Rot, Weiß, Bunt – frohe Weihnachten! Das Hamburg Ballett zeigt das „Weihnachtsoratorium I – VI“ von John Neumeier mit Patricia Friza und ohne Sasha Riva. Außerdem ärgern sich viele über eine neue Homepage

Das Weihnachtsoratorium tanzt!

Da ist ein Glaskäfig voller Menschen. Das Glas ist nicht ganz klar, sondern bildet Striemen, in Längsrichtung, die den Käfigcharakter der Glaswand verstärken. Als sich dieses Glas hebt, beginnen die Protagonisten zu murmeln. Jeder scheint sein Mantra zu haben, um… Weiterlesen…

Tanzt die Freiheit! Der Tycoon des Bolschoi-Stils kam nach München: Erstmals gibt es „Spartacus“ von Yuri Grigorovich bei einer westlichen Truppe, mit dem Bayerischen Staatsballett

Spartacus bewegt die Welt.

Als Yuri Grigorovich 1968 sein legendäres Jahrhundert-Ballett „Spartacus“ am Moskauer Bolschoi-Theater choreografierte, ahnte er nicht, dass er viele Jahre später, genauer gesagt: wenige Tage vor seinem 90. Geburtstag am 2. Januar 2017, in München auf der Bühne des Nationaltheaters stehen… Weiterlesen…

Potenzsteigerung „Don Quijote“ beim Stuttgarter Ballett: wenig Tiefgang, dafür buntes folkloristisches Treiben; noch toller ist ein echter Ratmansky: „Don Quichot“ mit Anna Tsygankova und Matthew Golding als DVD vom Het Nationale Ballet

Don Quichot ist ein Potenzmittel des Balletts

Eine fetzige Inszenierung des Balletts „Don Quijote“ ist ein einziges Potenzmittel: Ohne viel nachzudenken, stürzen sich der verträumte Titelheld und sein tumber Gefährte in absurde Abenteuer, während sich die eigentliche Handlung – inklusive Lovestory – quasi nebenbei, aber unter stürmischem… Weiterlesen…

Wanderer, kommst du nach Paris… ... dann verlauf dich nicht, sondern schau dir „Le Lac des Cygnes“ mit dem Ballett der Pariser Oper an

Schwanensee aus Nurejews Hand

Es sind noch nicht einmal zwei Tage, die das Libretto vom „Schwanensee“ hier umfasst, aber es ist, als seien diese die letzten Tage der Menschheit: Rudolf Nurejew inszenierte seine apokalyptische Version erstmals 1964 in Wien – und genau zwanzig Jahre… Weiterlesen…

Der lebendige Totentanz arte bietet einen Crossover-Event der Extra-Klasse: Christian Spucks Anti-Ballett „Messa da Requiem“ aus Zürich. Verdis Musik wird neu interpretiert von Fabio Luisi

Verdi und seine Messa da Requiem als Tanzevent.

Asche zu Asche – die Asche liegt auf dem Bühnenboden, sie rieselt herab. Sie symbolisiert das Thema: den großen, alles umfassenden Tod. Mortem. Death. La mort. Muerte. Morte. Jede Sprache kennt ihn. Keine liebt ihn. Er ist der Endpunkt. Christian… Weiterlesen…

Ohne Rose geht es nicht Kunst oder Kommerz? Disneys „Die Schöne und das Biest“ bietet live solides Theaterhandwerk, große Gesangskunst und ein exzellentes Orchester. What a show!

Die Schöne und das Biest küssen sich am Ende.

Dass die Ungarn den berühmten Paprika im Blut haben, weiß man, wenn man auch nur einmal den Csárdás, den ungarischen Volkstanz, getanzt hat. Und Marika Rökk hin oder her – heute hat Budapest mit dem Pester Broadway Studio eine der… Weiterlesen…

Der Ruf der Schwäne in die Gegenwart Von der Probe bis zur Aufführung: Das Ballett Dortmund brilliert mit „Schwanensee“ von Xin Peng Wang – zumal mit Anna Tsygankova als Stargast aus Amsterdam

"Schwanensee" mit dem Ballett Dortmund ist toll.

Jedes Plié ist ein Gefühl des Glücks, wenn es nur richtig ausgeführt wird. Es erinnert, wie auch andere ballettöse Übungen, vor allem die kleinen Ports de bras, an Grundübungen aus der klassischen asiatischen Bewegungslehre Qi Gong. Alles fließt, alles ist… Weiterlesen…

Hinter den Kulissen des Balletts – Teil I Ein neues Buch über Rudolf Nurejew hat die Anmutung von Enthüllungen: Jan Stanislaw Witkiewicz schrieb es

Offenheit über Nurejew tut gut

Es gibt ja so viele schlechte Bücher. Auch über Tanz. Aber Jan Stanislaw Witkiewicz hat den Bogen raus, wie man zwar nicht perfekt, aber doch spannend und sachlich richtig Bücher über Ballett schreibt. Jetzt hat er wieder zugeschlagen, in seinem… Weiterlesen…

Ganz klein ganz groß – ganz groß ganz klein „Coppélia“ von David Simic, von der Ballettschule am Staatsballett in Berlin getanzt

Wenn Kinder die Kleider von Erwachsenen anprobieren, schaut das unfreiwillig komisch und zugleich auch etwas traurig aus. Solche Experimente, bevorzugt und mit gutem Grund hinter geschlossenen Türen vor dem Schlafzimmerspiegel durchgeführt, dienen der Selbsterfahrung und der Auslotung der Grenzen, die… Weiterlesen…

Viele Tode, viele Leben – sehr viel Liebe „Das Lied von der Erde“ beim Hamburg Ballett: John Neumeier präsentiert sein fulminantes jüngstes Mahler-Werk in minutiös-meisterlicher Einstudierung

Neumeiers Spätwerk, MahlersSpätwerk

Es ist, als habe die Liebe selbst diese Choreografie entworfen. Ganz inniglich, ganz schmucklos, ganz ernst, aber auch glücksverheißend, fröhlich und sympathisch kommt sie hier einher, die große Liebe, die „Leben“ heißt – und die doch so eng mit dem… Weiterlesen…