Verordnetes Chaos der Sinne Von poetisch bis sarkastisch: „Ein Mittsommernachtstraum“ von Alexander Ekman mit dem Ballett Dortmund

"Ein Mittsommernachtstraum" ganz ohne Shakespeare von Ekman

Bei Shakespeare ist es die künftige Fürstin Hippolyta, die wild und enthemmt träumt und in  „Ein Sommernachtstraum“ ihre heimlichen Ängste und Lüste mit der Realität verwebt. Bei Alexander Ekman, dem 1984 geborenen schwedischen Erfolgschoreografen, ist es „Der Träumer“ (sehr geeignet als Identifikationsfigur:… Weiterlesen…

Weihnachtstipps für Eilige Live, im Kino oder als Kalender: Ballett versüßt die Feiertage und den Jahreswechsel 2019/20

"Der Nussknacker" von Peter Wright beim Londoner Royal Ballet

Wer schon alle Geschenke beisammen hat, mag sich glücklich schätzen. Die meisten von uns aber werden froh sein, noch die eine oder andere Anregung zu bekommen. Für Ballettfans steht natürlich das Aufführungserlebnis im Vordergrund, gern auch als Geschenk mit einer Einladung… Weiterlesen…

Adventsarbeiten Highlights des Balletts im Dezember

Dieser Advent wird es in sich haben, da können sich die Ballett-Engel sicher sein! Er fängt – nach der Nachricht von einem künftigen Ballettmuseum in der Hamburger Hafen-City – auch gleich besonders aufregend an, denn am 1. Dezember 2019 lässt John Neumeier beim… Weiterlesen…

Furioser Sühnetanz „Die göttliche Komödie II: Purgatorio“ von Xin Peng Wang wurde beim Ballett Dortmund unter großem Jubel uraufgeführt

„Die göttliche Komödie II: Purgatorio“ von Xin Peng Wang wurde beim Ballett Dortmund uraufgeführt

Erkenne dich selbst! Das steht am Tempel von Delphi, das ist aber auch das heimliche Motto der neuen furiosen Tanzbuße, die Xin Peng Wang mit seinem Ballett Dortmund angezettelt hat. Meditative Musik, so symbolische wie eindringliche Bilderfluten und ein zuckender, kreiselnder, aufstrebender… Weiterlesen…

Von brennender Vorfreude und kühler Erwartung Im September beginnt die Spielzeit 2019/20 – mit Highlights und Festivitäten von Hamburg bis München

Eine fantastische Ballett-Saison (2018/19) liegt hinter uns, und die Sommerferien werden absehbar ein Ende finden – und ab dann darf man sich wieder getrost ins Vergnügen der ballettösen Aufführungen stürzen! Die Ersten von den Großen in dieser neuen Spielzeit 2019/20, die… Weiterlesen…

Von Nussknackern und ihrem dankbaren Publikum Ballett hoch zehn, Schwäne hoch zehn, Nussknacker hoch zehn, Gaudi hoch zehn - und viele gute Gefühle in den Theatern, online und im Fernsehen zur Festtagsjahreszeit

"Der Nussknacker" hebt die Stimmung!

Es ist die beste Zeit, danke zu sagen! Dankbarkeit ist eine zutiefst weihnachtliche Tugend, und die gesamte Adventszeit besteht gewissermaßen aus Gefühlen der Dankbarkeit und der Freude am Geben. Die Künstler sind ihrem Publikum dankbar, und die Zuschauer danken ihren… Weiterlesen…

Ein Bilderreigen von höllischer Kraft Xin Peng Wang fasziniert beim Ballett Dortmund mit seiner neuen Kreation „Die göttliche Komödie I: INFERNO“

"Die göttliche Komödie I: INFERNO"

Wer bislang noch nicht an die Hölle glaubt, dessen Unglaube ist jetzt in Gefahr, zumindest, wenn er das neue Ballett von Xin Peng Wang beim Ballett Dortmund sieht. Der chinesischstämmige Meisterchoreograf Wang widmet sich ab diesem Jahr in der Ruhrmetropole… Weiterlesen…

Verführung zur heißen Klamotte „Alice“ von Mauro Bigonzetti beim Ballett Dortmund: klamottenlastig und leider sehr provinziell

Alice turnt nicht an

Hui! Ein heißes Eisen! Das Thema „Alice im Wunderland“ verführt Ballett- und Filmemacher gleichermaßen stets zu aufwändigen Kostümen. Darüber hat schon mancher den Inhalt vergessen. Schon der britische Starchoreograf Christopher Wheeldon konnte anhand der Vorlage des Kinderromans von Lewis Carroll… Weiterlesen…

Von der Kunst, ein Künstler zu sein „Rachmaninow / Tschaikowsky “: Xin Peng Wang untersucht in seinem neuen Stück beim Ballett Dortmund das Credo der eigenen Zunft

Rachmaninow / Tschaikowsky von Xin Peng Wang reflektiert das Kreieren an sich

Es gibt kaum größere Gegensätze an Schicksalen unter russischen Komponisten: Sergej Rachmaninow kann – trotz einer schweren Schaffenskrise in seiner Lebensmitte – als Publikumsliebling und Glückspilz im Vergleich zu dem ungleich genialeren, aber auch lebenslang schwer leidenden Peter I. Tschaikowsky… Weiterlesen…

Wer für die Liebe alles gibt „Manon“ von Kenneth MacMillan beim Semperoper Ballett in Dresden mit Chiara Scarrone und Václav Lamparter

"Manon" ein letztes Mal in Dresden

Welch eine Eleganz und, ach, was für ein tiefer seelischer Schmerz! Die Choreografie „Manon“ von Kenneth MacMillan, 1974 in London uraufgeführt, vereint wie kaum ein zweites Ballett die Ambivalenz einer großen Liebe. Die Liebe ist hier ebenso stark wie sie… Weiterlesen…