Klitzekleine Massaker des guten Geschmacks Bert Brecht und George Balanchine hätten gestaunt: Mit „Die sieben Todsünden / Seven Heavenly Sins“ rockt Ex-Punkerin Peaches; mit „Creations IV – VI“ barmt das Stuttgarter Ballett um Gnade

Um Lautstärke wird gebeten an diesem Abend! Und wer keinen Trommelfellriss riskieren mag, der kann sich im rundum modernisierten Stuttgarter Schauspiel „Gehörschutz“, also Ohrstöpsel, geben lassen. Kein Scherz, sondern Service! Das Satireballett „Die sieben Todsünden“ von Kurt Weill, mit einem Libretto… Weiterlesen…

Haarige Spiele für Außerirdische Das Staatsballett Berlin vergnügt sich in „Ekman / Eyal“ mit Gags und Techno-Sound

Haare über Haare in "Ekman / Eyal" beim Staatsballett Berlin

Was ist das? Es ist rätselhaft und dennoch modisch; es ist haarig und dennoch gut rasiert; es bewegt sich zu Musik und hat doch mit herkömmlichem Bühnentanz nicht viel zu tun. Die Rede ist vom neuen Werk des schwedischen Witzchoreografen… Weiterlesen…

Immer dieselben alten Muster Manuel Legris baute als Direktor vom Wiener Staatsballett viel auf: mit eigenen Superstars, mit einem guten Ensemble, mit einem schönen Repertoire. Ab 2020 darf der ausgebrannte Martin Schläpfer all das zerstören

Man muss nur alt, reich und berühmt sein – und schon kommt eine ruhmsüchtige Lobby und engagiert einen für einen Job, für den man zwar hundertprozentig nicht geeignet ist, der aber viel Geld in die Kassen spülen soll. Martin Schläpfer,… Weiterlesen…

Schmusen mit der Fleischkeule 3sat dokumentiert den künstlerischen Abstieg von Martin Schläpfer: mit der (Online-)Ausstrahlung von „Petite Messe solonnelle“

Martin Schläpfer und sein Abstieg

Es gibt Künstler, die sich im Laufe ihres Lebens – auch ihres Alterns – fortwährend interessant entwickeln und solchermaßen ihre Zuschauer beglücken. Dann gibt es Künstler, die ihr Publikum all die Zeit ihres Schaffens lang mit qualitativen Aufs und Abs… Weiterlesen…

Illusionen wie die Farbe Blau Das Ballett am Rhein mit „7“ von Martin Schläpfer und Musik von Gustav Mahler im Gepäck als Gastspiel beim Staatsballett Berlin

Das Ballett am Rhein zeigt die 7

Das kleine Berliner Schiller Theater ist nicht mal ausverkauft. Und der Schlussapplaus wird zwar anerkennend, aber mit deutlich unter zehn Minuten nicht besonders lang sein. Das Berliner Publikum fremdelt ganz offensichtlich mit dieser Compagnie, wiewohl oder weil sie ihm vorab… Weiterlesen…

Liebesglück im Heuhaufen „La Fille mal gardée“ von Frederick Ashton gibt es ab sofort wieder beim Bayerischen Staatsballett: mit lebendem Pony, tanzenden Hühnern, Holzschuhtanz und kniffliger Bänder- und Spitzentanzchoreografie

"La Fille" ist nicht nur Operette

Aufruhr im Hühnerstall! Ein Hahn kräht – er hat ein schnatterndes Geschwader von Hühnchen im Gefolge. Tanzen kann diese Combo auch noch! Höchst graziös setzt der Hahn seine weißen Beine voran, scharrt mit den Krallen, streckt die befederte Brust raus… Weiterlesen…

Ein Fenster in die Vergangenheit, ein Gefühl für die Gegenwart „Once Upon An Ever After“ von Terence Kohler und „Choreartium“ von Léonide Massine beim Bayerischen Staatsballett

Zwei Ballette, sehr verschieden, ergänzen sich dennoch.

Licht! Auf der Bühne spielt das Licht, als sei es der Hauptakteur. Kein Wunder, denn die buntes Licht sehr liebende bildende Künstlerin rosalie entwarf für Terence Kohlers Stück „Once Upon An Ever After“ das Bühnenbild, die Kostüme und auch das… Weiterlesen…

Feuer, Wasser, Erde – Tanz Annette von Wangenheim drehte einen Kinofilm über den Choreografen Martin Schläpfer

Martin Schläpfer in jeder Hinsicht im Film.

Das Feuer aus dem Titel gibt es tatsächlich, wortwörtlich, und nicht nur als Aphorismus des Komponisten Gustav Mahler. „Feuer bewahren – nicht Asche anbeten“ heißt der Portraitfilm von Annette von Wangenheim, Mahler zitierend, über den modernen Choreografen und Chef vom… Weiterlesen…

Fromme Wünsche und einige Flüche Ein kleiner Rückblick auf 2015 – und größere Hoffnungen für 2016

Auf in ein neues Ballettjahr!

Hunderte von großartigen Vorstellungen liegen im Jahr hinter uns, und mindestens ebenso viele hoffentlich im Jahr vor uns! Was besonders im Gedächtnis blieb von den vergangenen Monaten? Das ist sicher individuell sehr unterschiedlich. Aber einige Namen müssen in einem Rückblick… Weiterlesen…

Das dritte Auge Die Ballett-Kalender von Gert Weigelt sind Zeichen auf unseren Wegen

Gert Weigelt hat für 2016 gleich zwei Ballett-Kalender rausgebracht.

Wenn jemand Ballett fotografieren kann, dann er. Gert Weigelt, seit 1975 Fotograf, vorher Tänzer, nutzt das dritte Auge, das ihm die Kamera ist, mit stets überbordender Neugier bei grundlegender Sachkenntnis. Heraus kommen Fotos von immer wieder mitreißender Qualität, die den… Weiterlesen…