Eros kommt aus Spanien Das Staatsballett Berlin zeigt mit „Don Quixote“ von Victor Ullate eine erotisierte Fassung des bliebten Stoffs – olé!

Don Quixote ist ein Publikumsrenner

Was für ein leicht entflammbares Mädchen ist diese Kitri! Der spanische Altmeister der Choreografie Victor Ullate schuf fürs Staatsballett Berlin (SBB) eine ganz neue, mit Gitarrenmusik und Flamencosteps gepeppte Version von „Don Quixote“ – und trifft damit voll ins Herz… Weiterlesen…

Schwäne in der Unendlichkeit des Seins Das Staatsballett Berlin brilliert mit „Schwanensee“ fast ohne Bühnenbild, aber mit viel Aura in der Deutschen Oper Berlin

"Schwanensee" geht auch ohne viel Bühnenbild

Der Raum ist tief, als Weltraum ist er unendlich. Aber auch die Bühne kann zum Raum ohne Grenzen werden, kann jedes vorstellbare Maß von Endlichkeit sprengen. So im „Schwanensee“ von Patrice Bart auf der einstweilen entrümpelten Bühne der Deutschen Oper… Weiterlesen…

Vom glücksverheißenden Funkeln Mit Stargast Polina Semionova in „Jewels“ von George Balanchine zog das Staatsballett Berlin in die frisch sanierte Staatsoper Unter den Linden ein

"Jewels" von George Balanchine in der neu sanierten Staatsoper Unter den Linden

Es wird getanzt – endlich auch wieder in der frisch sanierten Staatsoper Unter den Linden in Berlin. Über die neue Teppichfarbe darin lässt sich zwar streiten – aber das Ballett kommt auf der ehrwürdigen Bühne glänzend zur Geltung. Eineinhalb Jahre… Weiterlesen…

Piratenlust, Passion und Pan Das Staatsballett Berlin tanzt den Abend „Maillot / Millepied“ in neuer Besetzung – mit Charme und erotischem Feuer

"Maillot / Millepied" bezaubert mit einem furiosen Finale

Der ewige Sommer Arkadiens erhellt die Sinne! Dieses Motiv in „Daphnis et Chloé“ ist seit über tausendfünfhundert Jahren stimulierend, was die Kraft der Liebe angeht. Der griechische Dichter Longos von Lesbos schuf (um 300) sein groß angelegtes Werk, eigentlich einen… Weiterlesen…

Von der Sehnsucht nach anderen Sphären Dem Staatsballett Berlin gelingt mit zwei Choreografien von „Maillot / Millepied“ ein Abend mit virtuos getanztem Fernweh

Zwei Choreografen - ein Abend.

Der Choreograf Jiří Kylián sagte mal, dass all seine Ballette um die Liebe und um den Tod kreisen würden; im Grunde sei das sogar als Triangel zu verstehen, es ginge nämlich im weiteren Verständnis um das Leben, die Liebe und… Weiterlesen…

Sinnlichkeit noch im Schockzustand Inhalte statt Formalismen: „Duato / Kylián / Naharin“ beim Staatsballett Berlin erfüllt höchste Ansprüche an zeitgenössischen Tanz

www.staatsballett-berlin.de

Das hier ist kein Abend für Ewiggestrige. Ein bisschen aufgeschlossen muss man schon sein, um ihn zu genießen. Aber dann: Wer sich einlässt auf die drei choreografischen Handschriften von Nacho Duato, Ohad Naharin und Jiří Kylián, taucht ein: in ein… Weiterlesen…

Eine Mutprobe in Weiß Vladimir Malakhov, dessen Schuhe gerade zu Porzellan wurden, studiert seine „Bajadere“ mit dem Staatsballett Berlin ein – für die Solisten wie für das Damen-Corps eine Herausforderung

Die Bajadere hat nicht viel zu lachen.

Sie defilieren wieder! Eine nach der anderen tritt auf die Bühne, hebt den zarten Fuß und schreitet voran. Nach einigen Schritten heben sie langsam hinten ein gestrecktes Bein – und halten es, als wäre dieses die schönste Art, sich zu… Weiterlesen…

Lady Schwan im Psychothriller Am 1. Mai zeigte das Staatsballett Berlin eine fantastische „Schwanensee“-Vorstellung: Psychokrimi und Tänzervirtuosität in eins

Schwanensee verzaubert alle.

Warum sieht sich das Publikum eigentlich immer und immer wieder den „Schwanensee“ an? Weil man jedes Mal wieder begeistert ist – und sich danach wie rundum erneuert fühlt. Ein Jungbrunnen für die Seele, ein Quell lustvoller Freude – man weiß… Weiterlesen…

Wenn alles in der Schwebe ist „Arcangelo“, „Herman Schmerman“, „And The Sky On That Cloudy Old Day“ – das Staatsballett Berlin tanzt die hohe Moderne

Schweben ist ein Glücksgefühl.

Das Staatsballett Berlin befindet sich in einem Schwebezustand. Sein Publikum auch. Wann wird getanzt, wann gestreikt? Wann werden endlich die wichtigen Verhandlungen aufgenommen? Gestern fand eine Vorstellung von „Duato / Forsythe / Goecke“ statt, nachdem die erste dieses Aufführungsblocks wegen… Weiterlesen…

Ungewohnte Sehweisen, geliebte Willigkeit Der Dreiteiler „Duato / Forsythe / Goecke“ zeigt beim Staatsballett Berlin, wie sich verschiedene zeitgenössische Stile ergänzen können

Der zeitgenössische Tanz ergänzt sich in verschiedenen Stilen und Spielarten.

Dieser Abend, ein Dreiteiler, gleicht einer stilistischen Internationalisierung: Als Dreiheit statt Einheit geben die verschiedenen zeitgenössischen Stücke hier den Interpreten tänzerische Nüsse zu knacken – und fordern auch den Zuschauern teils ungewohnte Sehweisen ab. Namen von Rang vereint der schlicht… Weiterlesen…