Leben im Urknall-Format John Neumeier erfand sich mal wieder selbst neu: Mit „Turangalîla“ verbindet der Chef vom Hamburg Ballett die modernsten Beziehungskünste mit dem Trend zur Nostalgie

Der Mensch an sich - in der Welt und in der Liebe.

Dieses Stück ist wie ein Gemälde in einer anderen Dimension. Mit „Turangalîla“ hat John Neumeier, Intendant und Chefchoreograf vom Hamburg Ballett, sich mal wieder selbst übertroffen: indem er etwas völlig Neues schuf, das stilistisch und inhaltlich seinesgleichen zwar suchen, aber… Weiterlesen…

Gruppenkonsum, leicht gemacht „Mr. Gaga“: Ein Kinofilm von Tomer Heymann über Ohad Naharin bringt einem den Choreografen nicht näher, sondern zeigt ihn als Big Ego

Mr. Gaga ist nicht gaga, aber konsumistisch.

Manchmal ist ein Kinofilm besser, als es seine Macher wissen. Das ist zum Beispiel dann der Fall, wenn ein an sich schlechter Film unfreiwillig etwas ganz anderes mitteilt, als er mitteilen soll. „Mr. Gaga“, die filmische Doku von Tomer Heymann… Weiterlesen…

Ein tierisches Vergnügen – mit mancherlei Menschlichkeit Ein Riesenerfolg für Alexander Ekman und das Semperoper Ballett in Dresden: das uraufgeführte Stück „COW“ wirft die Frage nach dem Sein auf – auf indes etwas zu lustige Art.

Riesenerfolg trotz fehlender Botschaft.

Kühe faszinieren. Zumindest den schwedischen Choreografen Alexander Ekman, der mit dem Thema „COW“ („Kuh“) beim Semperoper Ballett in Dresden einen Coup de luxe landet. Wer nun glaubt, die Metapher der Kuh sei nur ein Vorwand, um mal wieder so richtig… Weiterlesen…

Ein Fenster in die Vergangenheit, ein Gefühl für die Gegenwart „Once Upon An Ever After“ von Terence Kohler und „Choreartium“ von Léonide Massine beim Bayerischen Staatsballett

Zwei Ballette, sehr verschieden, ergänzen sich dennoch.

Licht! Auf der Bühne spielt das Licht, als sei es der Hauptakteur. Kein Wunder, denn die buntes Licht sehr liebende bildende Künstlerin rosalie entwarf für Terence Kohlers Stück „Once Upon An Ever After“ das Bühnenbild, die Kostüme und auch das… Weiterlesen…

Freude schöner Tänzerfunken Arte erhebt den Nikolaustag zum Tanztag – und sendet einen Tag und eine Nacht lang Ballett und Tanz bis zum Abwinken

Arte erhebt den Nikolaustag zum Tag des Balletts.

Das Konzept leuchtet nicht wirklich ein. Wer mag schon den ganzen Tag und die halbe Nacht vor der Glotze verbringen? So beknackt sind nicht mal wir Ballettfans. Dennoch versucht arte mal was Neues in diese Richtung und bombardiert das Publikum… Weiterlesen…

Marcia – die Muse und die Macherin Marcia Haydée gehört zu den bedeutendsten Ballerinen des 20. Jahrhunderts – und mit ihrer Inszenierung von „Dornröschen“ schuf sie einen Klassiker in Stuttgarter Tradition. Portrait und Interview

Marcia! Sie war in ihrem ersten Beruf die Muse bedeutender Männer – und wurde dann selbst zu einer Macherin. Zuerst aber war sie als Primaballerina legendären Zuschnitts eine individuelle Interpretin und Inspirationsquelle. Ihr Stil und ihr quasi-natürliches Spiel sind bis… Weiterlesen…

Die sanfte weibliche Erhebung Spitzenschuhtanz als Sinnbild für Weiblichkeit: die Psychologie spielt dabei mit

Die gebürtige Sankt-Petersburgerin unterrichtet heute die Studentinnen der Palucca Hochschule für Tanz in Dresden.

Man erkennt sie an ihren Füßen. Wenn Hélène Bouchet mit ihren enorm schönen, mit dem hohen, schlanken Spann ganz dem ballettösen Ideal entsprechenden Füßen über den Tanzboden der Hamburgischen Staatsoper trippelt, auf die Knie geht und vornehm wieder aufsteht, schauen… Weiterlesen…

Männerliebe mit Freddie Mercury Das Béjart Ballet Lausanne tanzt „Ballet for Life“ und andere Tänze von Maurice Béjart in Berlin und Köln

Ballet for Life ist Ballett für die Zukunft, sagte Béjart.

Er fliegt. Wenn ein typischer Béjart-Junge durch die Luft wirbelt, im aktiven Sprung oder weil er geworfen wird, sieht es aus, als würde er fliegen. Das Béjart Ballet Lausanne beweist es in jeder Vorstellung aufs Neue: Maurice Béjart (1927 –… Weiterlesen…

Erleuchtung aus dem hohen Norden Erfrischend anders: Die Handschriften von Pontus Lidberg, Johan Inger und Alexander Ekman in „Nordic Lights“ beim Semperoper Ballett in Dresden

Die "Nordlichter" hier sind ballettöser Natur.

Gibt es eine „skandinavische Grundstimmung“? Wenn man den Choreografen Pontus Lidberg fragt: Ja! Lidberg ist einer von drei Choreografen, die Aaron S. Watkin bat, einen Abend beim Semperoper Ballett zu füllen. „Nordic Lights“ („Nordlichter“) ist eine „Tripple Swedish Bill“, wenn… Weiterlesen…

Happy Birthday, Roberto Bolle! Ein Ballerino als Weltstar und Topmodel: Roberto Bolle wird heute 40 – seine erste Rolle im neuen Lebensjahrzehnt ist Albrecht in „Giselle“

Roberto Bolle wird 40

Was für ein sexy Gesicht: Aquamarinblaue Kulleraugen mit dunklen Wimpern, die sich schwärmerisch beim Lächeln verjüngen und besonders aufregend wirken, wenn sich die Lider für einen Moment nahezu keusch darüber legen. Das erneute Öffnen dieser Augen ist dann wie ein… Weiterlesen…