Ein Traumpaar und doch ein Anti-Paar Männer, Frauen, schönste Liebesqual: der Welthit „Onegin“. Jetzt auch mit Gästen vom Bolschoi beim Stuttgarter Ballett sowie beim Staatsballett Berlin

Onegin und Tatjana

Männer! Männer? Männer. Sie können Frauen zur Verzweiflung treiben. Und umgekehrt: Auch Frauen können Männern ganz schön zusetzen. Insbesondere, wenn sie von russischen Dichtern ersonnen sind. Dann leiden auch die stolzesten Herzen unter Liebesqualen. Wie der melancholische, des Lebens überdrüssige… Weiterlesen…

Erwachsenwerden Die 19-jährige Emilie Mazoń tanzt erstmals die Marie in Neumeiers „Nussknacker“

Das Mädchen Marie läuft frohgemut auf die Bühne, tänzelt im Belle-Époque-Interieur vor sich hin, an der modischen Zimmerpalme im Silbertrog vorbei. Marie erklimmt das Sofa, wackelt und reckt und streckt sich, um sich eine Porzellanfigur vom Nippesregal zu angeln. Sie… Weiterlesen…

Vegetarisch auf den Hund kommen – und spenden Neujahrsideen: Ballettleute sind Trendsetter – und helfen, die Welt zu verbessern

Ziczac in Hamburg

Mit dem Rauchen haben Sie schon aufgehört, Ihre nächsten Balletttickets haben Sie auch schon – und außer einem Autogramm Ihres aktuellen Lieblingsstars haben Sie gerade jetzt nach Weihnachten eigentlich keine neuen Wünsche. Ist es so? Oder machen Sie sich Sorgen,… Weiterlesen…

Die Verzauberten Patrice Bart kreierte für Berlin einen „Schwanensee“, der sich als Beitrag zur Identitätsphilosophie lesen lässt

Schwanensee beim Staatsballett Berlin

Glauben Sie an Wunder? Wenn Sie zum Jahresbeginn in „Schwanensee“ gehen – oder sich auch nur eine entsprechende DVD anschauen – sollten Sie an Wunder glauben. Selbst dann, wenn diese nicht geschehen. Das Ballett „Schwanensee“, uraufgeführt 1877, ist für viele… Weiterlesen…

Der grandiose Erneuerer John Neumeier als Neuerfinder des abendfüllenden Handlungsballetts: vom „Nussknacker“ bis zum „Weihnachtsoratorium I–VI“

Ein Übervater des Balletts

Das Ballettland Deutschland ist besser als sein Ruf. Auch wenn in manchen Bundesländern die Theater (inklusive Ballettensembles) gerade lebensbedrohlich runtergespart werden: Bei den großen deutschen Compagnien, den „top six“, und auch bei anderen laufen die weltweit wichtigsten Stücke – und… Weiterlesen…

Man hat mehr Energie, als man denkt Münchens „Puck“ Shawn Throop vom Bayerischen Staatsballett im Interview über „Ein Sommernachtstraum“ von John Neumeier

Puck Shawn Throop

Puck ist eine besondere Rolle: wild, frech, hinterfotzig (wie man in Österreich sagt). In der Choreografie von John Neumeier, die 1977 nach dem Stück „Ein Sommernachtstraum“ von Shakespeare entstand (mit der Bühnenausstattung von Jürgen Rose), hat Puck akrobatische, lyrische und… Weiterlesen…

Körperfetischismus, leicht gemacht Arthaus Musik hat mit der „Jiří Kylián Edition“ eine richtige Werkausgabe vorgelegt

Widmung an die Oma

Am Anfang stand für Jiří Kylián die Akrobatik. Als kleiner Junge wollte er unbedingt zum Zirkus, träumte vom „Salto mortale“, betrieb viel Sport, Artistik und Gymnastik. Aber die Tanzgöttin Terpsichore hatte wohl schon früh ein Auge auf ihn geworfen: Die… Weiterlesen…

Der Wunderretter: Ein Leben für die Kulissen Sibylle Zehle verfasste ein Drei-Kilo-Kompendium über den Bühnen- und Kostümbildner Jürgen Rose

Rose auf Herrenchiemsee

Unter Ballettfreunden ist er bestens bekannt: der 1937 geborene Jürgen Rose, seines Zeichens legendärer Bühnen- und Kostümbildner. Er schuf – in mehrfach variierenden Ausprägungen – für Dutzende von weltbedeutenden Balletten, vor allem von John Cranko und John Neumeier, die Outfits.… Weiterlesen…

Liebe, Lust und Lloyalität In Hamburg wurde mal kein Neumeier, sondern der romantische Klassiker „Napoli“ mit der choreografischen Ergänzung von Lloyd Riggins uraufgeführt

der zweite Akt von Napoli

Man steigt hinab in die Untiefen der ballettösen Kleinteiligkeit – und erklimmt zugleich einen Himalaja der Virtuosität. So in etwa könnte man den Stil von Auguste Bournonville beschreiben. Der dänische Ballettmacher, 1805 unehelich geborener Sohn eines französischen Ballettmeisters, hatte mehr… Weiterlesen…

Euphorische Erhabenheit „Hommage à MacMillan“: Das Stuttgarter Ballett probt mit „Das Lied von der Erde“ sowie „Requiem“ einen Abend ehrfürchtiger Erinnerung – mit einer Extrakompontente Mut und Hoffnung

Probe in Stuttgart

Ballettproben bedeuten selige Verzückungsarbeit. Wenn es gut läuft, haben die Ballettmeister Tränen der Rührung in den Augen, während an den Tänzern der Schweiß in kleinen, steten Rinnsalen herabfließt. Beim Stuttgarter Ballett gibt es in diesen Tagen an beidem keinen Mangel,… Weiterlesen…