
Zwei gefeierte Debüts beim Hamburg Ballett: Charlotte Larzelere und Callum Linnane in „A Cinderella Story“ von John Neumeier. Foto: Kiran West
Am Anfang ist hier nicht das Wort, sondern der Wind. Die Natur. Rau und ungebändigt. Im Dunkeln hört man die Geräusche eines Wintersturms, und noch bevor der Morgen graut, fällt auf der Bühne Schnee. Es wird düsterhell, typisch für einen harten Wintertag. Ein Trauerzug kommt vorbei. Als schwarze Silhouetten stemmen sich Menschen gegen den Wind. Langsam versammeln sie sich an der Rampe um ein Grab. Noch immer stürmt es. Ein Mann und seine gerade erwachsen gewordene Tochter stehen vorn in der Mitte. Denn die Verstorbene war ihre Ehefrau und Mutter. Dieser Beginn von „A Cinderella Story“ von John Neumeier ist vielleicht der beste Beginn für ein Ballett, den es überhaupt gibt. Denn die Situation der Beerdigung einer Frau und Mutter, gekreuzt mit dem winterlichen Unwetter, symbolisiert die innere Unruhe, die traumatisierte Psyche der hinterbliebenen Tochter Cinderella, der Titelheldin, auch wenn sie beherrscht ruhig da steht. Vielleicht ahnt sie, dass ihr Leben bald eine dramatische Wendung erfährt: vom verwöhnten einzigen Töchterchen zur erniedrigten und entrechteten Stieftochter. Trotzdem gelingt ihr letztlich der soziale Aufstieg: dank der Liebe zu einem Prinzen, der auch sie liebt. So zu sehen beim Hamburg Ballett, das am gestrigen Sonntag mit einer gefeierten Debüt-Cinderella-Vorstellung die neue Saison begann. Ganz anders verläuft ein bewegendes Frauenschicksal, das beim Staatsballett Berlin zu sehen ist: „Giselle“ von Patrice Bart, seit letztem Samstag wieder auf dem Spielplan, zeigt die Liebe einer jungen Winzerin zu einem anderweitig verlobten Herzog. Er belog sie, sagte, er stamme aus dem Nachbardorf. Doch wenn Giselle, virtuos und anrührend von Haruka Sassa getanzt, die Wahrheit erfährt, stirbt sie. Und rettet später als Geist dennoch das Leben des Sünders: aus unzerstörbarer Liebe.

Ein Dreamteam des romantischen Balletts: Haruka Sassa als „Giselle“ mit David Motta Soares beim Staatsballett Berlin. Foto: Admill Kuyler
Zwei Städte, zwei Ballette: Zwei Mal sprengt hier die Liebe die sozialen Grenzen, um vor allem einen Beweis anzutreten: Menschen können jenseits ihrer gesellschaftlichen Position die stärksten Gefühle füreinander haben. Auch wenn das in einer Welt, in der das Materielle dominiert, immer märchenhafter wird.
Für Cinderella ist es bei Neumeier denn auch gar nicht so einfach, sich auf den Prinzen, der sich in sie verliebt hat, einzulassen. Der Choreograf hat das Aschenbrödel-Märchen, das in Variationen in vielen Sprachen und Kulturen bekannt ist – so in Frankreich, Deutschland, England, Malaysien und Lettland, lehrt das Programmheft vom Hamburg Ballett – in die 20er-Jahre des letzten Jahrhunderts verlegt. Die böse Stiefmutter (Futaba Ishizaki), die sich der verwitwete Vater (Edvin Revazov ist grandios als tragikomische Vaterfigur) als Trost zur zweiten Gattin nimmt, tanzt hier Charleston und trägt eine Wellenreiter-Frisur. Ihre ebenfalls fiesen, in die Ehe mitgebrachten Töchter – in Pink, anmutig mit hier passendem Hochmut im Blick: Olivia Betteridge, und in Orange, klamaukig, mit satirisch überzogener Gemeinheit im Ausdruck: Ana Torrequebrada, brillieren mit Pirouetten-Bosheiten und zappeligen Slapsticks.

