Fortsetzung einer Komödie Offenbar verlassen Johannes Öhman und Sasha Waltz nun schon zum Spielzeitende das Staatsballett Berlin, ihre Pläne für die kommende Saison sollen aber gelten

Waltz und Öhman und ihr neues Programm

Ist es nun ein Fehlerteufelchen gewesen, das sich ins jüngste Pressepaper vom Staatsballett Berlin einschlich? Nein! Es ist  tatsächlich so, dass die aktuellen Berliner Ballettintendanten Johannes Öhman und Sasha Waltz schon zum 31. Juli 2020 ihre Arbeit niederlegen. Bisher galt der 31. Dezember als Stichdatum. Nun… Weiterlesen…

Das Ballett auf der Anklagebank Vorwürfe gegen die Staatliche Ballettschule Berlin häufen sich, Internatsplätze werden Musikschülern angeboten und Abteilungsleiter Marek Rozycki wird konkret beschuldigt: unter anderem mit dem Verteilen von Putzstrafen

Marek Rozycki in der Kritik

Er ist der Letzte von zuvor drei Männern in Leitungsfunktionen, die an der Staatlichen Ballettschule Berlin für die Ausbildung von Ballerinen und Ballerinos die Verantwortung inne hatten. Nach wie vor ist er dort in leitender Position tätig, auch wenn das Viele nicht… Weiterlesen…

Berliner Dilettantenstadl Sasha Waltz erklärt, sie wolle ihr Amt als Berliner Ballettintendantin zwar abgeben – aber noch darüber nachdenken. Geht es ihr jetzt vor allem um die Höhe der Abfindung?

Sasha Waltz und Johannes Öhman bei ihrer zweiten PK in Berlin

Früher oder später? Bei Statements von Künstlern, die sich lesen, als habe ein Rudel von inkompetenten Juristen tagelang daran herumgefummelt, wird der Deutungseifer geweckt. So vermuten manche, die Berliner Noch-Ballettintendantin Sasha Waltz wolle mit ihrer jüngsten schriftlichen Verlautbarung (von gestern, siehe weiter… Weiterlesen…

Eine schicksalhafte Trennung Nicht für jeden eine Überraschung: Beim Staatsballett Berlin schmeißen Sasha Waltz und Johannes Öhman zum Jahresende 2020 hin – eine neue Leitung wird gesucht

Waltz und Öhman und ihr neues Programm

Wer wird künftig das Staatsballett Berlin (SBB) lenken? Diese Frage beschäftigt ab sofort  die Kulturpolitiker, die Sponsoren und natürlich die Ballettfans. Hoffen wir, dass die Diskussion dieses Mal transparent und unter öffentlicher Beteiligung verläuft. Damit die Politik nicht wieder hinter verschlossenen Türen verhandelt,… Weiterlesen…

Rette den Bruder! Erstmals beim Semperoper Ballett in Dresden: „Iphigenie auf Tauris“ als Tanzoper von Pina Bausch, lehrreich und erlernbar

"Iphigenie auf Tauris" von Gluck und Bausch

Nicht alles, was die Tanztheater-Pionierin Pina Bausch kreierte, wird bleiben. Wirklich nicht. Aber ihre Tanzoper „Iphigenie auf Tauris“, mit der sie bewusst die Grenzen zwischen modernem Ballett und klassischer Oper aufhob und dadurch ein Gesamtkunstwerk schuf, ist zweifelsohne ein Meilenstein in… Weiterlesen…

Happy birthday, Ballett-Journal! Hurra, heute wird das Ballett-Journal fünf Jahre alt! Eine Rückschau auf 1.824 tolle Tage und Nächte mit Ballett

Alles begann mit einer Gala in Berlin. Da müsste man doch viel ausführlicher berichten, als es in der Tagespresse und auch sonst üblich ist, dachte ich mir. So viele Aspekte kommen da zusammen! Einfühlsam und doch kritisch müsste man sie… Weiterlesen…

Von brennender Vorfreude und kühler Erwartung Im September beginnt die Spielzeit 2019/20 – mit Highlights und Festivitäten von Hamburg bis München

Eine fantastische Ballett-Saison (2018/19) liegt hinter uns, und die Sommerferien werden absehbar ein Ende finden – und ab dann darf man sich wieder getrost ins Vergnügen der ballettösen Aufführungen stürzen! Die Ersten von den Großen in dieser neuen Spielzeit 2019/20, die… Weiterlesen…

Angst vorm Sitzenbleiben Klassik-Juwelen, aber auch Modeschmuck aus Techno: Johannes Öhman und Sasha Waltz stellten beim Staatsballett Berlin ihre Pläne für die Spielzeit 2019/20 vor

Waltz und Öhman und ihr neues Programm

Die Berliner Kulturpolitik hat stets panische Angst vorm Sitzenbleiben. Während man woanders in aller Ruhe sowohl Weiterentwicklungen als auch die Bewahrung von Qualitäten anstrebt, sollen in Berlin ständig neue Blendlichter am Kulturhorizont auftauchen, an denen Profiteure aus dem Hintergrund gut… Weiterlesen…

Melancholische Erinnerungen und tödliche Raserei „Le Pavillon d’Armide / Le Sacre“: Das Wiener Staatsballett berauscht mit zwei Stücken von John Neumeier

"Le Sacre" und "Le Pavillon d'Armide" von John Neumeier

Als dieses Programm, bestehend aus zwei Stücken von John Neumeier, vor einigen Jahren beim Hamburg Ballett lief, hatte es den Titel „Nijinsky-Epilog“. Denn beide Stücke haben in ihrem Ursprung starken Bezug zu Vaslav Nijinsky, jenem Tanzgenie der Ballets Russes, das als… Weiterlesen…

Ekstase der Monotonie Das erneuerte Staatsballett Berlin premierte mit „Celis / Eyal“ in der Komischen Oper – und weckte gemischte Gefühle

Die Premiere "Celis / Eyal" war nicht auverkauft

Nicht jeder Ballettfan wird hier begeistert mitgehen. Aber es steckt viel Mühe im neuen Abend beim Staatsballett Berlin (SBB), der mit dem schlichten Titel „Celis / Eyal“ die Nachnamen seiner Choreografen Stijn Celis und Sharon Eyal zitiert. Akkurat und im… Weiterlesen…