staatsballett Berlin, aufgeführt in der Deutschen Oper Berlin und gestern abend dort mit großem Erfolg premiert, ist jede Anreise wert. Wer „Cacti“, eben diesen zweiten Teil, noch vom… Weiterlesen…

Spanische Power, poetische Satire Bejubelt: Die Internationale Ballettgala XXXIV mit dem Ballett Dortmund und seinen Gästen

Staub. Das ist der nüchterne Titel des ersten Stücks, von dem ein faszinierender Auszug getanzt wird: „Dust“ von Akram Khan. Staub heißt hier: Wir sind aus Staub gemacht und wir werden zu Staub zerfallen. Aber die Zeit dazwischen ist es,… Weiterlesen…

Die bunteste Selbstfindung Das Semperoper Ballett hat mit „Peer Gynt“ von Johan Inger einen neuen Knüller

"Peer Gynt" von Johan Inger beim Semperoper Ballett

Das konnte der norwegische Dramatiker Henrik Ibsen nicht ahnen: dass der schwedische Choreograf Johan Inger aus Ibsens spinnertem Nationalhelden Peer Gynt mal ein außerordentlich amüsantes, tänzerisches Selbstportrait basteln würde. 1876, ein Jahr vor der Entstehung von „Schwanensee“, wurde Ibsens Stück… Weiterlesen…

Meistens auf Nummer sicher Das Staatsballett Berlin stellte seine Pläne für die Spielzeit 2022/23 vor – geflüchtete Tänzer:innen aus Russland, die keine Russ:innen sind, sind ihm zudem willkommen  

Staatsballett Berlin - in Zukunft noch top?

Große Risiken geht sie nicht ein, in keiner Hinsicht, dafür geht sie lieber auf Nummer sicher: Die kommissarische Ballettintendantin vom Staatsballett Berlin (SBB), Christiane Theobald, stellte heute ihre Pläne für die kommende Saison vor, und zwar ohne große Überraschung auszulösen.… Weiterlesen…

Frohe Ostern mit Antirassismus! Der „Tagesspiegel“ schlug kurz vor Ostern über die Stränge, der Rassismus-Vorwurf wurde zur Allzweckwaffe

Da kann man nur ironisch danken: Der Berliner „Tagesspiegel“ hat sich dieses Jahr ein besonderes Ostergeschenk für mich ausgedacht. Seine Autorin Sandra Luzina – das ist diejenige, die Sasha Waltz als Berliner Ballettintendantin empfahl – ließ das Ballett-Journal mal eben… Weiterlesen…

Verordnetes Chaos der Sinne Von poetisch bis sarkastisch: „Ein Mittsommernachtstraum“ von Alexander Ekman mit dem Ballett Dortmund

"Ein Mittsommernachtstraum" ganz ohne Shakespeare von Ekman

Bei Shakespeare ist es die künftige Fürstin Hippolyta, die wild und enthemmt träumt und in  „Ein Sommernachtstraum“ ihre heimlichen Ängste und Lüste mit der Realität verwebt. Bei Alexander Ekman, dem 1984 geborenen schwedischen Erfolgschoreografen, ist es „Der Träumer“ (sehr geeignet als Identifikationsfigur:… Weiterlesen…