Dreamteam aus „A Cinderella Story“: Charlotte Larzelere und Callum Linnane beim Hamburg Ballett. Foto: Kiran West
Cinderella ist mit Charlotte Larzelere auf den Punkt besetzt. Sie ist süß, aber nicht süßlich, technisch hervorragend, ohne zu sportiv zu ein, und ihre Mimik und Körperkoordination geben die jeweilige Situation ihrer Figur vollendet wieder. Wenn sie sich glücklich im Sturzflug aufs Sofa wirft oder meditativ tanzend mit dem Bild ihrer verstorbenen Mutter korrespondiert, ist sie ganz bei sich.
Da passt es, dass ihr Tanz zunächst häufig von Vogelgezwitscher begleitet wird, welches sich auch zur Musik von Sergej Prokofjew einschmiegt. Nachgerade prophetisch erklingen hier Spatzen und Meisen aus dem Off: Vögel, die in unserer heutigen Welt zeitweise, vor allem in den Städten, schon so schwer vermisst werden, dass etwa das Verwaltungsgericht Berlin letztes Jahr den Abriss zweier Gebäude stoppte, weil Spatzen darin brüteten.
Für Neumeiers Aschenputtel sind Vögel die Boten der Liebe. Im Tanz mit dem Geist ihrer Mutter – Anna Laudere ist in einer ihrer Glanzrollen mal wieder unvergesslich – vergeht Cinderella vor Glück. Es ist das Glück der Kindheit und der Erinnerung.

Das ulkige Trio des Bösen: Stiefmutter (Futaba Ishizaki) und die Stiefschwestern Ana Torrequebrada (links) und Olivia Betteridge (rechts). Zu sehen in „A Cinderella Story“ von John Neumeier beim Hamburg Ballett. Foto: Kiran West
Doch ihre Realität ist entsetzlich: Stiefmutter und Stiefschwestern piesacken und schikanieren sie. Und auch, wenn der Besen, mit dem Cinderella in anderen, traditionelleren Balletten und auch in Filmen, Märchenbüchern und Theaterstücken zu tanzen hat, hier ein Staubsauger ist (der historisch 1907 seinen Triumphzug in die Haushalte begann) – für Cinderella ist das Leben nicht mehr frei.
Ihr Vater versucht mitunter, sie aufzumuntern, aber man fragt sich, was für einen schwachen Charakter er hat. Vermutungen, auch in der Beziehung zu Cinderella könnte etwas nicht stimmen, sind angesichts des von den Gebrüdern Grimm übernommenen Librettos nicht von der Hand zu weisen. John Neumeier emanzipiert ihn im Laufe des Stücks aber vom Einfluss des Bösen und lässt ihn am Ende sogar die Schlussszene tanzen: mit einem sehnsuchtsvoll-spirituellen Solo, das von den männlichen Vögeln, die Cinderella durch das Stück begleiten, garniert wird.
Diese Vögel – „Vogel-Geister“ heißen sie bei Neumeier – werden wunderschön von Gabriel Barbosa, Daniele Bonelli, Moisés Romero und Emiliano Torres getanzt. Kraftvoll und dennoch leichtfüßig. Lieblich und dennoch männlich. Aleix Martínez, der Erste Solist vom Hamburg Ballett (der als Choreograf nicht wirklich zu überzeugen weiß) hat hier als Coach ganz hervorragende Arbeit geleistet.
Nur die Bühnenarbeiter patzten und stellten den megagroßen Art-Déco-Spiegel im zweiten Akt ästhetisch gesehen nicht gut auf. Er hätte stärker nach hinten gekippt und mit der unteren Querkante ganz gerade stehen müssen, um so als Objekt im Raum die Proportionen der Bühne zu betonen. Stattdessen stand er am Sonntag herum wie Gerümpel.
Ansonsten aber erlebt man einen Augenschmaus aus expressiven Farben und viel Schwarzweiß (Ausstattung: Ballettkostümgott Jürgen Rose), mit Eleganz und Witz in den Gewändern.

