Liebe verlangt Liebe Eine atemberaubend schöne Vorstellung der „Kameliendame“ von John Neumeier während der BallettFestwoche in München: mit Alina Cojocaru, Marlon Dino und Ivan Liška

Die Kameliendame ist ein unsterbliches Ballett.

Liebe und sexuelle Revolution schließen sich aus. Liebe und Prostitution schließen sich aus. Liebe verlangt Liebe. Aber wie wollen wir lieben? Wie wollen wir liebend leben? Das war schon immer die große Frage, wenn sich ein Paar gefunden hat. Die… Weiterlesen…

Das große Erwachen John Crankos „Romeo und Julia“ tanzen wieder in Berlin: mit Polina Semionova und Jason Reilly als Stargästen sowie mit Iana Salenko und Dinu Tamazlacaru - ein Stück über die Wahrhaftigkeit

Romeo und Julia tanzen überall.

Was für eine Szene! Wenn sie gemeinsam erwachen, sind sie ein frisch vermähltes Paar, das indes die schönsten Stunden seines jungen Lebens schon hinter sich hat: Der Paartanz von Romeo und Julia nach ihrer ersten und einzigen Liebesnacht, die heimlich… Weiterlesen…

Wer den ersten Stein nicht wirft Mit „Messias“ von John Neumeier präsentiert sich das Hamburg Ballett nach Gastspielen in zwei Kontinenten wieder daheim: brillanter den je, mit einem Stück, das in der Neubesetzung noch gewinnt

Liebe, Zweifel, Zivilisation - Neumeier fährt die großen Themen auf.

Es gibt wohl nichts Besseres, als zu den Feiertagen in ein Ballett von John Neumeier zu gehen. Das Erhabene, das Weihevolle, aber auch das Menschliche und nicht zuletzt das Erotische in seinem Werk wirken beflügelnd und beschwingend – und lassen… Weiterlesen…

Vom Tanztheater in die Klassik und zurück Die letzte BallettFestwoche unter Ivan Liška bietet beim Bayerischen Staatsballett zwei Premieren, eine Gala, zwei Gastspiele – jede Menge Erlebniswerte. Neue Bücher bilden dazu eine passende Lektüre

Ballett-und-Blumen-Frühling in München

Kein Aprilscherz: Der Frühling naht, und an der Isar sprießt die Ballettkunst, als gelte es, die ganze Welt zu Fans der edlen Bühnensparte zu machen. Es ist unübersehbar: Die BallettFestwoche 2016 bietet beim Bayerischen Staatsballett (BS) in München mehr Vergnügen… Weiterlesen…

Ein Fenster in die Vergangenheit, ein Gefühl für die Gegenwart „Once Upon An Ever After“ von Terence Kohler und „Choreartium“ von Léonide Massine beim Bayerischen Staatsballett

Zwei Ballette, sehr verschieden, ergänzen sich dennoch.

Licht! Auf der Bühne spielt das Licht, als sei es der Hauptakteur. Kein Wunder, denn die buntes Licht sehr liebende bildende Künstlerin rosalie entwarf für Terence Kohlers Stück „Once Upon An Ever After“ das Bühnenbild, die Kostüme und auch das… Weiterlesen…

Es gibt manchmal ein wenig Gerechtigkeit Der Gruppentänzer Marc Jubete vom Hamburg Ballett soll den Dr.-Wilhelm-Oberdörffer-Preis erhalten, der zum 50. Mal verliehen wird

Der Spanier Marc Jubete erhält einen Preis.

Nach einer aktuellen Nachricht des spanischen Online-Portals reusdigital.cut erhält der in Reus, Spanien, gebürtige Gruppentänzer Marc Jubete vom Hamburg Ballett den diesjährigen Förderpreis der Opernstiftung Hamburg, also den Dr.-Wilhelm-Oberdörffer-Preis 2016. Herzlichen Glückwunsch! Felicitación! Jubete tanzt seit 2011 im Hamburg Ballett… Weiterlesen…

Mit all seiner Lust und all seinem Schmerz 175 Jahre „Giselle“: Christopher Evans liefert beim Hamburg Ballett als wohl jüngster Hauptdarsteller dieses Stücks in der weltweiten Top-Liga eine absolute Neuinterpretation

Eine Neuinterpretation in "Giselle" ist nicht falsch.

Was wäre „Giselle“ ohne den Mann, den sie so liebt? Beim Hamburg Ballett triumphiert der erst 21-jährige Christopher Evans in der männlichen Hauptrolle dieses mysteriösen Liebesballetts, das 1841 in Paris uraufgeführt wurde und das John Neumeier 2000 fürs Hamburg Ballett… Weiterlesen…

Umarmungen mit segensreichen Widerhaken Das Stuttgarter Ballett zeigt mit „Forsythe / Goecke / Scholz“ zwei Arbeiten von 1991 und eine Uraufführung: ein erfrischend kantiges Programm

Manche Ballettabende sind ein Antidepressivum in drei Phasen.

Wenn man in einer melancholischen Stimmung ist, sollte man bloß nicht in eine klamottig-lustige Komödie gehen. Alle eindeutigen Witze erscheinen einem dann platt und primitiv – und deprimieren einen noch mehr, als man vielleicht sowieso schon ist. In einer Tragödie… Weiterlesen…

Der weiße Rausch Ein Traum aus Licht und Poesie: „Illusionen – wie Schwanensee“ von John Neumeier auf DVD - und in einer Top-Besetzung beim Bayerischen Staatsballett

John Neumeiers Version von Schwanensee ist ein Phänomen.

Der König ist eine tragische Figur. Sein erster Auftritt, im stummem Vorspiel, zeigt einen zermürbten Mann in einem Karnevalswams. Er ist  drauf und dran, seine Macht zu verlieren. Dunkelmänner aus dem Staatsapparat umzingeln ihn, und auch sein bester Freund –… Weiterlesen…

Ein Triebschicksal für Liebende Das Hamburger Kino Passage zeigte noch einmal John Neumeiers „Die Kameliendame“: mit Svetlana Zakharova aus dem Bolschoi-Theater

"Die Kameliendame" ist unverwüstlich.

Ich beschloss, als Teenager, nach einer Vorstellung der „Kameliendame“ (und es war nicht die erste „Kameliendame“ von John Neumeier, die ich sah) spontan meine tatsächliche spätere Berufswahl: „Kritikerin!“ So steht es in meinem Tagebuch aus jener Zeit. Ob mir die… Weiterlesen…