Romeo forever! John Neumeier gibt es nun auch als Portrait von Jochen Hein in der Hamburgischen Staatsoper! Leibhaftig sprach Neumeier in der 215. Ballett-Werkstatt über ein Lieblingsstück: „’Romeo und Julia’ wird 45“

John Neumeier gibt es jetzt auch als Gemälde - Romeo forever

Man könnte das Hamburg Ballett nach dem Vorbild des Tanztheater Wuppertal Pina Bausch um ein Suffix im Namen ergänzen: „Hamburg Ballett John Neumeier“ klingt ganz besonders schön und macht zudem klar, dass es sich um eine Choreografen-Company handelt, die sich… Weiterlesen…

Da ist viel, viel Schatten In den neuen Besetzungen hat „La Bayadère“ beim Bayerischen Staatsballett viel von ihrem Charme verloren. Aber Ivy Amista und Jonah Cook retten, was Sergej Polunin verbockt.

La Bayadère in München verlor ihren Charme.

Der Stoßseufzer aus dem Parkett kam von Herzen: „Erst jetzt sieht man so richtig, wie gut die Arbeit von Ivan Liška war“, meint eine Zuschauerin, die nicht zum ersten Mal eine Vorstellung von „La Bayadère“ von Patrice Bart beim Bayerischen… Weiterlesen…

Liebeslust, Liebesfrust, Liebeswahn Tschaikowskys „Pique Dame“ in der tiefgreifenden Inszenierung von Willy Decker wieder in der Hamburgischen Staatsoper: Sie knüpft an Dostojewskys „Der Spieler“ an

Angst ist kein Lebensziel

Den wahrhaft Liebenden geht es schlecht in dieser Welt. Das wusste kaum jemand besser als Peter I. Tschaikowsky. Der Komponist, ebenso wie sein Bruder Modest, der gelegentlich als Librettist für ihn tätig war, war homosexuell. Er musste seine wahren Gefühle… Weiterlesen…

Traumteams auf dem Tortentrampolin 3sat sendete die smart-schmissige „Alice in Wonderland“ von Christopher Wheeldon aus London mit dem Royal Ballet

Alice im Wunderland ist was für Könner.

Schräg, schräger, Alice! Das muntere Mädchen, das seit seiner literarischen Erfindung durch Lewis Carroll 1865 durch die Kindsköpfe geistert, darf die Welt als absurd und widersprüchlich zeigen, darf durch aberwitzige Geschehnisse taumeln und dabei erleben, wie die Logik sich sozusagen… Weiterlesen…

Der jüngste Knüller Welturaufführung in Moskau: Eric Gauthier kreiert beim Staatsballett Berlin mit Elisa Carrillo Cabrera und Mikhail Kaniskin sein „Ballet 102“ – für die Kremlin-Gala

Eric Gauthier live bei der Probe

„Let’s start with Bigonzetti!“  – Huch? Ich befinde mich auf einer Probe im Ballettzentrum vom Staatsballett Berlin. Geübt wird aber nicht etwas von Mauro Bigonzetti, sondern das neue, noch in Kreation befindliche „Baby“ des Stuttgarter Erfolgschoreografen Eric Gauthier. „Ballet 102“… Weiterlesen…

Faustdick hinter den Ohren „Der Widerspenstigen Zähmung“ garantiert beim Stuttgarter Ballett einen in jeder Hinsicht kurzweiligen Genuss

Eine Widerspenstige kommt selten allein

Eine Komödie ist eine Komödie ist eine Komödie. Wenn man in John Crankos Meisterstück „Der Widerspenstigen Zähmung“ geht (das sich ganz an Shakespeares gleichnamiges Drama als Vorlage hält), dann weiß man: Hier kommt man ohne Lachkrämpfe nicht wieder weg. Das… Weiterlesen…

Der Kampf um die Schönheit Theater vorm Theater: Eine fetzige Demo gegen Sasha Waltz, ein Buh-Konzert für Michael Müller und eine abgebrochene Rede von Nacho Duato waren der hübsche Auftakt zu Duatos flotter „Nussknacker“-Premiere beim Staatsballett Berlin

Eine großartige Vorstellung mit einem Vorspiel

Wer die Welt nicht verbessern will, hat in der Kunst nichts zu suchen. Ob Künstler oder Zuschauer: ein Minimum an Verantwortungsbewusstsein sollte vorhanden sein. Das Staatsballett Berlin bewies schon mit seinem erfolgreichen Streik für bessere Arbeitsbedingungen, dass es seine Macht… Weiterlesen…

Leben, Liebe und Leid eines Avantgardisten Aggressiv und dennoch herzzerreißend: Alexandr Trusch liefert die ultimative „Nijinsky“-Performance beim Hamburg Ballett

Die beste Besetzung aller Zeiten

Tanz als höchste Kunst der Menschlichkeit! Als Hort der Zukunft! Als Sinnbild von Tragik und Hoffnung gleichermaßen! Wer gedacht hat, dieser lyrische junge Star-Ballerino, Alexandr Trusch vom Hamburg Ballett, könne die tragisch-zerrissene Welt des legendären Tanzgenies Vaslaw Nijinsky unmöglich spiegeln,… Weiterlesen…

Nijinsky als Narziss Aleix Martínez überrascht als „Nijinsky“ beim Hamburg Ballett mit betont solistischer Interpretation. Und erinnert mich an die Fähigkeiten der jungen Ballettmeisterin Rebecca Gladstone

Nijnsky ist auch in der Zweitbesetzung ein Knüllerballett

Dieser Mann ist kein Anhängsel irgendeiner Firma, irgendeines Chefs, irgendeiner Werbestrategie. Dieser junge Mann hier ist echt, und das heißt in erster Linie: verletzlich, zart, ichbezogen, unruhig. Aleix Martínez leistet als Titelfigur von John Neumeiers grandiosem Seelenballett „Nijinsky“ von 2000… Weiterlesen…

Von Ballettfan für Ballettfan: Wohnung mit Flair Nachmieter gesucht: In Hamburg-Eppendorf wartet eine lauschige Zweizimmer-Bude mit Parkett und Balkon auf neue Herrschaft

Wohnung in Eppendorf

Nur fünfzehn Minuten bis zur Hamburgischen Staatsoper, von Tür zu Tür! Die U-Bahn macht’s möglich, und wer dabei lieber den Fahrstuhl als die Treppen nehmen möchte, kann auch das tun. An sonnigen Tagen lockt hingegen die Außenalster zu einem Spaziergang… Weiterlesen…