Kraft tanken Das Semperoper Ballett und das Hamburg Ballett erfreuen vor ihrer Sommerpause mit Festivals

Keine zu leichte Kost: Ballett vor den Sommerferien.

Es ist eine gute Tradition: Bevor die Opernhäuser ihre Ensembles in die Sommerferien verabschieden, darf das Ballett nochmal so richtig aufdrehen. In Stuttgart und München tun sie das dieses Jahr im Juli, in Berlin powern sie eine Woche ab der… Weiterlesen…

Drei Brocken Shakespeare und ein neumodischer Conférencier „Shakespeare Dances – Die ganze Welt ist Bühne“ vereint drei Ballette von John Neumeier; Startänzer Carsten Jung führt sprechend durch den Abend

Shakespeare Dances - three in one.

Es ist selten, dass ein Balletttänzer sprechenderweise drei Tanzstücke miteinander verbindet. Carsten Jung, dem Megastar vom Hamburg Ballett, ist dieser Spaß vergönnt – als Fahrrad fahrender Student Jacques darf er für John Neumeier in feinstem sächsisch gefärbten Thüringisch eine Tripple… Weiterlesen…

Himmelssprung und Höllenqual Zweieinhalb Stunden mit Gala-Anmutung: Die „Debüt“-Ballett-Werkstatt mit John Neumeier und seinen experimentierfreudigen Tänzern

Neumeier spricht: Debüt-Ballett-Werkstatt-Zeit-

Es ist so wunderbar, wenn Tänzerinnen und Tänzer mit ihren Rollen verschmelzen, als hätten sie sich diese selbst gewählt. Bei John Neumeier und seinem Hamburg Ballett gibt dazu stets die so genannte „Debüt“-Ballett-Werkstatt Gelegenheit. Letzten Sonntag war es wieder soweit.… Weiterlesen…

Oh, schöne traurige Liebende Anna Laudere gab beim Hamburg Ballett ihr Debüt in der Titelrolle von John Neumeiers „Tatjana“ – sie begeisterte, und zwar nicht allein

Anna Laudere als "Tatjana" und andere Debüts

Sie ist so traurig in ihrer Liebe und doch so stark dabei: John Neumeiers „Tatjana“, nach dem Versroman von Alexander Puschkin entstanden, schildert die unmöglichen, aber ebenso unleugbaren Gefühle einer Frau, die durch das unerfüllte Begehren eines unanständigen Dandys reift… Weiterlesen…

Onegin hin, Onegin her Das Hamburg Ballett bietet zeitgleich mit dem Bolschoi Theater in Moskau Gelegenheit zu einem „Onegin“-Marathon

"Onegin" ist eines der wichtigsten Ballette.

Warum sollte man sich das Ballett „Onegin“ nur ein einziges Mal pro Tag und Wochenende ansehen? Es hat einen hohen Suchtfaktor, und kaum jemand, der es einmal sah und sich begeistern ließ, belässt es dabei. Gleich zwei international renommierte Compagnien… Weiterlesen…

VOX POPULI Das Publikum feiert die Überraschungsbesetzung von Carolina Agüero als "Giselle" mit Alexandr Trusch beim Hamburg Ballett

Giselle ist stets eine andere

Jede neue Besetzung birgt eine neue Erlebniswelt. Ganz einfach deshalb, weil zum Beispiel zwei Menschen und zwei Menschen nicht ein- und dasselbe sind. Das Publikum vom Hamburg Ballett feierte gestern abend die Überraschungsneubesetzung von „Giselle“ in der modernisierenden Choreografie von… Weiterlesen…

Stolzer Mann, schamhafte Reue John Neumeiers „Giselle“: eine eigenwillig modernisierte Version, radikalisiert, stark moralisch. Aktuelle Besetzungen geben zudem Ausblicke auf die kommende Spielzeit. Und bei den 41. Hamburger Ballett-Tagen reüssierte die Romantik per se!

Giselle - die tragische Geschichte einer Liebenden.

Am Ende des ersten Aktes liegt Giselle tot am Boden. Dieses Zwischenende ist wie immer. Ansonsten aber ist vieles anders, seit John Neumeier im Jahr 2000 seine modernistische Fassung des romantischen Ballettklassikers schuf. Sie beginnt alptraumhaft mit der stilisierten Todesszene,… Weiterlesen…

Wie jung sind Romeo und Julia? Bejubelte Debüts in Hamburg: Jacopo Bellussi und Emilie Mazoń in „Romeo und Julia“ – und Alexandr Trusch mit Hélène Bouchet im selben Neumeier-Stück

Romeo und Julia sind jung, aber zu allem entschlossen.

Sie sind das jüngste Liebespaar der Weltgeschichte der Literatur – und zugleich das berühmteste. „Es war die Nachtigall, und nicht die Lerche!“ – so lautet eines der Zitate aus dem Stück, die zu geflügelten Worten wurden. Und obwohl das Libretto… Weiterlesen…

Wenn das Vorspiel nicht nur Nebensache ist Das Ausnahmeballett „Préludes CV“ von John Neumeier beim Hamburg Ballett

Préludes CV agiert nicht privatistisch, ist aber privat inspiriert.

Mitunter ist das Vorspiel das Schönste vom Ganzen: spielerisch, verlockend, lustvoll – und ohne Leistungsdruck. Vielleicht darum nannte der Hamburger Chefchoreograph John Neumeier das kompliziert-persönliche Tänzerballett, das er zu Kammermusiken („Präludien“) von Lera Auerbach schuf, an den Musiktitel angelehnt „Préludes… Weiterlesen…

Es ist alles ein Geben und Nehmen John Neumeier im Ballettzentrum Hamburg zu dessen 25-jährigen Jubiläum – und zuvor im Allianz Forum in Berlin

Ballett ist auch ein Nehmen und ein Geben.

Es gibt da eine Szene, die dem Choreografen und Gründer des Hamburg Balletts, John Neumeier, seit Jahrzehnten so präsent ist, als habe er sie immerzu und gerade eben erst wieder erlebt: „Sie saß in halb liegender Stellung auf einem Sofa,… Weiterlesen…