Ein Prinz wie aus dem untypischen Bilderbuch, dazu noch künstlerisch ambitioniert: Callum Linnane tanzt ihn superbe in „A Cinderella Story“ beim Hamburg Ballett. Foto: Kiran West
Fehlt noch der Prinz mit seinem Hofstaat. Callum Linnane, der neue Star beim Hamburg Ballett, begeistert mit genau richtig dosiertem Temperament, mit technischer Meisterschaft und mit einfühlsamer Mimik. Kein Wunder, wenn dieser Prinz ein Schwarm vieler Fans wird!
Der König, von Pepijn Geldermann mit herrlicher Leichtigkeit gespielt, hat eine etwas undankbare Partie: Zur Krone trägt er am liebsten Schlafanzug, statt zu flirten, liest er auf seinem eigenen Ball, und ob man ihn als Regenten wirklich ernst nehmen soll, müsste man sich nochmal überlegen.
Wie er sich in Cinderella verliebt, ist entzückend gemacht, auch wenn der legendäre, aus der Tschechoslowakei stammende Film „Drei Nüsse für Aschenbrödel“ von 1973 hier nicht ganz getoppt wird. Das liegt an der Keckheit und Aktivität von Aschenbrödel im Film, gegen die sich eine verträumt-traurige Cinderella doch ein wenig trantütig ausnimmt. Trotzdem ist es spannend, beides zu kennen und zu vergleichen.
Neumeiers Cinderella erlebt einen umwerfend schönen großen Pas de deux mit ihrem Prinzen auf dem Ball, zu dem ihre böse Stieffamilie sie eigentlich gar nicht gehen lassen wollte. Die Hebungen und raffinierte Drehungen sind ganz neu eingeflochten; es ist Neumeiers Spezialität, seinen Darstellern immer kompliziertere Pas de deux abzuringen, die dann aber federleicht getanzt werden.
Was für ein loving crash ist diese so rasch entflammte Liebe!
Charlotte Larzelere und Callum Linnane bilden ein absolutes Dreamteam, und sollte jemand den Glauben an die Liebe verloren haben: Hier wird er zurückgewonnen.

Die drei Minister tanzen gern mal synchron – und machen viel Klamauk. Zu sehen in „A Cinderella Story“ von John Neumeier beim Hamburg Ballett. Foto: Kiran West
Zu nennen sind aber auch Charlotte Kragh als „Eine fremde Prinzessin“, die trotz lyrisch-dramatischer Tänze beim Prinzen abblitzt, und die drei Minister, die seit der Uraufführung des Stücks 1992 ein Renner sind: Francesco Cortese, Jack Bruce und Joao Santana sind als komisch-akrobatisches Minister-Trio Nachfolger der drei Leutnants in John Neumeiers „Der Nussknacker“.
Der Prinz ist hier übrigens künstlerisch veranlagt und zeichnet sich das hübsche Gesicht von Cinderella, bevor er sie dann trifft. Als sie vom Ball der Brautsuche vor ihm wegläuft und ihm nur ihren Silberschuh da lässt, geht er auf Reisen. Um sie zu suchen? Um sie zu vergessen? Am Ende findet er sie, von ihrem Vater dorthin geleitet, im Haselnussstrauch sitzend. Ob sie später ein Museum mit seinen Werken gründen, ist unbekannt.
Dieses Tanzstück von Neumeier kommt übrigens ohne Libretto aus. Nicht aber ohne Musik: Simon Hewett leitet das Philharmonische Staatsorchester Hamburg mit erwiesenem Feingefühl und großartigem Gespür für den tänzerischen Rhythmus. Im Ohr und im Gedächtnis bleiben ein magischer Musikstrom aus mal fast romantischen, dann wieder hammerhart modernen Klängen, wie es sich für die bekannte „Cinderella“-Partitur von Sergej Prokofjew gehört. Mehr noch: Hewett holt hier durch sanfte, schillernde Steigerungen immens viel heraus, und die Übereinstimmung mit den Tanzenden macht den Ballettabend nochmals zu einem Vergnügen der Extra-Klasse.
Ein solches erwartet das Publikum aber auch in Berlin in der Staatsoper Unter den Linden mit „Giselle“. Das Staatsballett Berlin tanzt diese Version von Patrice Bart nun seit 2000, uraufgeführt wurde sie 1996 in Paris.
Und dennoch bekommt man nie genug von dieser Melange aus fast deftigen ländlichen Tänzen im ersten Akt und der ätherischen Geisterwelt im Wald im zweiten Teil.

