Lebenswege und Lebenszeit Nijinsky, Nurejew, Neumeier: Alexandr Trusch, bekannt vom Hamburg Ballett, wird Hollywoodstar – und sein Nachfolger als „Nijinsky“ ist seit gestern Callum Linnane

"Nijinsky" von John Neumeier mit Callum Linnane

Manchmal schlägt einem das Schicksal ein Schnippchen. Da hofften viele Fans vom Hamburg Ballett, der von Kindesbeinen an in Hamburg tanzende Starballerino Alexandr Trusch möge nach seiner Kündigung des festen Engagements vor einem Jahr und daraufhin nur noch gelegentlich erfolgenden… Weiterlesen…

Auch dem Neuanfang wohnt ein Zauber inne Lloyd Riggins präsentierte sehr erfolgreich die 50. Nijinsky-Gala – aber es bleibt eine offene Frage zur Causa Alexandr Trusch

Die Nijinsky-Gala L 2025 beim Hamburg Ballett

Gestern Mittag gab es noch offiziell einige Karten für die große Gala um 18 Uhr – so etwas war beim Hamburg Ballett viele Jahrzehnte lang unvorstellbar. Aber schließlich waren etliche Fans aus dem In- und Ausland, weil ja der umstrittene… Weiterlesen…

Unendliches Verlangen Beim Bayerischen Staatsballett vereint „Wings of Memory“ drei moderne Klassiker: je einen von Jiri Kylián, Sidi Larbi Cherkaoui und Pina Bausch

"Wings of Memory" beim Bayerischen Staatsballett

Es ist wie die Bebilderung eines Ballettlexikons, Abteilung jüngere Zeit: Drei als moderne Klassiker geltende Stücke bilden das neue Programm mit dem Titel „Wings of Memory“ („Flügel der Erinnerung“) beim Bayerischen Staatsballett. Als da sind: „Bella Figura“ von Jiri Kylián;… Weiterlesen…

Die Natur des Tanzes und der Mathematik Das New Chamber Ballet aus New York gastierte mit „Pi“ im Kunstmuseum Magdeburg und im Kulturstall von Schloss Britz in Berlin

Das New Chamber Ballet aus New York in Deutschland

Wer sagt denn, dass Tanzkünstler sich mit den Wissenschaften nicht auskennen? Die ersten zwanzig Stellen der Zahl „Pi“ kennt der vielseitig begabte New Yorker Choreograf Miro Magliore auswendig. Sie sind in seinem Gedächtnis von einer Wette übrig geblieben, die er einst… Weiterlesen…

Ein Plädoyer für das Zerbrechliche Ballett und Porzellan haben etwas gemeinsam. Doch die Zartheit aus Steinzeug ist bedroht.

Porzellan und Ballett

Porzellan ist ein exotisches Material: beständig über Jahrhunderte und doch sehr  zerbrechlich. Es ist nicht so flüchtig wie Tanz, aber wie beim Ballett zählen beim Porzellan bestimmte Tugenden: Anmut, elegante Linien, Dynamik. Die erste Starballerina der Ballets Russes, Anna Pawlowa… Weiterlesen…

Wiebkes Flop Die Kacktat von Marco Goecke hat womöglich dramatische Spuren hinterlassen: Wiebke Hüster von der FAZ recherchiert neuerdings, ohne ausreichend zu überprüfen

Die Kameliendame wird 40

Was für eine Aufregung! Am 12. Juli 23 vermeldete Wiebke Hüster, vielfach bedauertes Opfer der Dackelkacke-Attacke von Choreograf Marco Goecke, in ihrem Hausmedium, also in der FAZ, unerhörte News: John Neumeier habe die Lizenz für sein Megaballett „Die Kameliendame“ fürs… Weiterlesen…

Der letzte Impresario Der Gründer der legendären „Ballets Russes“, Serge Diaghilev, würde heute 150 Jahre alt

Serge Diaghilev hat seinen 150.

Ein Impresario ist ein Theatermacher, ein Theatermogul, ein Veranstalter, ein Leiter und Verführer mit der Bühne. Bis ins 19. Jahrhundert waren solche Unternehmer mit Kunstsinn wesentlich, um überhaupt mehr als höfisches Theater stattfinden zu lassen. Und sie wurden von der… Weiterlesen…

Tanzkostüme mit Löchern „Dance & Costumes“ heißt die Geschichte der Tanzkostüme von Elna Matamoros – aber sie ist kaum mehr als eine Anhäufung von hübschen Details

"Dance & Costumes" von Elna Matamoros

Das gibt es: Ein Buch, das zugleich gut und schlecht ist. Gut ist der auf Englisch im Berliner Alexander Verlag erschienene Band „Dance & Costumes – A History of Dressing Movement“ („Tanz und Kostüme – eine Geschichte der Kleiderbewegung“) von… Weiterlesen…

Der Traum vom Erwachen Ab morgen ist sie wieder geöffnet: Die Münchner Glyptothek strahlt nach der Sanierung in neuem Glanz – und zeigt Werke von Bertel Thorvaldsen, vereint mit der Antike

Der Barberinische Faun lockt wieder nach München

Der Faun hält wieder Hof. Der Münchner Faun, dieser schönste aller in Stein gehauenen Männer. Womöglich war er das heimliche Vorbild für das (auto-)erotische Ballett „L’après-midi d’un faune“ („Nachmittag eines Fauns“) von Vaslav Nijinsky, dessen Musik von Claude Debussy wiederum… Weiterlesen…

Von der Freiheit zu tanzen Ein Plädoyer für den Ausdruckstanz: Nils Freyer tanzt Originalchoreografien von Marianne Vogelsang und Dore Hoyer - „Vogelsang meets Hoyer“ beglückt

Wer sagt denn, dass ganz junge Leute nicht auch ganz große Kunst zeigen können?! Nils Freyer, Absolvent der Staatlichen Ballettschule Berlin mit bereits einiger Berufserfahrung, traut sich – und zeigt zwei exorbitant interessante Soli, die ursprünglich von den Ausdruckstänzerinnen Marianne… Weiterlesen…