Ukrainisch-moldawisches Finale 175 Jahre „Giselle“: Das dazu gehörige Mini-Festival beim Staatsballett Berlin endete mit Iana Salenko und Dinu Tamazlacaru in den Hauptrollen

Ein Dreamteam und ein Traumensemble in "Giselle".

Sie hat dieses kindhaft-unschuldige Flair! Sie ist dieses unglaublich anständige Mädchen, eines ohne Furcht und Tadel, das Idealbild einer jungmütigen Heldin, die ihr Herz ganz plötzlich und dann gleich für immer an diesen daher gelaufenen Sunnyboy verliert. Er ist aber… Weiterlesen…

Ein Fenster in die Vergangenheit, ein Gefühl für die Gegenwart „Once Upon An Ever After“ von Terence Kohler und „Choreartium“ von Léonide Massine beim Bayerischen Staatsballett

Zwei Ballette, sehr verschieden, ergänzen sich dennoch.

Licht! Auf der Bühne spielt das Licht, als sei es der Hauptakteur. Kein Wunder, denn die buntes Licht sehr liebende bildende Künstlerin rosalie entwarf für Terence Kohlers Stück „Once Upon An Ever After“ das Bühnenbild, die Kostüme und auch das… Weiterlesen…

Es gibt manchmal ein wenig Gerechtigkeit Der Gruppentänzer Marc Jubete vom Hamburg Ballett soll den Dr.-Wilhelm-Oberdörffer-Preis erhalten, der zum 50. Mal verliehen wird

Der Spanier Marc Jubete erhält einen Preis.

Nach einer aktuellen Nachricht des spanischen Online-Portals reusdigital.cut erhält der in Reus, Spanien, gebürtige Gruppentänzer Marc Jubete vom Hamburg Ballett den diesjährigen Förderpreis der Opernstiftung Hamburg, also den Dr.-Wilhelm-Oberdörffer-Preis 2016. Herzlichen Glückwunsch! Felicitación! Jubete tanzt seit 2011 im Hamburg Ballett… Weiterlesen…

Eine Explosion der Gewalttätigkeit Hintergründe zu „Arena“ von Glen Tetley beim Stuttgarter Ballett, aus erster Hand von seiner Choreologin Bronwen Curry

Bronwen Curry sah schon mal besser aus.

Das Ballett „Arena“ von Glen Tetley (1926 – 2007) ist das Herzstück der kommenden Stuttgarter Premiere. Diese, „Kammerballette“ betitelt, vereint Stücke von Hans van Manen, Glen Tetley und Katarzyna Kozielska (siehe www.ballett-journal.de/stuttgarter-ballett-kammerballette/). Die Ballettmeisterin und Choreologin mit dem interessanten Walisischen… Weiterlesen…

Brasilianisch-russische Eröffnung Beim Staatsballett Berlin gibt es mit vier aufeinander folgenden Aufführungen ein „Giselle“-Mini-Festival. Viktorina Kapitonova und Denis Vieira eröffnen es.

"Giselle" ist immer wieder sehenswert.

Sie hat eine entzückende Anmut, es ist eine „Naturanmut“, möchte man sagen, und wenn Viktorina Kapitonova über die Bühne läuft, dann ist es, als wäre sie ein Wesen von einem anderen Stern. Schwebt sie oder hat sie noch Bodenhaftung? Fast… Weiterlesen…

Unterschwellige Spannungen „Kammerballette“: mit dem gleichnamigen Stück von Hans van Manen, mit „Arena“ von Glen Tetley und mit „Neurons“ von Katarzyna Kozielska beim Stuttgarter Ballett

Kammerballette sind Ballette im Kleinen.

Bei Wikipedia ist die „Kammermusik“ bestens bekannt. Ursprünglich bezeichnete der Begriff angeblich die profane Musik fürs Wohnzimmer, für die „Kammer“ – im Gegensatz zur sakralen Kirchenmusik. Dann wurde, im Laufe der Jahrhunderte, daraus ein Gegenbegriff zur großen Orchesterbesetzung: Heute bezeichnet… Weiterlesen…

Ein historisches Ereignis nimmt ein glückliches Ende Berlin als Trendstadt: Das Staatsballett Berlin bekommt seinen ersehnten, von ver.di abgesegneten Haustarifvertrag – Gerechtigkeit liegt demnach im Wertekanon weit vorn. Spendenaufruf fürs ballett-journal.de

hier im lila Mantel, bei der Vorbereitung einer Streik-Aktion.

Was lange währt, wird endlich gut. Ein Vertrag liegt vor, der die Mühen bei den Streiks des Balletts belohnt. Seit Karfreitag letzten Jahres gab es immer mal wieder bestreikte Ballettvorstellungen in Berlin – und insbesondere, wenn aufwändige Produktionen wie „Dornröschen“… Weiterlesen…

Wenn eine Frau die Seite wechselt Beatrice Knop erstreikte noch den neuen Tarifvertrag mit, wechselt aber jetzt von der Bühne in die Produktionsleitung vom Staatsballett Berlin – und präsentiert ihr Buch. Nur: „Die letzte deutsche Primaballerina“ ist sie ganz sicher nicht

Beatrice Knop erstreikte noch den neuen Tarifvertrag mit, wechselt aber jetzt von der Bühne in die Produktionsleitung vom Staatsballett Berlin – und präsentiert „ihr“ Buch. Nur: „Die letzte deutsche Primaballerina“ ist sie ganz sicher nicht

Sie ist ein weiblicher Tausendsassa unter den Ballettkünstlerinnen, wenn auch in traditionellem Verständnis. Das heißt: Beatrice Knop, gebürtige Berlinerin und an der Staatlichen Ballettschule Berlin in der DDR ausgebildet, tanzte mit großer Präzision einerseits und unnachahmlichem Ausdruck andererseits: und zwar… Weiterlesen…

Mit all seiner Lust und all seinem Schmerz 175 Jahre „Giselle“: Christopher Evans liefert beim Hamburg Ballett als wohl jüngster Hauptdarsteller dieses Stücks in der weltweiten Top-Liga eine absolute Neuinterpretation

Eine Neuinterpretation in "Giselle" ist nicht falsch.

Was wäre „Giselle“ ohne den Mann, den sie so liebt? Beim Hamburg Ballett triumphiert der erst 21-jährige Christopher Evans in der männlichen Hauptrolle dieses mysteriösen Liebesballetts, das 1841 in Paris uraufgeführt wurde und das John Neumeier 2000 fürs Hamburg Ballett… Weiterlesen…

Irrwitz und Behaglichkeit Jean Bellorini stellt Carmen-Maja Antoni und Georgios Tsivanoglou in „Der Selbstmörder“ von Nikolai Erdman auf die Bühne vom Berliner Ensemble

"Der Selbstmörder" ist mörderisch komisch.

Die meisten Menschen richten sich gern gemütlich ein, egal, ob die Verhältnisse um sie herum in Ordnung sind oder nicht. Semjon Semjonowitsch Podsekalnikow, dessen Name im Laufe des Abends noch einen irrversiblen Satirecharakter bekommt, ist hingegen ein eher verdrossener, bräsiger… Weiterlesen…