Piratenlust, Passion und Pan Das Staatsballett Berlin tanzt den Abend „Maillot / Millepied“ in neuer Besetzung – mit Charme und erotischem Feuer

"Maillot / Millepied" bezaubert mit einem furiosen Finale

Der ewige Sommer Arkadiens erhellt die Sinne! Dieses Motiv in „Daphnis et Chloé“ ist seit über tausendfünfhundert Jahren stimulierend, was die Kraft der Liebe angeht. Der griechische Dichter Longos von Lesbos schuf (um 300) sein groß angelegtes Werk, eigentlich einen… Weiterlesen…

Ade mit Märchenkraft Abschied vom „Dornröschen“ von Nacho Duato beim Staatsballett Berlin mit Ksenia Ovsyanick und Dinu Tamazlacaru

Ein letztes Mal "Dornröschen"

Wie werden wir sie in Berlin vermissen: die glückselige gutherzige Feenschar, die elegant gekleideten Festgäste, die witzigen Höflinge, die gruselige Carabosse und ihr dubios-dämonisches Gefolge. Und natürlich: Aurora, die perfekte Prinzessin, deren Schönheit auch hundert Jahre Schlaf nichts anhaben können,… Weiterlesen…

Liebe und Verzicht Neubesetzung des „Onegin“ beim Staatsballett Berlin: mit Marian Walter in der Titelrolle, Iana Salenko als Tatjana, Ksenia Ovsyanick als Olga und Nikolay Korypaev als Gremin

Onegin ist einfach toll

Das heitere Glück eines verliebten Paares, wo kann man es deutlicher erkennen als bei Olga und Lenski in „Onegin“ von John Cranko? Als Gegenentwurf zur düster-dramatischen Titelfigur und der depressiven Tatjana ersonnen, strotzt das verlobte Pärchen Olga und Lenski nur… Weiterlesen…

Schönheit, Scham und Schrecken Als würde man erstmals modernes Ballett sehen: Nacho Duato setzt mit „Herrumbre“ beim Staatsballett Berlin neue Maßstäbe. Folter, Lager, Terror, Trauer werden ohne reißerische Plakativität thematisiert

"Herrumbre" ist ein Ballett über Folter, Guantanamo und Hoffnung.

Es ist, als würde ich zum ersten Mal über ein Ballett schreiben. So etwas wie „Herrumbre“ habe ich nämlich noch nie vorher gesehen. Dinge, die man für unsagbar hielt, stehen einem da klar vor Augen. Emotionen, die als viel zu… Weiterlesen…