Aus Gründen der Köstlichkeit „Jewels“ von George Balanchine warten mit Lebensfreude und Festlichkeit beim Bayerischen Staatsballett auf

"Jewels" beim Bayerischen Staatsballett

Dieser Stücktitel verspricht nicht zuviel: Die Juwelen, also die „Jewels“, von George Balanchine (1904 – 1983) widmen sich ganz dem Genuss des Schönen und Kostbaren. Drei Juwelenarten werden betanzt und vergöttert, ihr Fluidum und ihre Wirkung werden zu lebenserhaltenden Prinzipien… Weiterlesen…

Die Vielfalt der Schwäne Der „Schwanensee“ von Patrice Bart präsentiert sich beim Staatsballett Berlin auch in den neuen Besetzungen als spannender Mutter-Sohn-Konflikt

"Schwanensee" von Patrice Bart - beim Staatsballett Berlin

Sie strahlt nach wie vor mit dem Weiß ihres Tutus um die Wette: Polina Semionova ist eine Odette, eine Schwanenprinzessin, wie aus dem Bilderbuch! Und mit ihrem neuen Bühnenpartner Alejandro Virelles, dem soeben aus München ans Staatsballet Berlin (SBB) gewechselten… Weiterlesen…

Bye-bye, Nacho Duato! Zum Ende seiner letzten Spielzeit beim Staatsballett Berlin bereitet die Truppe ihrem Noch-Chef Nacho Duato eine mit Vorstellungen prall gefüllte Zeit: die „Ballettwoche“

Die Ballettwoche in Berlin

Ein Ballett-Festival hatte das Staatsballett Berlin (SBB) schon lange nicht mehr zu bieten. In der Ära von Vladimir Malakhov (2004 – 2014) gab es immerhin zweijährlich den „Dance Summit“, der – zuletzt 2012 – nicht nur mit Vorstellungen, sondern vor… Weiterlesen…

Das feministische Vergnügen der Abwechslung Das Staatsballett Berlin begeistert mit den verschiedenen Welten des „Don Quixote“ von Victor Ullate, auch und gerade in der Alternativ-Besetzung mit den Stars Iana Salenko und Dinu Tamazlacaru – und mit einem feministischen Aspekt

Don Quixote lockt zum Feminismus

Wenn Iana Salenko tanzt, erscheint ihr Spitzenschuh so leicht und weich, als bestünde er nur aus einem Hauch von Materie. Der Fuß rollt ab und landet so lautlos, als wäre er ganz nackt, aber er stellt sich ebenso leise wieder… Weiterlesen…

Eros kommt aus Spanien Das Staatsballett Berlin zeigt mit „Don Quixote“ von Victor Ullate eine erotisierte Fassung des bliebten Stoffs – olé!

Don Quixote ist ein Publikumsrenner

Was für ein leicht entflammbares Mädchen ist diese Kitri! Der spanische Altmeister der Choreografie Victor Ullate schuf fürs Staatsballett Berlin (SBB) eine ganz neue, mit Gitarrenmusik und Flamencosteps gepeppte Version von „Don Quixote“ – und trifft damit voll ins Herz… Weiterlesen…

Ade mit Märchenkraft Abschied vom „Dornröschen“ von Nacho Duato beim Staatsballett Berlin mit Ksenia Ovsyanick und Dinu Tamazlacaru

Ein letztes Mal "Dornröschen"

Wie werden wir sie in Berlin vermissen: die glückselige gutherzige Feenschar, die elegant gekleideten Festgäste, die witzigen Höflinge, die gruselige Carabosse und ihr dubios-dämonisches Gefolge. Und natürlich: Aurora, die perfekte Prinzessin, deren Schönheit auch hundert Jahre Schlaf nichts anhaben können,… Weiterlesen…

Ein Paar von Feengnaden Ein neues Partnerschaftsmodell: Ksenia Ovsyanick und Marian Walter in „Dornröschen“ von Nacho Duato beim Staatsballett Berlin

Dornröschen in neuer Besetzung in Berlin

Wenn ein Pärchen sich gut versteht, so überträgt sich das; andere spüren das und partizipieren von dieser positiven Energie. Das ist nicht nur im alltäglichen Leben so, sondern auch auf der Bühne. Dabei muss es nicht immer die große Verliebtheit… Weiterlesen…

Ein Kuss für die Ewigkeit Polina Semionova und Marian Walter brillieren in „Dornröschen“ von Nacho Duato beim Staatsballett Berlin

Dornröschen mit Polina Semionova in Berlin

Es ist eine so symbolische Szene: Marian Walter als Prinz bahnt sich den Weg durch diesen ominösen Zauberwald, geleitet von Feen, allen voran von der entzückenden Fliederfee (Sarah Mestrovic). Und fast ist er am Ziel, bei seiner Liebsten, dem schlafenden… Weiterlesen…

Das Naive als inniges Verhältnis Mit Ksenia Ovsyanick und Denis Vieira tanzen zwei neue Berliner Stars in Nacho Duatos Version von „Der Nussknacker“ wie Musterikonen der Neoklassik – außerdem gibt es sieben Rollendebüts! So etwas schafft Sasha Waltz nicht…

Neue Stars in Berlin - sowas schafft Sasha Waltz nie.

Bei Friedrich Schiller ist das Naive eine ästhetische Kategorie. Auch im Ballett haben das Naive und das Künstliche ein inniges Verhältnis zueinander, kulminieren im Künstlerischen, in dem sich Echtheit und Vortäuschung, Authentizität und Bespiegelung treffen. Neue Besetzungen haben es, zumal… Weiterlesen…

Der Kampf um die Schönheit Theater vorm Theater: Eine fetzige Demo gegen Sasha Waltz, ein Buh-Konzert für Michael Müller und eine abgebrochene Rede von Nacho Duato waren der hübsche Auftakt zu Duatos flotter „Nussknacker“-Premiere beim Staatsballett Berlin

Eine großartige Vorstellung mit einem Vorspiel

Wer die Welt nicht verbessern will, hat in der Kunst nichts zu suchen. Ob Künstler oder Zuschauer: ein Minimum an Verantwortungsbewusstsein sollte vorhanden sein. Das Staatsballett Berlin bewies schon mit seinem erfolgreichen Streik für bessere Arbeitsbedingungen, dass es seine Macht… Weiterlesen…