Der Ruf der Schwäne in die Gegenwart Von der Probe bis zur Aufführung: Das Ballett Dortmund brilliert mit „Schwanensee“ von Xin Peng Wang – zumal mit Anna Tsygankova als Stargast aus Amsterdam

"Schwanensee" mit dem Ballett Dortmund ist toll.

Jedes Plié ist ein Gefühl des Glücks, wenn es nur richtig ausgeführt wird. Es erinnert, wie auch andere ballettöse Übungen, vor allem die kleinen Ports de bras, an Grundübungen aus der klassischen asiatischen Bewegungslehre Qi Gong. Alles fließt, alles ist… Weiterlesen…

Faust an der Ballettstange Ballettwunder in Dortmund: Xin Peng Wang hat mit dem Ballett Dortmund eine Compagnie mit ästhetischer Magie und intellektueller Tiefe aufgebaut

Das Ballett Dortmund ist top

Wenn Doktor Faustus auch Tänzer gewesen wäre, welche Gedanken und welche Gesten hätten ihn wohl bewegt? Hätte er, historisch um 1500 angesiedelt, die höfische Pavane getanzt? Oder sich in ausgelassenen Kreistänzen am wohlsten gefühlt? Fand sein Osterspaziergang womöglich als Springprozession… Weiterlesen…

Wenn eine Frau die Seite wechselt Beatrice Knop erstreikte noch den neuen Tarifvertrag mit, wechselt aber jetzt von der Bühne in die Produktionsleitung vom Staatsballett Berlin – und präsentiert ihr Buch. Nur: „Die letzte deutsche Primaballerina“ ist sie ganz sicher nicht

Beatrice Knop erstreikte noch den neuen Tarifvertrag mit, wechselt aber jetzt von der Bühne in die Produktionsleitung vom Staatsballett Berlin – und präsentiert „ihr“ Buch. Nur: „Die letzte deutsche Primaballerina“ ist sie ganz sicher nicht

Sie ist ein weiblicher Tausendsassa unter den Ballettkünstlerinnen, wenn auch in traditionellem Verständnis. Das heißt: Beatrice Knop, gebürtige Berlinerin und an der Staatlichen Ballettschule Berlin in der DDR ausgebildet, tanzte mit großer Präzision einerseits und unnachahmlichem Ausdruck andererseits: und zwar… Weiterlesen…

Glück und Unglück in indischen Liebesspielen Aaron S. Watkin verhilft „La Bayadère“ zu neuer Bravour: beim Semperoper Ballett

La Bayadère ist immer ein Renner.

Es ist ein Märchen und ein Anti-Märchen zugleich – denn in „La Bayadère“ („Die Tempeltänzerin“) wird die große Liebe versprochen und dennoch dafür bis ins Jenseits getanzt. Das Stück, 1877 in Sankt Petersburg uraufgeführt, spiegelt einerseits die Vernarrtheit der Romantiker… Weiterlesen…