Tanzende Schätze Die „Jewels“ von George Balanchine glänzen beim Staatsballett Berlin unter dem Dirigat von Robert Reimer weiterhin hochkarätig: mit Yolanda Correa, Dinu Tamazlacaru, Iana Salenko und Marian Walter – und das Wiener Staatsballett interpretiert das brillante Stück mit seinen Stars Natascha Mair und Olga Esina

"Jewels" von George Balanchine - immer wieder gut

Wer noch nie im Ballett war, hat hiermit den besten Einstieg: Die „Jewels“ von George Balanchine bieten alles auf, was an der eleganten Körperkunst verlockend ist, ohne den vermeintlichen Schmock und Schnickschnack der Handlungsballette mitzuschleppen. Die Künstlerinnen und Künstler, die diese… Weiterlesen…

Liebe, Tanz und Weltverbesserung Luxusbesetzung mit vier Ersten Solisten: „Giselle“ erstmals mit Iana Salenko und Daniil Simkin vom Staatsballett Berlin in der Deutschen Oper Berlin, mit Mikhail Kaniskin und Elisa Carrillo Cabrera in weiteren Rollen

"Giselle" beim Staatsballett Berlin

Ist es nur eine romantische Idee, tränenreich die Welt verbessern zu wollen? Oder ist es sogar doch eine kluge? Zählt letztlich allein der materielle Fortschritt? Oder ist der zivilisatorische Fortschritt das eigentliche Ziel? Wo steht darin die Liebe? Und der… Weiterlesen…

Orgiastischer Onegin! Marian Walter, Ksenia Ovsyanick, Dinu Tamazlacaru und Iana Balova begeistern mit dem Staatsballett Berlin in „Onegin“ von John Cranko

"Onegin" mit Marian Walter - endlich ein Knüller

Orgiastisch. „Onegin“ ist ein so orgiastisches Ballett, so voller Verstand und Emotionen, so voller Schönheit und Liebe, so voll von Radikalität und doch auch Ebenmaß! Und es ist so stark von echter Leidenschaft geprägt wie sonst kaum ein moderner Klassiker.… Weiterlesen…

Ein Onegin tanzt niemals allein Das Staatsballett Berlin brilliert in „Onegin“: und zwar nicht nur die Solisten, sondern auch das Corps de ballet

Onegin gewinnt mit dem Ensemble

Ach, Berlin! Wie willst du das nur aushalten: fast ein halbes Jahr lang wird es keine „Onegin“-Vorstellung beim Staatsballett Berlin (SBB) mehr geben. Dabei ist das virulente Stück von John Cranko nach dem Versroman von Alexander Puschkin doch gerade erst… Weiterlesen…

Bonjour, Tristesse, adieu – et au revoir! Aufs Wesentliche reduziert: „Romeo und Julia“ in der Choreografie von Nacho Duato beim Staatsballett Berlin

Neues vom Staatsballett Berlin (SBB): Berlins scheidender Ballettintendant Nacho Duato lässt seine 1998 in Madrid uraufgeführte „Romeo und Julia“-Version nun vom SBB in der Staatsoper Unter den Linden tanzen. Mit der superben Gastballerina Polina Semionova als Julia – sie tanzte… Weiterlesen…

The last but great Giselle Ksenia Ovsyanick and Denis Vieira danced the very last performance of Patrice Bart’s „Giselle“ with Staatsballett Berlin

"Giselle" died the last time with Staatsballett Berlin

Oh, „Giselle“! She is such a lovely girl but such a sad woman figure. Her passionate love, together with her fateful calamity, drives her mad! But she keeps her good character still in another world – and of course she… Weiterlesen…

Heldenverschmelzung „Der Nussknacker“ von Rudolf Nurejev – ein Highlight zur Primetime am Heiligabend auf 3sat

Rudolf Nurejev inszenierte den "Nussknacker" als halben Alptraum.

Unter allen berühmten „Nussknacker“-Inszenierungen ist die von Rudolf Nurejev die seltsamste. Darin gibt es Menschen, die überdimensionale Masken tragen, sich bevorzugt wankend in der Gruppe bewegen, und die alles in allem wie Außerirdische auf Speed aussehen. Und die Mäuse sind… Weiterlesen…

Das Dresdner Ballettwunder Wenn István Simon die tolle „Manon“ Melissa Hamilton beim Semperoper Ballett küsst, dann brennt die Bühnenluft: Dresden als Ballettmekka

"Manon" ist auch in der dritten Besetzung in Dresden ein Knüller.

Es ist soweit. Seit einigen Jahren erscheint mir das Semperoper Ballett in Dresden immer stärker zu werden, es war für mich unübersehbar, dass da eine international bedeutende Compagnie mit einem hoch interessanten Programm heranwächst. Jetzt muss ich es ausrufen, das… Weiterlesen…

Geld oder Liebe – oder Revolution Die zweite Besetzung ist eine zweite Interpretation: Sarah Hay und Julian Amir Lacey brillieren in „Manon“ beim Semperoper Ballett

EIn junges frisches Paar tanzt "Manon" in der Semmperoper in Dresden.

Wie eine Königin des Tanzes kniet die junge Sarah Hay als Titelheldin in „Manon“ mit majestätischer Pose auf der Bühne. Sie ist das Zentrum einer kleinen Menschengruppe: Fünf Kavaliere scharten sich soeben noch um sie, trugen sie auf Händen, reichten… Weiterlesen…

Die Geschichte von der ruchlosen Liebe Triumph in Dresden: Jiří Bubeníček und Melissa Hamilton in „Manon“ von Kenneth MacMillan

"Manon" in Dresden - ein Welterfolg.

Was für ein Ende für eine Luxuskurtisane! Manon, die Titelheldin in Kenneth MacMillans gleichnamigen Ballett, liegt am Boden, verdurstend, entkräftet, versterbend. Bis New Orleans war ihr der Geliebte von Paris aus gefolgt: aus den Sphären der Haute volée, aus der… Weiterlesen…