Gemischtes Doppel Auch Yolanda Correa und Iana Balova beglücken in „Onegin“ beim Staatsballett Berlin – mit stets gemischtem Doppel

"Onegin" mit Yolanda Correa und Iana Balova

Selbstredend kann man von Balletten wie „Onegin“ von John Cranko niemals genug bekommen. Erst recht nicht, wenn auch die musikalisch-künstlerische Seite so hervorragend in vielen Facetten schillert wie mit der Staatskapelle Berlin unter Paul Connelly. Dieser Dirigent kann es einfach:… Weiterlesen…

Orgiastischer Onegin! Marian Walter, Ksenia Ovsyanick, Dinu Tamazlacaru und Iana Balova begeistern mit dem Staatsballett Berlin in „Onegin“ von John Cranko

"Onegin" mit Marian Walter - endlich ein Knüller

Orgiastisch. „Onegin“ ist ein so orgiastisches Ballett, so voller Verstand und Emotionen, so voller Schönheit und Liebe, so voll von Radikalität und doch auch Ebenmaß! Und es ist so stark von echter Leidenschaft geprägt wie sonst kaum ein moderner Klassiker.… Weiterlesen…

Das feministische Vergnügen der Abwechslung Das Staatsballett Berlin begeistert mit den verschiedenen Welten des „Don Quixote“ von Victor Ullate, auch und gerade in der Alternativ-Besetzung mit den Stars Iana Salenko und Dinu Tamazlacaru – und mit einem feministischen Aspekt

Don Quixote lockt zum Feminismus

Wenn Iana Salenko tanzt, erscheint ihr Spitzenschuh so leicht und weich, als bestünde er nur aus einem Hauch von Materie. Der Fuß rollt ab und landet so lautlos, als wäre er ganz nackt, aber er stellt sich ebenso leise wieder… Weiterlesen…

Piratenlust, Passion und Pan Das Staatsballett Berlin tanzt den Abend „Maillot / Millepied“ in neuer Besetzung – mit Charme und erotischem Feuer

"Maillot / Millepied" bezaubert mit einem furiosen Finale

Der ewige Sommer Arkadiens erhellt die Sinne! Dieses Motiv in „Daphnis et Chloé“ ist seit über tausendfünfhundert Jahren stimulierend, was die Kraft der Liebe angeht. Der griechische Dichter Longos von Lesbos schuf (um 300) sein groß angelegtes Werk, eigentlich einen… Weiterlesen…

Von der Sehnsucht nach anderen Sphären Dem Staatsballett Berlin gelingt mit zwei Choreografien von „Maillot / Millepied“ ein Abend mit virtuos getanztem Fernweh

Zwei Choreografen - ein Abend.

Der Choreograf Jiří Kylián sagte mal, dass all seine Ballette um die Liebe und um den Tod kreisen würden; im Grunde sei das sogar als Triangel zu verstehen, es ginge nämlich im weiteren Verständnis um das Leben, die Liebe und… Weiterlesen…

Der schöne Tod als Sozialkritik Iana Salenko und Marian Walter in „Die Bajadere“ beim Staatsballett Berlin – die Politik beschäftigt sich derweil verstärkt mit dem zeitweisen Streik der Tänzerschaft

DIe Bajadere mit Iana Salenko

Wenn die Titelheldin eines Balletts stirbt, dann ist das weder banal noch bedeutet es zwangsläufig das Ende des Stücks. Im Gegenteil: „Die Bajadere“ namens Nikia markiert mit ihrem schönen Bühnentod den ersten Höhepunkt des gleichnamigen Ballettabends von Vladimir Malakhov. Die… Weiterlesen…

Ein verlockender Overkill mit orientalischen Mitteln Das Staatsballett Berlin bekennt sich mit „The Nights“ von Angelin Preljocaj zu sinnlich nackter Haut

Von der Gewerkschaftsfront beim Staatsballett gibt es noch nichts Neues. Die Fronten scheinen verhärtet. Derweil laufen die Proben für den nächsten Ballettabend: Der Publikumsrenner „The Nights“ („Die Nächte“) ist ein Aufsehen erregend sinnliches Stück des französischen Choreografen Angelin Preljocaj. Er… Weiterlesen…

Polinas Triumph! Polina Semionova erweist sich als außergewöhnliche „Giselle“: in Patrice Barts Inszenierung beim Staatsballett Berlin

Polina als Giselle: rasant

Welche Grazie! Welch Ausdruck! Welch historisch exakte, aber mit so viel neuem Leben gefüllte Pose! Polina Semionova als „Giselle“: ein Ereignis! Ein Triumph! Ein großer Abend! Sie kam damit zurück zum Staatsballett Berlin, sie tanzte und sie siegte. Dafür hat… Weiterlesen…