Liebe mit vielen Gesichtern Das Bayerische Staatsballett erschüttert mit „Onegin“ in zwei brillanten Besetzungen: Ksenia Ryzhkova und Ivy Amista alternieren als Tatjana

Liebe in Onegin

Tatjana weiß es wohl selbst nicht: Ist ihre Ehe mit Fürst Gremin eine echte Liebe, eine langsam gewachsene und sicher gefestigte Partnerschaft – oder eine einzige Farce, eine pseudoharmonische Zweckbeziehung, bestenfalls ein liebevolles Trostpflaster, weil sie den Mann, den sie… Weiterlesen…

Die magische Gefahr Es spukt wieder ganz köstlich in der Staatsoper Unter den Linden: Mit „Giselle“ entführt das Staatsballett Berlin ins Reich der Magie – an einem bald baumlosen Boulevard

Die Wilis locken zu Giselle

Männer, nehmt euch in Acht! Denn dank „Giselle“ in der Inszenierung und Choreografie von Patrice Bart (nach der traditionellen Vorlage von Jules Perrot und Jean Coralli) geistern wieder die gefährlich schönen weißen Frauen, Wilis genannt, durch die Staatsoper Unter den… Weiterlesen…

Baryshnikov, der unbewusste Superstar Mikhail Baryshnikov wurde 70 Jahre alt – und lebt gut von seinem Mythos

Mikhail Baryshnikov ist ein Superstar des Balletts

Er wolle gar nicht wissen, wie hoch er springe, sagte Mikhail Baryshnikov mal. Denn er werde versuchen, beim nächsten Mal noch höher zu springen. So eine selbstvergessene Unermüdlichkeit gehört zum Ballett wie das Amen in die Kirche. Und Misha hatte… Weiterlesen…

Mann tanzt! Hossa! Doppelvorstellung beim Hamburg Ballett: „Don Quixote“ von Rudolf Nurejew zeigt nicht nur tolle Frauen, sondern auch die verschiedensten Männerpartien

Don Quixote lockt alle an

Heißa! Gleich zwei Mal tanzte das Hamburg Ballett am letzten Sonntag den „Don Quixote“ von Rudolf Nurejew. Und es spricht für sich, dass nach der Nachmittagsvorstellung begeisterte Zuschauer zum Ticketverkauf stürmten, um dort auch Karten für die Abendvorstellung zu ergattern:… Weiterlesen…

Schwäne in der Unendlichkeit des Seins Das Staatsballett Berlin brilliert mit „Schwanensee“ fast ohne Bühnenbild, aber mit viel Aura in der Deutschen Oper Berlin

"Schwanensee" geht auch ohne viel Bühnenbild

Der Raum ist tief, als Weltraum ist er unendlich. Aber auch die Bühne kann zum Raum ohne Grenzen werden, kann jedes vorstellbare Maß von Endlichkeit sprengen. So im „Schwanensee“ von Patrice Bart auf der einstweilen entrümpelten Bühne der Deutschen Oper… Weiterlesen…

Liebe Freunde… Das Stuttgarter Ballett zeigt mit „Dances at a Gathering“ von Jerome Robbins und „Initialen R.B.M.E.“ von John Cranko den Abend „Begegnungen“ – aber ein Stück von John Neumeier würde auch sehr gut dazu passen

"Begegnungen" locken zum Stuttgarter Ballett

Wenn ein Choreograf ein Ballett nach seinen Tänzern benennt, dann muss es damit eine Bewandnis haben. John Cranko brachte im Januar 1972 eine Hommage an seine Musen unter dem gar nicht kryptischen Titel „Initialen R.B.M.E.“ zur Aufführung. Die Buchstaben stehen… Weiterlesen…

Spanien liegt am Südpol „Don Quijote“ in der Spar-Version von Ray Barra in München: eine willkommene Abwechslung

Ein etwas anderer Don Quijote tanzt in München auf

Wie ähnlich und doch wie anders ist diese Version vom „Don Quijote“ im Vergleich zu den bekannteren! Ray Barra, der als Solist vom American Ballet Theatre aus New York City nach Deutschland kam und dann von John Cranko und dem… Weiterlesen…

Traumtänzerei mit Herz und Herzlichkeit Florencia Chinellato im Wechsel mit Giorgia Giani als Marie in „Der Nussknacker“ von John Neumeier: zwei Rollenportraits

Priscilla Tselikova und Florian Pohl brillieren als antik-ägyptisches Pärchen im "Nussknacker" von John Neumeier. Ah, eine Erbauung! Foto: Kiran West

Warum sollte man sich Terpsichore, die Göttin des Tanzes, nicht als kleines Mädchen vorstellen, das jeden Abend neu das Tanzen erlernt? In „Der Nussknacker“ in der Version von John Neumeier geht es genau darum: um ein Mädchen, das erwachsen wird,… Weiterlesen…

Neues von der Prinzenfront Nacho Duato leitete eine Bühnenprobe vom „Nussknacker“ in der Deutschen Oper Berlin - und Murilo de Oliveira gab sein umjubeltes Debüt als Prinz

A star is born: Murilo de Oliveira als "Nussknacker" beim Staatsballett Berlin

Kluge Menschen wissen: Jedes Malheur hat auch sein Gutes. Nicht, dass man darum nun das Unglück herausfordern sollte. Aber es ist ratsam, das Beste aus jeder Situation zu machen – und dem Staatsballett Berlin (SBB) gelang dies, angesichts einer wasserbeschädigten,… Weiterlesen…

Seidenschleife und Spagatsprung „Der Nussknacker“ in der Version von John Neumeier beschreibt tänzerisch das Erwachsenwerden - und die Liebe zum Ballett

Der Nussknacker erzählt bei John Neumeier vom Erwachsenwerden

Kein anderes Ballett existiert in so vielen Versionen und Fassungen wie „Der Nussknacker“. Während die Erstaufführung 1892 noch den Auftritt der „Pastillen-Fee“, also der „Fee Dragée“, zu den Klängen eines Stahlplattenklaviers – der Celesta – als Höhepunkt servierte, entfachten andere… Weiterlesen…