Der einsame Traumwandler Das Bayerische Staatsballett stellt den „Schwanensee“ von Ray Barra bravourös neu auf

Der einzige "Schwanensee" derzeit tanzt in München

Dieser Siegfried ist vielleicht der traurigste Mann von allen. Emilio Pavan als Prinz in „Schwanensee“ lächelt nie – dahinter steckt das Konzept von einem Mann, dem im Grunde schon vor Spielbeginn alles zuviel geworden ist. Dieser Prinz würde am liebsten… Weiterlesen…

Der einzige „Schwanensee“ weltweit Das Bayerische Staatsballett eröffnet seine Saison am 9. September 2020 mit „Schwanensee“ von Ray Barra: in einer Corona-Version

"Schwanensee" beim Bayerischen Staatsballett

Lieben Sie „Schwanensee“? Welcher Ballettfan tut das nicht?! Die große Beliebtheit des abendfüllenden Handlungsballetts veranlasste Igor Zelensky, Ballettdirektor vom Bayerischen Staatsballett, von seiner Programmplanung aus Zeiten vor der Corona-Pandemie nicht abzurücken und am 9. September 20 die neue Saison mit… Weiterlesen…

Wir stehen zu George Floyd In den USA toben Aufstände, weltweit hält die Ballettwelt zu den Unterdrückten: Der Tod des schwarzen Amerikaners George Floyd durch Polizeigewalt verändert unsere Sicht auf die Welt

Viele können es kaum fassen: Der Rassismus in den USA hat ein Opfer, was nicht mehr zu übersehen ist. Der Name George Floyd ist somit eingebrannt in die Annalen der USA. Mit ihm die Daten seines Todes. Minneapolis, 25. Mai 2020,… Weiterlesen…

Endlich was mit Wumms Das Bayerische Staatsballett hat ein „Montagskonzert“ mit ballettösen Schmankerln abgeliefert: „Don Quixote“ bringt den ersehnten Schwung

Kastagnetten klackern, dieses aufmunternde Geräusch macht den Anfang – und dann saust die Primaballerina Virna Toppi wie von der Tarantel gestochen über die Bühne, springt den „Kitri“-Sprung mit Verve, dreht sich, dass ihr gestreifter Stufenrock nur so fliegt – und verströmt… Weiterlesen…

Wunsch-Ballett im Konjunktiv Für Pfingsten 2020 waren festliche Ballettvorstellungen eingeplant – jetzt müssen Online-Ereignisse den Verlust kompensieren helfen

Die Wilis locken zu Giselle

Was wäre los gewesen im Ballett in Deutschland, wenn die Corona-Krise nicht alle Spielpläne über den Haufen geworfen hätte? Das Publikum hätte vielen festlichen Vorstellungen entgegengefiebert, die vermutlich großen Applaus geerntet hätten. Manche hätten spannenden Debüts beiwohnen können, Andere wiederum hätten gern ihre Lieblingsbesetzung ein erneutes Mal… Weiterlesen…

Die fast blinde Revolutionärin Ein Leben für den Tanz und für die Revolution: Alicia Alonso, Gründerin des Kubanischen Nationalballetts, starb mit 98 Jahren in Havanna

Alicia Alonso - unvergessen

Sie hatte die wahrscheinlich saubersten Pirouetten ihrer Zeit, und ihre „Giselle“ ist mit akkuratem Spitzentanz, blitzschnellen Sprüngen und superben Linien des Oberkörpers legendär, wiewohl die am 17. Oktober 2019 verstorbene kubanische Primaballerina beinahe blind war: Alicia Alonso war eine internationale Ausnahmeerscheinung. Dabei… Weiterlesen…

Von der Seichtigkeit des Seins „Coppélia“ von Roland Petit sorgt beim Bayerischen Staatsballett für Mitleid, während das Wiener Staatsballett mit der historischen Version von Pierre Lacotte punktet

"Coppélia" im Original in Wien - und verhunzt in München

Drei Tage vor der Premiere stand die Besetzung der beiden Hauptrollen noch immer nicht fest. Beim Bayerischen Staatsballett muss es hinter den Kulissen gebrodelt haben, als es um die etwas abgestandene „Coppélia“ von Roland Petit (1924 – 2011) ging. Nun hat dieses… Weiterlesen…

Wochenende mit Wow Samstags „Onegin“ mit David Hallberg, sonntags „Der Widerspenstigen Zähmung“ mit Laurretta Summerscales auf der Ballettfestwoche beim Bayerischen Staatsballett

Seine Augen. So klar und doch so erschütternd. Wie der ganze Mann: David Hallberg, leidgeprüfter Starballerino, der schon mal eine lange Auszeit aus Verletzungsgründen hinter sich bringen musste, der aber als erster US-Amerikaner beim Bolschoi Ballett als Gasttänzer in die Tanzannalen… Weiterlesen…

Aus Gründen der Köstlichkeit „Jewels“ von George Balanchine warten mit Lebensfreude und Festlichkeit beim Bayerischen Staatsballett auf

"Jewels" beim Bayerischen Staatsballett

Dieser Stücktitel verspricht nicht zuviel: Die Juwelen, also die „Jewels“, von George Balanchine (1904 – 1983) widmen sich ganz dem Genuss des Schönen und Kostbaren. Drei Juwelenarten werden betanzt und vergöttert, ihr Fluidum und ihre Wirkung werden zu lebenserhaltenden Prinzipien… Weiterlesen…

Hochzeit auf Umwegen „Raymonda“ von Marius Petipa begeistert immer wieder. Das Bayerische Staatsballett tanzt die Version von Ray Barra

Es steckt viel drin in diesem Handlungsballett, das Marius Petipa 1898 in hohem Alter – mit rund 80 Jahren – und in Zusammenarbeit mit einer Frau schuf (Lydia Paschkowa ist für das Libretto mitverantwortlich). „Raymonda“ beschreibt eine Hochzeit auf Umwegen,… Weiterlesen…