Geschwindigkeitsrausch Wayne McGregor wird seinem Ruf als Hüter der Komplikationen gerecht: Das „Portrait Wayne McGregor“ beim Bayerischen Staatsballett ist eine Trias, enthält eine Uraufführung – und ist als Absichtskunst merkwürdig inhaltsarm

Wayne McGregor steht für Komplikation

Man ist stolz in München. Der britische Star-, ja Hofchoreograf Wayne McGregor hat nicht nur die Lizenzen für zwei schon bestehende Stücke rausgerückt, sondern auch eine Kreation mit dem Bayerischen Staatsballett absolviert. Als Triple Bill heißt der Abend „Portrait Wayne… Weiterlesen…

Liebe mit vielen Gesichtern Das Bayerische Staatsballett erschüttert mit „Onegin“ in zwei brillanten Besetzungen: Ksenia Ryzhkova und Ivy Amista alternieren als Tatjana

Liebe in Onegin

Tatjana weiß es wohl selbst nicht: Ist ihre Ehe mit Fürst Gremin eine echte Liebe, eine langsam gewachsene und sicher gefestigte Partnerschaft – oder eine einzige Farce, eine pseudoharmonische Zweckbeziehung, bestenfalls ein liebevolles Trostpflaster, weil sie den Mann, den sie… Weiterlesen…

Spanien liegt am Südpol „Don Quijote“ in der Spar-Version von Ray Barra in München: eine willkommene Abwechslung

Ein etwas anderer Don Quijote tanzt in München auf

Wie ähnlich und doch wie anders ist diese Version vom „Don Quijote“ im Vergleich zu den bekannteren! Ray Barra, der als Solist vom American Ballet Theatre aus New York City nach Deutschland kam und dann von John Cranko und dem… Weiterlesen…

Liebe auf expressionistisch Das Bayerische Staatsballett dreht weit auf: mit „Anna Karenina“ von Christian Spuck, mit Matthew Golding als Gast und Ksenia Ryzhkova in der Titelrolle

"Anna Karenina" hat Konjunktur bei Geldgebern im Ballett

Weit schwingen die langen Röcke, und grellrot ist zudem der von „Anna Karenina“, der ungehalten Liebenden, die doch eigentlich verheiratet ist. Christian Spuck, seit 2012 Ballettdirektor in Zürich, studierte sein Stück von 2014 jetzt in München ein. Und das Bayerische… Weiterlesen…