Ein Gastspiel im eigenen Haus geben Die „Aspekte der Kreativität“ zeigten bei den 42. Hamburger Ballett-Tagen: Choreografien aus dem Hamburg Ballett und seiner Schule. Überraschendes Highlight: Ricardo Urbina, bald im Bundesjugendballett zu sehen

Aspekte der Kreativität bei jungen Choreografen in Hamburg.

Das Publikum rief – und John Neumeier und das Hamburg Ballett folgten. Damit Nachwuchschoreografen ihre Arbeiten im großen Haus zeigen konnten. Denn es war wohl auch der Tatsache geschuldet, dass die „Jungen Choreografen“ im Frühjahr in der kleinen Zweitspielstätte der… Weiterlesen…

Prinzenehre und Eigenwilligkeit „Ein kleiner Prinz“ vom Bundesjugendballett, jetzt im Ernst-Deutsch-Theater in Hamburg, ergänzt von einer Bach-Suiten-Probe, als Auftakt der 42. Hamburger Ballett-Tage: „Im Aufschwung VII“

"Ein kleiner Prinz" ist viel besser als das Buch "Der kleine Prinz".

Wenn es nicht anders vermerkt wird, sind eigentlich alle Tanzenden im Ballett kleine Prinzessinnen und kleine Prinzen. Allerdings ist damit noch nichts über die Qualität eines Stücks gesagt. Das Bundesjugendballett (BJB) ist da immer wieder für eine Überraschung gut. Da… Weiterlesen…

Nur du und ich und ein Stück Obst „A Cinderella Story“ und mehr: John Neumeier, Gigi Hyatt, das Hamburg Ballett und junge Choreografen in der Hamburger Theaternacht

Kultur feiert feste.

Beim Film sagt der Regisseur, wenn die Schauspieler loslegen sollen: „Wir haben Licht – bitte!“ Licht gab es drinnen und draußen zur Genüge, als die neue Saison gestern für eine Nacht in die Hamburgische Staatsoper einzog. Für die Tänzerinnen und… Weiterlesen…

Sehnsucht bis in alle Ewigkeit Die Nijinsky-Gala XLI bezauberte in Hamburg: zum ersten Mal mit Svetlana Zakharova, zum letzten Mal mit Otto Bubeníček

EIne Gala ohne die Kameliendame wäre keine in Hamburg.

Das Lieblingskind der Romantik ist die Sehnsucht. Wonach? Nach allem: nach Liebe, Nähe, Ferne, Abenteuer, Freiheit, Zukunft – aber auch nach Vergangenheit, Neuanfang, Unschuld, Jugend… der berühmte Griff nach den Sternen ist immer romantisch, ebenso wie das Leben im Konjunktiv.… Weiterlesen…

Stolzer Mann, schamhafte Reue John Neumeiers „Giselle“: eine eigenwillig modernisierte Version, radikalisiert, stark moralisch. Aktuelle Besetzungen geben zudem Ausblicke auf die kommende Spielzeit. Und bei den 41. Hamburger Ballett-Tagen reüssierte die Romantik per se!

Giselle - die tragische Geschichte einer Liebenden.

Am Ende des ersten Aktes liegt Giselle tot am Boden. Dieses Zwischenende ist wie immer. Ansonsten aber ist vieles anders, seit John Neumeier im Jahr 2000 seine modernistische Fassung des romantischen Ballettklassikers schuf. Sie beginnt alptraumhaft mit der stilisierten Todesszene,… Weiterlesen…

Liebe, Lust und Lloyalität In Hamburg wurde mal kein Neumeier, sondern der romantische Klassiker „Napoli“ mit der choreografischen Ergänzung von Lloyd Riggins uraufgeführt

der zweite Akt von Napoli

Man steigt hinab in die Untiefen der ballettösen Kleinteiligkeit – und erklimmt zugleich einen Himalaja der Virtuosität. So in etwa könnte man den Stil von Auguste Bournonville beschreiben. Der dänische Ballettmacher, 1805 unehelich geborener Sohn eines französischen Ballettmeisters, hatte mehr… Weiterlesen…