Tanz der Stille Frohe Ostern! Und eine schöne stille Zeit… Aber dann geht es wieder richtig rund bei den großen deutschen Ballettensembles

Ostern 2019

Ostern ist ein Fest der Erneuerung, der Wiederauferstehung, der Wiederkehr des Schönen und Richtigen, des Lebens, der Freiheit, der Beglückung, auch des Ewiglichen. Und natürlich des Frühlings, sogar des nahenden Sommers, der mancherorts schon angekommen scheint. Auch die Ballettcompagnien erfinden… Weiterlesen…

Die Überirdische „La Sylphide“ flattert in der von Frank Andersen gecoachten Bournonville-Version im dänischen Stil mit dem Staatsballett Berlin

"La Sylphide" vom Staatsballett Berlin premierte in der Deutschen Oper Berlin

Sie ist so zart, so leicht, so fragil, so flüchtig: „La Sylphide“, die Sylphide, ist eine echte Überirdische. Sie ist ein weiblicher Luftgeist in weiß leuchtendem Tüll, von Blümchen weiß bekränzt, mit feinen Flügeln am Rücken begabt und in seidenen… Weiterlesen…

Romantik im blühenden Grün Das Staatsballett Berlin begeisterte mit einer öffentlichen Bühnenprobe für „La Sylphide“ von August Bournonville in der Deutschen Oper Berlin

"La Sylphide" ist echt dänisch

Der dänische Choreograf August Bournonville (1805-1879) war ein Tausendsassa. Er bereiste Europa, um Inspiration zu finden, und das französische Ballett „La Sylphide“ von Adolphe Nourrit (Libretto) und Filippo Taglioni (Choreografie) – nach einer Novelle von Charles Nodier – das er in Paris sah,… Weiterlesen…

Eine kleine winterliche Romanze Paartanzen im Winter ist was Besonderes: Sarah Hay und István Simon vom Semperoper Ballett in Dresden machen’s vor – Alexei Ratmansky und William Forsythe kassieren derweil lieber ab

Ein fotografischer Wintertraum beim Semperoper Ballett.

Und es begab sich an einem kühlen Wintertage, dass die Pause zwischen einer Probe und einer Vorstellung nicht nur mit Ruhezeit gefüllt werden wollte. In der Semperoper in Dresden war die „Probebühne 2“ frei für ein kleines Foto-Shooting – eine… Weiterlesen…

Die Geduldige mit dem nordöstlichen Flair Eine Paraderolle für Anna Laudere vom Hamburg Ballett: Solveig in „Peer Gynt“ von John Neumeier

Peer Gynt kommt ohne Hemmungen zur Welt.

Diese Solveig hat etwas unendlich Schweigsames. Etwas Ernsthaftes. Etwas, das sie wie ein Schutzwall umgibt und allen Unrat, alle Unbill des Lebens von ihr fern hält. Sie ist darin eingesponnen wie in einem Kokon, den sie mit sich herum trägt.… Weiterlesen…

Die sanfte weibliche Erhebung Spitzenschuhtanz als Sinnbild für Weiblichkeit: die Psychologie spielt dabei mit

Die gebürtige Sankt-Petersburgerin unterrichtet heute die Studentinnen der Palucca Hochschule für Tanz in Dresden.

Man erkennt sie an ihren Füßen. Wenn Hélène Bouchet mit ihren enorm schönen, mit dem hohen, schlanken Spann ganz dem ballettösen Ideal entsprechenden Füßen über den Tanzboden der Hamburgischen Staatsoper trippelt, auf die Knie geht und vornehm wieder aufsteht, schauen… Weiterlesen…

Sehnsucht bis in alle Ewigkeit Die Nijinsky-Gala XLI bezauberte in Hamburg: zum ersten Mal mit Svetlana Zakharova, zum letzten Mal mit Otto Bubeníček

EIne Gala ohne die Kameliendame wäre keine in Hamburg.

Das Lieblingskind der Romantik ist die Sehnsucht. Wonach? Nach allem: nach Liebe, Nähe, Ferne, Abenteuer, Freiheit, Zukunft – aber auch nach Vergangenheit, Neuanfang, Unschuld, Jugend… der berühmte Griff nach den Sternen ist immer romantisch, ebenso wie das Leben im Konjunktiv.… Weiterlesen…