Nachtigallengesang, Soldatengeschichte und Vogelfeuer Das Stuttgarter Ballett lockt mit „Strawinsky HEUTE“ zu einem Abend mit drei Premieren - zwei davon sind Uraufführungen. Und am 5.9.15 will 3sat die Sache zeigen

Goecke probt

Der Komponist, der musikalisch die Moderne im Ballett einläutete – mit „Le Sacre du Printemps“ – war Igor Strawinsky. Jetzt gibt es bald drei Stücke von ihm auf einen Schlag, mit der kommenden Premiere in Stuttgart. Vivien Arnold hat als… Weiterlesen…

Bekehrungsphilosophie 3sat sendet am 22. März nachmittags „Billy Elliot – I will dance“. Zum gefühlten 555. Mal, aber Nachdenken kann man immer wieder neu über den Ballettspielfilm

Billy Elliot will dance

Wer diesen Film tatsächlich noch nicht kennt, höre bitte das Kommando: Ran an die Glotze und gucken! Alle anderen brauchen wahrscheinlich keinen Anpfiff, um von selbst vor die Mattscheibe zu finden. „Billy Elliot – I will dance“ becirct mit einer… Weiterlesen…

Der ewige Kampf für das Gute „Schwanensee“, klassisch von Aaron S. Watkin nach dem Vorbild von Petipa und Iwanow geformt, aber mit Großmutter versehen, an der Dresdner Semperoper

Swan Lake

Eine blau angestrahlte Bühne, die Mädchen in weißen, fedrigen Teller-Tutus mit stilisiert flatternden Armen, das leise Getrappel der Spitzenschuhe bei vermeintlichem Mondlicht am See – die Kunstwelt des „Schwanensee“ wurde zum Inbegriff für klassisches Ballett. Auch wenn das Stück bei… Weiterlesen…

Vom Miteinander in jeder Lebenslage Das Ballett „Onegin“ entwirft moderne Utopien von Liebe und gesellschaftlichem Beisammensein, derzeit in München und in Berlin

Polina als Tatjana

Oh, „Onegin“! Er ist immer wieder für eine Überraschung gut, wenn man ihn sich genau ansieht und dabei auf einen bestimmten Aspekt achtet. Denn John Crankos Jahrhundertballett über ein Quintett komplizierter Charaktere – drei Liebhaber und zwei Liebhaberinnen – enthält… Weiterlesen…

Der Sieg der Transzendenz über die Begierde John Neumeier schuf mit „Le Chant de la Terre“ an der Pariser Opéra ein oszillierendes Spätwerk  

Chant de la Terre

Sie stehen, gehen, biegen sich im Leben mit traumwandlerischer Sicherheit, sie wirken mitunter entrückt, dennoch aber in Beziehungen involviert – und sie versuchen, das Irdische im Guten hinter sich zu lassen. Diesen Eindruck machen die Figuren, die John Neumeier in… Weiterlesen…

Liebe als Fremdsein in der Welt Was Simone de Beauvoir mit der Ballettheldin „Die kleine Meerjungfrau“ zu tun hat. Das Hamburg Ballett tanzt das Stück von John Neumeier wieder – und die erhältliche DVD zeigt eine Aufführung aus San Francisco. Diese ist auch auf arte zu sehen

Mermaid Azzoni

Es ist wenig bekannt, dass Simone de Beauvoir eine mehrjährige Lovestory durchlebte, die außerhalb der Normen und Konventionen stattfand und mit Jean-Paul Sartre, ihrem offiziellen Lebenspartner, nicht viel zu tun hatte. Aber die Femme fatale der Publizistik war auch in… Weiterlesen…

Er liebt sie nicht, er liebt sie Sagenhafte Vorstellung in Berlin: Polina Semionova mit Wieslaw Dudek und Martin Szymanski in der Dreierkiste von „Onegin“

Onegin in Berlin bejubelt

Am Ende steht sie da, im Schiller Theater, dem Berliner Staatsopernersatzdomizil, mit schauspielerisch superbe zitternden Armen, die zu zarten Fäusten geballten Frauenhände gegen die Schläfen gepresst. Tatjana, absolut grandios getanzt von Polina Semionova, ist eine Erfahrung für sich. Polina, sie tanzt… Weiterlesen…

„Für uns ist das immer wie ein Geschenk“ Gigi Hyatt, Pädagogische Leiterin der Ballettschule des Hamburg Ballett – John Neumeier, über die Vorstellungen ihrer Studentinnen und Studenten mit der „Werkstatt der Kreativität“ in Hamburg

Gigi Hyatt im Ballettsaal

Sie füllen noch kein ganzes Opernhaus, aber im Ernst-Deutsch-Theater (EDT) in Hamburg können sie schon für ein begeistertes Publikum sorgen. Und das alle Jahre wieder: Die so genannten „Theaterklassen“ der Ballettschule vom Hamburg Ballett – John Neumeier dürfen sich dann… Weiterlesen…

Ballerinenfüße und Zigeunermädchen Nicht alle Journalisten sind doof. Anne Linsel und ihr Buch über Pina Bausch machen happy: „Pina Bausch – Bilder eines Lebens“

Linsels Bausch in Bildern eines Lebens

Tanztheater – dieses Wort wurde für sie und ihre Arbeit erfunden. Pina Bausch (1940 – 2009) steht bis heute als Solitär da; auf viele hat die Choreografin und Wuppertaler Ballettchefin direkt und indirekt Einfluss ausgeübt, aber die Mischung von Tanz… Weiterlesen…

Dornröschenschlaf der Kritiker Nacho Duatos „Dornröschen“ in Berlin: Verrisse gehen da gar nicht. Warum nicht? Hier steht’s.

Carabosse als Kritikerin

Wenn ein Choreograf etwas Neues, Unerwartetes macht, dann ist es nahezu logisch, dass nicht jede oder jeder das toll findet oder sich auch nur die Mühe macht, es zu verstehen. Wenn aber, wie im Fall der Premiere von Nacho Duatos… Weiterlesen…