Wer für die Liebe alles gibt „Manon“ von Kenneth MacMillan beim Semperoper Ballett in Dresden mit Chiara Scarrone und Václav Lamparter

"Manon" ein letztes Mal in Dresden

Welch eine Eleganz und, ach, was für ein tiefer seelischer Schmerz! Die Choreografie „Manon“ von Kenneth MacMillan, 1974 in London uraufgeführt, vereint wie kaum ein zweites Ballett die Ambivalenz einer großen Liebe. Die Liebe ist hier ebenso stark wie sie… Weiterlesen…

Vergeben und vergessen Melissa Hamilton kehrte zum Londoner Royal Ballet zurück – und das Semperoper Ballett bereitet ohne sie den neuen Dreiteiler „Vergessenes Land“ vor

Dresden tanzt ohne Melissa in Vergessenes Land

Sie tanzte mit Roberto Bolle auf dessen Galas – und gab ein bejubeltes Gastspiel in ihrer alten künstlerischen Heimat London. Das weckte in ihr wohl das Heimweh – nach ausverkauftem Haus, großem Metropolenflair und glanzvollen Abenden im Covent Garden: Melissa… Weiterlesen…

Weihnachten geht in die Verlängerung Manches aus der Weihnachtszeit könnte glatt so bleiben… Außerdem: ein Rückblick aufs Jahr 2016 und ein Spendenaufruf

Weihnachten und Spenden passen zusammen

Weihnachten ist vorbei – aber die festliche Stimmung trägt uns ins neue Jahr. Und manche Dinge sind es wert, aus der Weihnachtszeit heraus einfach bei uns zu bleiben. Wie die Freundlichkeit, die einen plötzlich mit Orten verbindet, die sonst banal,… Weiterlesen…

Glück und Unglück in indischen Liebesspielen Aaron S. Watkin verhilft „La Bayadère“ zu neuer Bravour: beim Semperoper Ballett

La Bayadère ist immer ein Renner.

Es ist ein Märchen und ein Anti-Märchen zugleich – denn in „La Bayadère“ („Die Tempeltänzerin“) wird die große Liebe versprochen und dennoch dafür bis ins Jenseits getanzt. Das Stück, 1877 in Sankt Petersburg uraufgeführt, spiegelt einerseits die Vernarrtheit der Romantiker… Weiterlesen…

Der weiße Rausch Ein Traum aus Licht und Poesie: „Illusionen – wie Schwanensee“ von John Neumeier auf DVD - und in einer Top-Besetzung beim Bayerischen Staatsballett

John Neumeiers Version von Schwanensee ist ein Phänomen.

Der König ist eine tragische Figur. Sein erster Auftritt, im stummem Vorspiel, zeigt einen zermürbten Mann in einem Karnevalswams. Er ist  drauf und dran, seine Macht zu verlieren. Dunkelmänner aus dem Staatsapparat umzingeln ihn, und auch sein bester Freund –… Weiterlesen…

Mehr als nur Wiener Walzerfreuden Zwei feine Uraufführungen von Jiří Bubeníček beim „Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker 2016“: „Außer Rand und Band“ und „Kaiserwalzer“ – ein süffisant-beschwingter Jahresbeginn

Jiri Bubenicek gestaltet das Neujahrskonzert 2016.

Das ist selten: gleich zwei Uraufführungen in einer Sendung im Fernsehen zu erleben. Am Neujahrstag gab es das vormittags live im ZDF, in der Wiederholung am 3. Januar 2016 zur Prime time auf 3sat, mit dem Wiener Staatsballett. Gestatten: Jiří… Weiterlesen…

Geld oder Liebe – oder Revolution Die zweite Besetzung ist eine zweite Interpretation: Sarah Hay und Julian Amir Lacey brillieren in „Manon“ beim Semperoper Ballett

EIn junges frisches Paar tanzt "Manon" in der Semmperoper in Dresden.

Wie eine Königin des Tanzes kniet die junge Sarah Hay als Titelheldin in „Manon“ mit majestätischer Pose auf der Bühne. Sie ist das Zentrum einer kleinen Menschengruppe: Fünf Kavaliere scharten sich soeben noch um sie, trugen sie auf Händen, reichten… Weiterlesen…

Die Geschichte von der ruchlosen Liebe Triumph in Dresden: Jiří Bubeníček und Melissa Hamilton in „Manon“ von Kenneth MacMillan

"Manon" in Dresden - ein Welterfolg.

Was für ein Ende für eine Luxuskurtisane! Manon, die Titelheldin in Kenneth MacMillans gleichnamigen Ballett, liegt am Boden, verdurstend, entkräftet, versterbend. Bis New Orleans war ihr der Geliebte von Paris aus gefolgt: aus den Sphären der Haute volée, aus der… Weiterlesen…

Der wohl Schönste und Zielstrebigste Jiří Bubeníček nimmt seinen Abschied aus Dresden mit „Manon“ von Kenneth MacMillan: an der Seite von Melissa Hamilton

Jiri Bubenicek tanzt noch eine große Rolle!

Manon! Seit der Londoner Uraufführung 1974 ist „L’Histoire de Manon“ von Kenneth MacMillan eines der drei großen ungewöhnlichen Liebesballette des 20. Jahrhunderts, die Fans wie Fachleute ganz besonders ansprechen. Und wohl jede Primaballerina und jeder Primoballerino möchten hierin mittanzen! Zur… Weiterlesen…

Schneller Ritt durch die Gezeiten Der dreiteilige Abend „Thema und Variationen“ beim Semperoper Ballett zeigt je ein Stück von George Balanchine, William Forsythe und Mats Ek

Paarbeziehungen - rauf und runter.

Was ist modern? Dieser Ballettabend beim Semperoper Ballett gibt Gelegenheit, darüber nachzudenken – und durch flotte Anschauung Beispiele zu besehen. Den Beginn macht das Tschaikowsky-Stück „Thema und Variationen“ von George Balanchine. Der Choreograf, 1904 geboren, ist einer der Väter des… Weiterlesen…