Wer für die Liebe alles gibt „Manon“ von Kenneth MacMillan beim Semperoper Ballett in Dresden mit Chiara Scarrone und Václav Lamparter

"Manon" ein letztes Mal in Dresden

Welch eine Eleganz und, ach, was für ein tiefer seelischer Schmerz! Die Choreografie „Manon“ von Kenneth MacMillan, 1974 in London uraufgeführt, vereint wie kaum ein zweites Ballett die Ambivalenz einer großen Liebe. Die Liebe ist hier ebenso stark wie sie… Weiterlesen…

Ritterswitz und Kurtisanenglück Die neue Ballettsaison lockt in den ersten Monaten nicht nur beim Stuttgarter Ballett mit öffentlichen Proben und Premieren

Proben als Performance

Ballettproben vor Publikum sind wie Kochshows im Fernsehen: Man sieht, wie an etwas gearbeitet wird, zugleich aber weiß man, dass öffentliche Proben niemals so authentisch sind wie solche, die ohne Zuschauer stattfinden. Dennoch sind Proben als Performance der neueste Trend… Weiterlesen…

Endspurt in den Ballettsommer Heißes bei den Compagnien in Ost und West, in Nord und Süd

Der Ballettsommer wird heiß

Wie auch immer sich das Sommerwetter 2017 noch entwickelt: Das Stimmungsbarometer in Sachen Tanz dürfte in den deutschen Ballettmetropolen noch steigen und steigen und steigen. Zu rechnen ist mit einem heißen Ballettsommer: Galas wie in Dortmund und natürlich in Hamburg… Weiterlesen…

Ein Jahr früher Neuigkeiten vom Staatsballett Berlin: Johannes Öhman löst Nacho Duato als Ballettintendant schon 2018 ab

Nacho Duato geht, Öhman kommt

Die mainstreamige Presse freut sich, die Ballettkenner hingegen jammern: Johannes Öhman, Provinzballettchef aus Stockholm, wird den aktuellen Berliner Ballettintendanten Nacho Duato schon zur Spielzeit 2018/2019 ablösen. Damit wird das Staatsballett Berlin ein Jahr früher, als bislang angesagt, in schwedische Hände… Weiterlesen…

Form, Inhalt und die Ursprünge des Tanzes Fordern und Fördern mit den verschiedensten Aufgaben: Interview mit Ballettmanager Tobias Ehinger zum dreiteiligen Abend „Kontraste“ beim Ballett Dortmund

Kontraste im Ballett

Kurz vor der Premiere liegen an jedem Theater die Nerven blank. Dennoch fand Tobias Ehinger, Ballettmanager unter dem Direktorat von Xin Peng Wang beim Ballett Dortmund, die Zeit und die Konzentration, einige Fragen zum neuen, dreiteiligen Abend „Kontraste“ tiefgehend zu… Weiterlesen…

Nur die Erkenntnis zählt Energetisch: Haruka Sassa und Javier Cacheiro Alemán im „Schwanensee“ von Xin Peng Wang beim Ballett Dortmund

Schwanensee à la moderne erschließt sich umso besser.

Die jüngsten Hooligan-Ausschreitungen in Dortmund zeigten: Diese Stadt braucht die positive Energie des Balletts erst recht. „Schwanensee“, das Ballett aller Ballette, ist hier zudem in sinnvoll-sinnlicher, modernisierter Version zu erleben: als Generationenkonflikt – oder auch als Konflikt des jungen Helden… Weiterlesen…

Von der Sehnsucht nach anderen Sphären Dem Staatsballett Berlin gelingt mit zwei Choreografien von „Maillot / Millepied“ ein Abend mit virtuos getanztem Fernweh

Zwei Choreografen - ein Abend.

Der Choreograf Jiří Kylián sagte mal, dass all seine Ballette um die Liebe und um den Tod kreisen würden; im Grunde sei das sogar als Triangel zu verstehen, es ginge nämlich im weiteren Verständnis um das Leben, die Liebe und… Weiterlesen…

Weihnachten geht in die Verlängerung Manches aus der Weihnachtszeit könnte glatt so bleiben… Außerdem: ein Rückblick aufs Jahr 2016 und ein Spendenaufruf

Weihnachten und Spenden passen zusammen

Weihnachten ist vorbei – aber die festliche Stimmung trägt uns ins neue Jahr. Und manche Dinge sind es wert, aus der Weihnachtszeit heraus einfach bei uns zu bleiben. Wie die Freundlichkeit, die einen plötzlich mit Orten verbindet, die sonst banal,… Weiterlesen…

Der Ruf der Schwäne in die Gegenwart Von der Probe bis zur Aufführung: Das Ballett Dortmund brilliert mit „Schwanensee“ von Xin Peng Wang – zumal mit Anna Tsygankova als Stargast aus Amsterdam

"Schwanensee" mit dem Ballett Dortmund ist toll.

Jedes Plié ist ein Gefühl des Glücks, wenn es nur richtig ausgeführt wird. Es erinnert, wie auch andere ballettöse Übungen, vor allem die kleinen Ports de bras, an Grundübungen aus der klassischen asiatischen Bewegungslehre Qi Gong. Alles fließt, alles ist… Weiterlesen…

Faust an der Ballettstange Ballettwunder in Dortmund: Xin Peng Wang hat mit dem Ballett Dortmund eine Compagnie mit ästhetischer Magie und intellektueller Tiefe aufgebaut

Das Ballett Dortmund ist top

Wenn Doktor Faustus auch Tänzer gewesen wäre, welche Gedanken und welche Gesten hätten ihn wohl bewegt? Hätte er, historisch um 1500 angesiedelt, die höfische Pavane getanzt? Oder sich in ausgelassenen Kreistänzen am wohlsten gefühlt? Fand sein Osterspaziergang womöglich als Springprozession… Weiterlesen…