Abschied von der frühen Jugend Der Spielzeitwechsel ist manchmal auch mit dem Wechsel des Arbeitsplatzes verbunden

Veränderung gehört beim Spielzeitwechsel dazu.

Das war’s: Mit der letzten Vorstellung des Bundesjugendballetts in der Spielzeit 2014/2016 – mit „Infinite Identities“ im Konzerthaus am Gendarmenmarkt in Berlin – steht nun langsam, aber sicher allüberall in Deutschland der Spielzeitwechsel auf dem Programm. Die Ensembles verändern sich,… Weiterlesen…

Prinzessin Wonneproppen und Prinz Strahlemann Prima Ballerini und Ballerinen: Das klassische Stuttgarter „Dornröschen“ von Marcia Haydée ist ein Fest für die brillanten Tanzkünstler

Dornröschen von Marcia Haydée ist komisch und tiefsinnig.

Diese Prinzessin hat keine Komplexe. Hat sie auch gar nicht nötig. Beim „Rosen-Adagio“ schwingt sie das rechte Bein weit in die Höhe, aber so leicht, als wäre das eine Entspannungsübung. Dann steigt sie in ihre Attitüden, hebt dazu das linke… Weiterlesen…

Ein Prinz der ersten Wahl Tamas Detrich ist der kommende Intendant beim Stuttgarter Ballett; er war auch der erste „Dornröschen“-Prinz von Marcia Haydée, deren Inszenierung jetzt erneut premiert

Dornröschen ist ein Ballett-Kunstmärchen auch für Erwachsene.

Dieser Mann kennt die John-Cranko-Ballette wie aus dem Effeff: „Es ist in meinem Körper!“ Als Teenager kam er aus New York nach Stuttgart – und er kam, um zu bleiben. Tamas Detrich, mutmaßlich Jahrgang 1960, wird ab der Spielzeit 2018/2019… Weiterlesen…

Stete Erneuerung einer Ikone „Onegin“ mit Friedemann Vogel und Alicia Amatriain beim Stuttgarter Ballett: starke und raffinierte Gefühle im Einklang mit der Musik

Onegin ist das wichtigste moderne Ballett.

Wenn zwei Liebende den Frühsommer zusammen erleben, scheint die Sonne umso schöner. Tatjana, die weibliche Hauptfigur im „Onegin“, hat dieses Vergnügen mit der Titelfigur allerdings nie. Man kann sich kaum eine Lovestory denken, die noch mehr schief ginge, obwohl ein… Weiterlesen…

Viel Amerika und auch eine Bestie Heimkehr eines Stücks: „Endstation Sehnsucht“ von John Neumeier beim Stuttgarter Ballett

Sehnsucht ist berühmt für Modernität.

Ballette nach Stücken von Tennessee Williams gibt es selten. John Neumeier wartete jahrelang auf die Möglichkeit dazu. Erst, als der suchtkranke Dramatiker Williams am Verschluss einer Hustensaftflasche erstickte, konnte Neumeier – bei den Erben des glamourösen Williams – die Lizenz… Weiterlesen…

„Alles Cranko!“ – oder was? Der neue, vierteilige Abend beim Stuttgarter Ballett setzt ganz auf die Potenz des sanften schwulen Patriarchen John Cranko

John Cranko war kein Einzelfall.

Vor ihm war die Bundesrepublik Deutschland eine Ballettwüste: John Crankos Verdienste sind unbestritten. Dennoch passt so eine schwülstige Ausdrucksweise irgendwie gar nicht zu dem sensiblen Schwulen, der im Ballettsaal rauchte und auch nicht immer ganz nüchtern war: Das Genussmittel Alkohol… Weiterlesen…

Nachtigallengesang, Soldatengeschichte und Vogelfeuer Das Stuttgarter Ballett lockt mit „Strawinsky HEUTE“ zu einem Abend mit drei Premieren - zwei davon sind Uraufführungen. Und am 5.9.15 will 3sat die Sache zeigen

Goecke probt

Der Komponist, der musikalisch die Moderne im Ballett einläutete – mit „Le Sacre du Printemps“ – war Igor Strawinsky. Jetzt gibt es bald drei Stücke von ihm auf einen Schlag, mit der kommenden Premiere in Stuttgart. Vivien Arnold hat als… Weiterlesen…

„Ein Tänzer sollte nie aufhören zu experimentieren!“ Alexander Jones tanzt aktuell den „Onegin“ in Stuttgart – ein außergewöhnlicher und außergewöhnlich junger Titelheld, der freundlich einige knifflige Fragen beantwortete

Alexander Jones als Romeo

Das Publikum liebt ihn für seine tolle Balance, seinen Schwung, seinen Ballon bei den Sprüngen, für seine noble Haltung bei allen noch so komplizierten technischen Finessen – und für seine große Glaubwürdigkeit im Spiel: Im englischen Essex geboren, wurde Alexander… Weiterlesen…

Ein Traumpaar und doch ein Anti-Paar Männer, Frauen, schönste Liebesqual: der Welthit „Onegin“. Jetzt auch mit Gästen vom Bolschoi beim Stuttgarter Ballett sowie beim Staatsballett Berlin

Onegin und Tatjana

Männer! Männer? Männer. Sie können Frauen zur Verzweiflung treiben. Und umgekehrt: Auch Frauen können Männern ganz schön zusetzen. Insbesondere, wenn sie von russischen Dichtern ersonnen sind. Dann leiden auch die stolzesten Herzen unter Liebesqualen. Wie der melancholische, des Lebens überdrüssige… Weiterlesen…

Erhabene Euphorie Die Premiere der „Hommage à MacMillan“ in Stuttgart wurde ihrem hohen Anspruch gerecht: Tänzer, Musiker und Sänger wurden für ihr Gesamtkunstwerk aus Sinn und Sinnlichkeit gefeiert

Drei Damen, drei Farben der Gefühle

Liebe überlebt den Tod; Liebe hält alles zusammen; Liebe sorgt dafür, dass Menschen ihr Schicksal akzeptieren können. So aufbauend ist die Message eines Abends, der nur auf den ersten Blick schwermütig oder gar frustrierend wirken könnte. Und es ist zwar… Weiterlesen…