Einmaliger Flash der Romantik: Das ballet blanc im zweiten Akt von „Giselle“, zu sehen beim Staatsballett Berlin. Foto: Mariia Kulchytska
Robert Reimer und die Staatskapelle Berlin spielen die bekannten Melodien von Adolphe Adam(die in variierenden Orchestrierungen auch auf Klassikradio oft wiederholt werden) mit so viel Schmelz, dass man schon deshalb in eine Vorstellung kommen sollte.
Und dann erst der Tanz! Haruka Sassa und David Motta Soares sind seit Jahren ein Traumpaar des Balletts in Berlin; gerade in „Giselle“ bilden sie ein veritables Best-of in der Hauptstadt.
David Motta Soares‘ Herzog Albrecht ist ein stürmischer Verliebter, der selbst viel zu spät bemerkt, dass er sich um seine eigentliche Liebe betrogen hat.
Haruka Sassas Giselle wiederum ist hingebungsvoll und – in Barts Inszenierung – herzkrank. So soll sie nicht ganz so viel und wild tanzen, wie sie möchte. Ihre Mutter wacht darüber. Aber als sie die Verlobte ihres Herzensherzogs als solche erkennen muss, ist der Schock für sie so groß, dass sie zunächst irre wird und dann mit einem Sprung in die Arme ihres Liebsten stirbt. Damit endet der erste Teil.
Das Flair eines Winzerdorfes etwa im Elsass wird durch die nicht überladene, aber stimmungsvolle Ausstattung von Peter Farmer hervorragend übermittelt. Die Gruppentänze ebenso wie die Soli und Pas de deux mit bäuerlichem Impetus bilden einen adretten Auftakt für die eigentliche Geschichte. Die spitzt sich zu, als die Verlobte von Albrecht mit ihrer Jagdgesellschaft auftaucht und sich im Dorf bewirten lässt.

Auch Ksenia Ovsyanick tanzte mal in Berlin die „Giselle“ von Patrice Bart, auch sie zusammen mit David Motta Soares. Foto aus dem ersten Akt: Mariia Kulchytska
Die Gegensätze der Schlichtheit der kleinen Leute und der prunkvollen Gewänder des Adels gehören hier nicht nur zur Märchenkulisse, sondern wirken ganz eindrücklich wie der Unterschied zwischen Arm und Reich.
Der liebenswerte und liebevolle Charakter von Giselle indes zeigt sich vor allem im Tanz. Raffaela Renzi studiert in Berlin sorgfältig mit den jeweils nachrückenden Tänzerinnen und Tänzern ein, was Patrice Bart einst kreierte.
Natürlich vereinnahmt der zweite Akt mit seinem romantischen ballet blanc aus tanzenden Wilis, also aus den Rachegeistern der erst verführten, dann verstoßenen jungen Mädchen, vollends. Akkurat und ganz mit dem Theaternebel übereinstimmend, illustriert hier das weibliche Corps de ballet die Dualität enttäuschter Liebe. Einerseits bilden die Damen eine organische Gruppe, tanzen synchron und vervielfältigen ihre Macht, indem sie als große Schar auftreten.

