Schwarze und weiße Magie – in jedem Menschen Aaron S. Watkin spricht über seinen „Schwanensee“ an der Dresdner Semperoper

Schwanensee

Er ist unbestritten das Sinnbild des populären klassischen Balletts: der „Schwanensee“. In Dresden zeigt das Semperoper Ballett ihn in einer ganz klassischen Ausrichtung, aber mit deutlichen Neuerungen in der Choreografie und in den Details. Dabei passt alles zum alten Stil… Weiterlesen…

Der ewige Kampf für das Gute „Schwanensee“, klassisch von Aaron S. Watkin nach dem Vorbild von Petipa und Iwanow geformt, aber mit Großmutter versehen, an der Dresdner Semperoper

Swan Lake

Eine blau angestrahlte Bühne, die Mädchen in weißen, fedrigen Teller-Tutus mit stilisiert flatternden Armen, das leise Getrappel der Spitzenschuhe bei vermeindlichem Mondlicht am See – die Kunstwelt des „Schwanensee“ wurde zum Inbegriff für klassisches Ballett. Auch wenn das Stück bei… Weiterlesen…

Vom Miteinander in jeder Lebenslage Das Ballett „Onegin“ entwirft moderne Utopien von Liebe und gesellschaftlichem Beisammensein, derzeit in München und in Berlin

Polina als Tatjana

Oh, „Onegin“! Er ist immer wieder für eine Überraschung gut, wenn man ihn sich genau ansieht und dabei auf einen bestimmten Aspekt achtet. Denn John Crankos Jahrhundertballett über ein Quintett komplizierter Charaktere – drei Liebhaber und zwei Liebhaberinnen – enthält… Weiterlesen…

Die neue Schönheit der Noblesse Nacho Duato befreite „Dornröschen“ vom Kitschvorwurf – eine Heldentat des Staatsballetts Berlin

Iana Salenko und Leonid Sarafanov

Man könnte ein Rätsel daraus machen, und die Frage lautet: Was ist das? Es ist echt alt und doch ganz neu; antik und doch ziemlich modern; rasant, dennoch von innerer Ruhe – und farbenprächtig, aber keinesfalls bunt. Richtig: Das ist… Weiterlesen…

Der Reiter der Lüfte Dinu Tamazlacaru begeistert beim Staatsballett Berlin mit exorbitant hohen Sprüngen – und ausdrucksstarkem Spiel

Dinu Tamazlacaru im Ballettzentrum

Der Prinz hat Weltschmerz im Blick. Wenn Dinu Tamazlacaru vom Staatsballett Berlin den Siegfried im „Schwanensee“ tanzt, dann strotzt die Rolle des Prinzen Siegfried nur so vor Gefühl. Unglück, Verliebtheit, Hoffnung, Verzweiflung – in Patrice Barts Version des beliebten Stücks… Weiterlesen…

Tränensee 3sat sendet den Klassiker „Schwanensee“ in Nurejews Inszenierung: von 2014 aus Wien

Deckblatt Schwanensee

Es handelt sich um eine ganz besonders düstere, dennoch auch vor allem feierliche „Schwanensee“-Version. Der erst 26 Jahre alte Rudolf Nurejew schuf drei Jahre nach seinem Wechsel aus der Sowjetunion in den Westen ein stark stilisiertes, insgesamt wie ein geschönter… Weiterlesen…

Ein Traumpaar und doch ein Anti-Paar Männer, Frauen, schönste Liebesqual: der Welthit „Onegin“. Jetzt auch mit Gästen vom Bolschoi beim Stuttgarter Ballett sowie beim Staatsballett Berlin

Onegin und Tatjana

Männer! Männer? Männer. Sie können Frauen zur Verzweiflung treiben. Und umgekehrt: Auch Frauen können Männern ganz schön zusetzen. Insbesondere, wenn sie von russischen Dichtern ersonnen sind. Dann leiden auch die stolzesten Herzen unter Liebesqualen. Wie der melancholische, des Lebens überdrüssige… Weiterlesen…

Erwachsenwerden Die 19-jährige Emilie Mazoń tanzt erstmals die Marie in Neumeiers „Nussknacker“

Das Mädchen Marie läuft frohgemut auf die Bühne, tänzelt im Belle-Époque-Interieur vor sich hin, an der modischen Zimmerpalme im Silbertrog vorbei. Marie erklimmt das Sofa, wackelt und reckt und streckt sich, um sich eine Porzellanfigur vom Nippesregal zu angeln. Sie… Weiterlesen…

Der große Melancholiker Der neue Ballettintendant Nacho Duato und der alte Bolschoi- „Nussknacker“ in Berlin: größere Gegensätze sind kaum denkbar

Duato bei Proben

Die Stimmung ist gespannt. Das Staatsballett Berlin (SBB) befindet sich im Umbruch. Sein neuer Intendant, der Spanier Nacho Duato – 1957 als Juan Ignacio Duato Barcia in eine Seidenfabrikantenfamilie hinein geboren – ist alles andere als eine Bilderbuchbesetzung für seinen… Weiterlesen…

Der Herr der Begebenheiten Dresdens Ballettdirektor Aaron S. Watkin kann nach 8 Jahren Aufbauarbeit so Einiges ernten – und präsentiert seinen klugen „Nussknacker“

"Nussknacker" und Ballettsaal - Aaron S. Watkin in der Dresdner Semperoper

Schon Oscar Wilde wusste: „Nichts ist so aufreizend wie Gelassenheit.“ Gelassenheit und Geduld sind auch Stärken des Dresdner Ballettdirektors Aaron S. Watkin. Seit 8 Jahren leitet er das Semperoper Ballett – und hat jetzt mehr Erfolg denn je. Dabei ist… Weiterlesen…