Lachmuskeltraining mit Niveau Ivy Amista bockt und brilliert in „Der Widerspenstigen Zähmung“ von John Cranko nach William Shakespeare beim Bayerischen Staatsballett

Die Zähmung von John Cranko amüsiert

Frauen, seht euch an! Männer, seht euch an! Was wollt ihr eigentlich? Um das herauszufinden, ist „Der Widerspenstigen Zähmung“ von John Cranko immer eine starke Beachtung wert. Ivy Amista, die feurige Brasilianerin beim Bayerischen Staatsballett, zeigt in der Titelrolle als… Weiterlesen…

Fired and hired Eine moderne Karriere: Marco Goecke, beim Stuttgarter Ballett als Hauschoreograf gefeuert, wird Ballettchef an der Staatsoper Hannover

Marco Goecke macht Karriere

Glückwunsch! Solche Trostpflaster sollte sich das Schicksal öfter einfallen lassen: Marco Goecke, letztes Jahr eher unrühmlich als Hauschoreograf beim Stuttgarter Ballett abgegangen, wird ab der Spielzeit 2019/20 Ballettdirektor in Hannover sein. Die designierte neue Intendantin, die gebürtige Amerikanerin Laura Berman,… Weiterlesen…

Eros kommt aus Spanien Das Staatsballett Berlin zeigt mit „Don Quixote“ von Victor Ullate eine erotisierte Fassung des bliebten Stoffs – olé!

Don Quixote ist ein Publikumsrenner

Was für ein leicht entflammbares Mädchen ist diese Kitri! Der spanische Altmeister der Choreografie Victor Ullate schuf fürs Staatsballett Berlin (SBB) eine ganz neue, mit Gitarrenmusik und Flamencosteps gepeppte Version von „Don Quixote“ – und trifft damit voll ins Herz… Weiterlesen…

Verführung zur heißen Klamotte „Alice“ von Mauro Bigonzetti beim Ballett Dortmund: klamottenlastig und leider sehr provinziell

Alice turnt nicht an

Hui! Ein heißes Eisen! Das Thema „Alice im Wunderland“ verführt Ballett- und Filmemacher gleichermaßen stets zu aufwändigen Kostümen. Darüber hat schon mancher den Inhalt vergessen. Schon der britische Starchoreograf Christopher Wheeldon konnte anhand der Vorlage des Kinderromans von Lewis Carroll… Weiterlesen…

Liebe, Hoffnung, Freiheit „Fidelio“ von Ludwig van Beethoven in der Hamburgischen Staatsoper: Georges Delnon inszeniert ein Faszinosum aus Politik und Herzenskraft

Fidelio hätte auch heute viel zu tun

Es gibt ein berühmtes Gedicht von Walther von der Vogelweide, in dem der mittelalterliche Auftragsdichter empfiehlt, drei Dinge zu erwerben, was indes unmöglich sei, ohne dass eines von ihnen zu Grunde gehe. Gemeint sind: Ehre, Besitz und Gottes Gnade. Der… Weiterlesen…

Liebe mit vielen Gesichtern Das Bayerische Staatsballett erschüttert mit „Onegin“ in zwei brillanten Besetzungen: Ksenia Ryzhkova und Ivy Amista alternieren als Tatjana

Liebe in Onegin

Tatjana weiß es wohl selbst nicht: Ist ihre Ehe mit Fürst Gremin eine echte Liebe, eine langsam gewachsene und sicher gefestigte Partnerschaft – oder eine einzige Farce, eine pseudoharmonische Zweckbeziehung, bestenfalls ein liebevolles Trostpflaster, weil sie den Mann, den sie… Weiterlesen…

Die magische Gefahr Es spukt wieder ganz köstlich in der Staatsoper Unter den Linden: Mit „Giselle“ entführt das Staatsballett Berlin ins Reich der Magie – an einem bald baumlosen Boulevard

Die Wilis locken zu Giselle

Männer, nehmt euch in Acht! Denn dank „Giselle“ in der Inszenierung und Choreografie von Patrice Bart (nach der traditionellen Vorlage von Jules Perrot und Jean Coralli) geistern wieder die gefährlich schönen weißen Frauen, Wilis genannt, durch die Staatsoper Unter den… Weiterlesen…

Baryshnikov, der unbewusste Superstar Mikhail Baryshnikov wurde 70 Jahre alt – und lebt gut von seinem Mythos

Mikhail Baryshnikov ist ein Superstar des Balletts

Er wolle gar nicht wissen, wie hoch er springe, sagte Mikhail Baryshnikov mal. Denn er werde versuchen, beim nächsten Mal noch höher zu springen. So eine selbstvergessene Unermüdlichkeit gehört zum Ballett wie das Amen in die Kirche. Und Misha hatte… Weiterlesen…

Mann tanzt! Hossa! Doppelvorstellung beim Hamburg Ballett: „Don Quixote“ von Rudolf Nurejew zeigt nicht nur tolle Frauen, sondern auch die verschiedensten Männerpartien

Don Quixote lockt alle an

Heißa! Gleich zwei Mal tanzte das Hamburg Ballett am letzten Sonntag den „Don Quixote“ von Rudolf Nurejew. Und es spricht für sich, dass nach der Nachmittagsvorstellung begeisterte Zuschauer zum Ticketverkauf stürmten, um dort auch Karten für die Abendvorstellung zu ergattern:… Weiterlesen…

Schwäne in der Unendlichkeit des Seins Das Staatsballett Berlin brilliert mit „Schwanensee“ fast ohne Bühnenbild, aber mit viel Aura in der Deutschen Oper Berlin

"Schwanensee" geht auch ohne viel Bühnenbild

Der Raum ist tief, als Weltraum ist er unendlich. Aber auch die Bühne kann zum Raum ohne Grenzen werden, kann jedes vorstellbare Maß von Endlichkeit sprengen. So im „Schwanensee“ von Patrice Bart auf der einstweilen entrümpelten Bühne der Deutschen Oper… Weiterlesen…