Erleuchtung aus dem hohen Norden Erfrischend anders: Die Handschriften von Pontus Lidberg, Johan Inger und Alexander Ekman in „Nordic Lights“ beim Semperoper Ballett in Dresden

Die "Nordlichter" hier sind ballettöser Natur.

Gibt es eine „skandinavische Grundstimmung“? Wenn man den Choreografen Pontus Lidberg fragt: Ja! Lidberg ist einer von drei Choreografen, die Aaron S. Watkin bat, einen Abend beim Semperoper Ballett zu füllen. „Nordic Lights“ („Nordlichter“) ist eine „Tripple Swedish Bill“, wenn… Weiterlesen… →

Good Vibes, Kinky Mood Vibrationen der Komik in William Forsythes „Impressing the Czar“ beim Semperoper Ballett in Dresden

Der Kunstbetrieb wird hier veräppelt.

Kennen Sie das? Man sitzt im Theater und lächelt. Und kann das Dauergrinsen gar nicht abstellen… weil das, was man sieht, fortlaufend entzückt und ständig neue emotionale oder witzige Höhepunkte anliefert. So ergeht es mir in „Impressing the Czar“ in… Weiterlesen… →

Wo ist der Zar? – Er ist beeindruckt… In Dresden premierte das selten komplett gezeigte "Impressing the Czar" von William Forsythe

http://ballett-journal.de/semperoper-ballett-czar/

Chaos, Ironie, Ballett, Theater, Grazie, Witzigkeit, Virtuosität, Parallelität, Kuddelmuddel – eine Frau, ein Mann, viele Frauen, viele Männer, japanische Schulmädchen als Massenbedrohung, elegante artistische Attitüden, die Suche nach dem eigentlichen Star – und sozusagen NO WAY IN NOR OUT. Das ist… Weiterlesen… →

Ironie auf Tänzerisch William Forsythe probt sein Meisterstück „Impressing the Czar“ beim Semperoper Ballett: eine tiefsinnige Parodie aufs klassische Ballett

Forsythe für Anfänger

Bühnenprobe! „Impressing the Czar“ heißt das abendfüllende Ballett. Wo ist der Zar? Nirgendwo – es gibt ihn nur im Stücktitel. Doch dazu später. Erstmal greift, im Dunkel des Zuschauerraums in der Semperoper in Dresden, William Forsythe, 67 und einer der… Weiterlesen… →

Die eine große Liebe „Giselle“ von David Dawson, jetzt mit Courtney Richardson und Fabien Voranger in den Hauptrollen – eine wunderschön eigenwillige Ansicht beim Semperoper Ballett

"Giselle" in der barocken Semperoper in Dresden.

Liebe ohne Zwang, ohne Notwendigkeit, ohne Abhängigkeit – kann es die dauerhaft überhaupt geben? Oder sind es immer Bindungen und Verpflichtungen, Eide oder Verträge, Abmachungen und Versprechungen, die Menschen paarweise zusammen halten? Aber warum suchen wir dann alle nach der… Weiterlesen… →

Liebe im Aufeinanderprallen zweier Welten Jiří Bubeníček als Albrecht: Das Semperoper Ballett tanzt die moderne „Giselle“ von David Dawson zur Musikversion von David Coleman – wie das Psychogramm eines Träumers

Giselle ist auch in der Moderne ein zeitlos bedeutungsvolles Ballett.

Am Ende kniet der reuige Albrecht, traumverloren mit den Armen rudernd, im Kirschblütenregen – er ist allein auf der Bühne, verlassen von allen guten und allen bösen Geistern, verlassen auch von Giselle, mit der er soeben die letzte Umarmung erlebte,… Weiterlesen… →

Psychopoesie nach Untreue David Dawson schuf eine Version von „Giselle“ beim Semperoper Ballett: Psychologie + Poesie = Moderne der Gegenwart

"Giselle" ist auch in der modernen Version von David Dawson ergreifend.

Giselle! Das ist so ein nettes Mädchen! So frisch und unverdorben, so jung und aufgeschlossen – und so verliebt! In der modernen Version des Balletts von David Dawson spielen die Unerfahrenheit und Gutgläubigkeit der Titelfigur eine entscheidende Rolle. Beim Dresdner… Weiterlesen… →

Schwarze und weiße Magie – in jedem Menschen Aaron S. Watkin spricht über seinen „Schwanensee“ an der Dresdner Semperoper

Schwanensee

Er ist unbestritten das Sinnbild des populären klassischen Balletts: der „Schwanensee“. In Dresden zeigt das Semperoper Ballett ihn in einer ganz klassischen Ausrichtung, aber mit deutlichen Neuerungen in der Choreografie und in den Details. Dabei passt alles zum alten Stil… Weiterlesen… →

Der ewige Kampf für das Gute „Schwanensee“, klassisch von Aaron S. Watkin nach dem Vorbild von Petipa und Iwanow geformt, aber mit Großmutter versehen, an der Dresdner Semperoper

Swan Lake

Eine blau angestrahlte Bühne, die Mädchen in weißen, fedrigen Teller-Tutus mit stilisiert flatternden Armen, das leise Getrappel der Spitzenschuhe bei vermeintlichem Mondlicht am See – die Kunstwelt des „Schwanensee“ wurde zum Inbegriff für klassisches Ballett. Auch wenn das Stück bei… Weiterlesen… →

Diese unbezahlbare Ahnung von unbedingter Liebe Ein neues, heißes Meisterwerk ist geboren: David Dawsons Ballett „Tristan + Isolde“ zu Musik von Szymon Brzóska mit dem Dresdner Semperoper Ballett

Magisch: die Heilung

Ein langer, heller Ton erklingt, dazu gesellt sich ein Gewisper der Streicher. In den Bässen ist es derweil ein Auf und Ab, aber einige Etagen höher schleicht sich ein irrlichternes Melodiefragment ein. Rauschhaft überkommen ganze Fluten aus Klangkaskaden den Raum;… Weiterlesen… →