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Andererseits sprengt die Rachelust hier oft genug das ohnehin schon leicht gruselige Idyll. Die Anführerin Myrtha (am Samstag von Vera Segova getanzt; gespannt darf man auf die Neubesetzung mit Leroy Mokgatle sein) verlangt, dass alle Männer, die sich nachts in den Nebelwald trauen, zu Tode getanzt werden sollen. Mit Hilarion, dem dörflichen Verehrer Giselles, gelingt ihnen das auch.
Aber Albrecht, für den Giselle starb, wird weiterhin von ihr, die nun auch eine Wili ist, geschützt. Zum Erbarmen schön ist es, wenn sie um sein Leben fleht und die Chance nutzt, mit ihm bis zum Morgengrauen zu tanzen, um ihn dann in sein irdisches Leben zurückzuentlassen. Ein loving crash in Zeitlupe, sozusagen.
Die poetische Geschichte basiert auf dem von Heinrich Heine überlieferten Mythos von weiblichen, rachelüsternen Nebelschwaden namens Wilis. Ein erster Vorläufer des 1841 uraufgeführten Balletts „Giselle“ war die Tanzeinlage der Geister von Nonnen auf einem Friedhof in der Oper „Robert le Diable“ von Giacomo Meyerbeer.
Die Nähe von Liebe und Tod spielt in der Romantik eine besondere Rolle. „Giselle“ beweist mit sehr viel Konsequenz, dass die Liebe auch in den Ausnahmeschicksalen eine lebensrettende Größe ist.
Außer diesem Liebesmotiv zwischen sozial Ungleichgestellten gibt es noch weitere Gemeinsamkeiten der beiden Ballette.

Rachelust in ihrer wohl schönsten figuralen Form: Myrtha ist die kühl-brillante Gegenspielerin zu „Giselle“ im zweiten Akt des Balletts. Zu sehen beim Staatsballett Berlin. Foto: Mariia Kulchytska
Zum Beispiel die weibliche Grausamkeit, die sich hier entlädt. Während sie in „Giselle“ als Racheakt der unglücklich und unverheiratet verstorbenen Mädchenseelen vor allem Männer trifft, ist der weibliche Hass in „Cinderella“ und „A Cinderella Story“ ein typischer Rivalinnenneid. Die hübsche, liebliche Cinderella wird von den ihr nicht ebenbürtigen, eifersüchtigen und neidischen drei neuen Damen des Vaters gehasst, erniedrigt und zur Sklavin gemacht. Gelten Aggressionen eigentlich als – testosteronbedingt – etwas Männliches, finden sie sich in diesen beiden Balletten vor allem als etwas in weiblicher Ausprägung wieder.
Eine andere Komponente, die „Giselle“ und „A Cinderella Story“ eint, ist der starke Auftritt der Natur. In „Giselle“ sind es Weinberge im Hintergrund, Blumen und, natürlich, im zweiten Akt der Nebel unter Bäumen. In „A Cinderella Story“ sind es der Wintersturm, die (auch tanzenden) Vögel und der Haselnussstrauch, den Cinderella einst aufs Grab ihrer Mutter pflanzte, wo der Prinz sie später findet.
Die Züge der Deutschen Bahn zwischen Berlin und Hamburg fahren übrigens derzeit wieder normal. Viel Spaß beim Vergleichen der beiden tollen Tanzstücke „Giselle“ und „A Cinderella Story“!
Gisela Sonnenburg
P.S. Eine Neuigkeit aus der Damenwelt vom Hamburg Ballett muss noch erwähnt werden: Nach Jahrzehnten der gepuderten und damit nicht mehr glänzenden Spitzenschuhe – die damit dem Geschmack von John Neumeier entsprachen – dürfen jetzt auch hier seidig glänzende Spitzenschuhe auf die Bühne. Satin siegt in diesem Falle also pur, zusammen mit der Liebe!
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