Ein multikulti tanzendes Osterfest! Ostereier, Ostermärsche, Ostertänze: Auf arte.tv und in vielen Opernhäusern wird zu Ostern buntes Ballett getanzt – von London und Paris über Berlin und Dresden bis nach Prag und Moskau. Der Choreograf Yuri Possokhov und der Superstar Rudolf Nurejew sind gleich mehrfach in diesem Osterprogramm vertreten. 3sat zeigt derweil einen fabelhafte Doku über Ostereier

Ostereier

Friede, Freude, Eierkuchen? Während Menschen und Maschinen die Welt weiterhin in Schutt und Asche legen und so manche ihre kläglichen Bemühungen, das Klima zu retten, als Heldentat ausgeben, sollte die strahlende Leuchtkraft des Balletts an Feiertagen nicht vergessen werden. Und… Weiterlesen…

Tanz in Kuba gestern, heute – und morgen? „Schau in meine Welt“: In der ARD-Mediathek tanzen Heranwachsende professionellen Flamenco in Havanna, während in Berlin Geld für Solarpanele in Kuba gesammelt wird. Trump bedroht den Inselstaat derweil immer stärker

"Shakira und Erick tanzen in Havanna" und in der ARD

  Sie tanzen so leidenschaftlich und schön, als könne ihnen nichts und niemand jemals etwas anhaben: Das Mädchen Shakira und der Junge Erick sind Heranwachsende in Havanna, sie besuchen dort die Ausbildung zu Profitänzern in der renommierten Lizt Alfonso Tanzschule.… Weiterlesen…

„Das Handlungsballett ist die Königsdisziplin“ Ein Märchenballett über die Gier sollte uns alle angehen: Beim Landestheater Detmold wird die Uraufführung „Vom Fischer und seiner Frau“ in der Choreografie von Katharina Torwesten mit der neuen Musik von Robert Lillinger vorbereitet

Das Ballett "Vom Fischer und seiner Frau" am Landestheater Detmold

Märchenballette sind sozusagen mit die Grundlagen des Balletts. Schon der französische Sonnenkönig tanzte in gewisser Weise ein Märchen, als er sich als Personifikation der tanzenden Sonne auf der Bühne verehren ließ. Später enthielten die romantischen Ballette häufig Elemente aus der… Weiterlesen…

Tom Schilling darf wieder getanzt werden Es ist eine Sensation: Die Werke des großen DDR-Choreografen Tom Schilling dürfen endlich wieder aufgeführt werden

Arila Siegert gibt Werke von Tom Schilling frei

Wenn ein Künstler verstirbt, gibt das normalerweise Anlass zu großer Trauer. Im Fall von Tom Schilling, dem im Januar verstorbenen Choreografen, der mit Recht als der mit Abstand bedeutendster Tanzschöpfer gilt, den die DDR hervorgebracht hat, ist es so: Es… Weiterlesen…

Mach‘s gut, Tom! Mit fast 98 Jahren verstarb Tom Schilling, berühmtester Choreograf der DDR und eine Legende, in Berlin

Tom Schilling, berühmtester Choreograf der DDR und eine Legende, verstarb

Die ersten Nachrufzeilen auf Tom Schilling schrieb ich soeben auf einer sonnigen Bank im Berliner Tiergarten, ganz spontan, ich hatte gerade erst von seinem Tod gehört. Das hätte ihm gefallen. Er war ja als Person eher der vornehme, nicht der… Weiterlesen…

Die Abschaffung der Musik Mit „Fast Forward“ verbaut sich das Hamburg Ballett den erneuten Aufstieg in die erste Liga – mit Katharina Müllner gibt allerdings eine tolle junge Dirigentin ihr Hamburger Ballettdebüt. Der moderne Klassiker „Serenade“ von George Balanchine rettet den Abend

"Serenade" und drei Computerstücke in "Fast Forward" beim Hamburg Ballett

Das Hamburg Ballett befindet sich in einer Umbruchsituation. Nach dem Abgang von Demis Volpi als missratenem Nachfolger des über 50 Jahre genialisch wirkenden Tanztitans John Neumeier müssen nun der gelernte Ballettmeister Lloyd Riggins und der jahrzehntelang nur als Assistent beschäftigte neue… Weiterlesen…

Wir vergessen die Liebe nie! Das Hamburger Kammerballett zeigt in „re:public“ von Edvin Revazov, wie Krieg und Frieden, aber auch Liebe und Versöhnung in den Menschen entstehen

"re:public" von Edvin Revazov mit dem Hamburger Kammerballett

Die Atmosphäre ist beklemmend. Aufsteigender Nebel erfüllt das Bühnenfeld,  auch die Zuschauerreihen im Saal K1 in der berühmten Off-Spielstätte Kampnagel in Hamburg sind vom Nebel wie verzaubert. Auf der spärlich beleuchteten Spielfläche erscheint in der geisterhaften Szene ein junger Mann… Weiterlesen…

Ballett, das dem Frieden zustrebt Das Hamburger Kammerballett zeigt mit „re:public“, der neuen Kreation von Edvin Revazov, die innere Verbindung zwischen Kunst und Politik

"re:public" von Edvin Revazov wird vom Hamburger Kammerballett getanzt

Tanz und Politik, passen diese beiden Themenkreise zusammen? Edvin Revazov, Erster Solist beim Hamburg Ballett und Künstlerischer Leiter vom  Hamburger Kammerballett (HKB) meint: ja! Damit traut er sich was und wird ab dem 19. Februar 2022 auf Kampnagel und dann… Weiterlesen…

Schmerzen contra Heilkraft Ballett kann beides: den Körper kaputtmachen oder ihn heilen. Profis leiden häufig unter Überbelastung – und darum oft unter Schmerzen und Schäden. Aber Laien sollten die Chance nutzen, Ballett als Heilgymnastik zu praktizieren.

"Schwanensee" von Rudolf Nurejew beim Wiener Staatsballett

Der Ursprung des Balletts ist harmlos gegen das, was professionelle Ballerinos und Ballerinas heute leisten. Ausgehend von italienischen und französischen Hoftänzen, stark beeinflusst von Folkloretänzen und auch von den Übungen des asiatischen Qi Gong – welche von jesuitischen China-Missionaren als… Weiterlesen…

Wie ein irrlichternder Stern Alexandr Trusch taucht auf – und glänzt an der Elbe nicht in Hamburg, sondern in Sachsen: als „Nijinsky“ von John Neumeier mit dem fabelhaften Semperoper Ballett

"Nijinsky" von John Neumeier und ein fiktiver Spielplan gegen Peter Laudenbach

Er ist wie ein wandernder Stern: mal wild aufflackernd, dann wieder wie verschollen. Alexandr Trusch, der wohl mit Abstand beste Ballerino, den man derzeit in Deutschland sehen kann, tanzt gelegentlich als Gast mit seinem früheren Heimatensemble, dem Hamburg Ballett, dann… Weiterlesen…