Von brennender Vorfreude und kühler Erwartung Im September beginnt die Spielzeit 2019/20 – mit Highlights und Festivitäten von Hamburg bis München

Eine fantastische Ballett-Saison (2018/19) liegt hinter uns, und die Sommerferien werden absehbar ein Ende finden – und ab dann darf man sich wieder getrost ins Vergnügen der ballettösen Aufführungen stürzen! Die Ersten von den Großen in dieser neuen Spielzeit 2019/20, die… Weiterlesen…

Die pure Träumerei „Ein Sommernachtstraum“: Anthony Dowell brachte dem Semperoper Ballett „The Dream“ von Frederick Ashton – und David Dawson kreierte dazu „The Four Seasons“ zu Musik von Max Richter

"Ein Sommernachtstraum" lockt nach Dresden

Es gibt in „The Dream“ von Frederick Ashton zwar kein Ballet blanc, kein weißes Ballett, aber eine luftige Ansammlung von blaugrünen, in Tüll gehüllten, überaus niedlichen Elfen. Sie eröffnen den Reigen zum neuen Ballettabend in Dresden mit dem Semperoper Ballett… Weiterlesen…

Ein tierisches Vergnügen – mit mancherlei Menschlichkeit Ein Riesenerfolg für Alexander Ekman und das Semperoper Ballett in Dresden: das uraufgeführte Stück „COW“ wirft die Frage nach dem Sein auf – auf indes etwas zu lustige Art.

Riesenerfolg trotz fehlender Botschaft.

Kühe faszinieren. Zumindest den schwedischen Choreografen Alexander Ekman, der mit dem Thema „COW“ („Kuh“) beim Semperoper Ballett in Dresden einen Coup de luxe landet. Wer nun glaubt, die Metapher der Kuh sei nur ein Vorwand, um mal wieder so richtig… Weiterlesen…

Und es gewinnt… die Utopie Eine Rarität! 3sat sendet am 5. September: „Das Stuttgarter Ballett tanzt Strawinsky“

Strawinsky wird von drei Choreografen neu interpretiert.

Der telegene Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki (1920-2013) sagte mal: „Fernsehen macht die Dummen dümmer und die Klugen klüger.“ Wenn im Fernsehen eine gut gemachte Ballettaufzeichnung kommt, hat die Dummheit allerdings wenig Chancen. Das gilt sogar dann, wenn es sich nicht um… Weiterlesen…

Ein Abschied ist ein Neuanfang Der Dresdner Primoballerino Raphaël Coumes-Marquet wechselt von der Bühne hinter die Kulissen. Heute tanzt er zum letzten Mal in „Giselle“

Er hat dieses Grand jeté, diesen vorwärts gesprungenen Spagat, der unverkennbar aus Paris stammt: Raphaël Coumes-Marquet ist ein außerordentlich männlicher Tänzer, mit einer Dynamik und einer Linienführung, wie sie erstens selten sind und zweitens typisch für die Großen, die die… Weiterlesen…

Die eine große Liebe „Giselle“ von David Dawson, jetzt mit Courtney Richardson und Fabien Voranger in den Hauptrollen – eine wunderschön eigenwillige Ansicht beim Semperoper Ballett

"Giselle" in der barocken Semperoper in Dresden.

Liebe ohne Zwang, ohne Notwendigkeit, ohne Abhängigkeit – kann es die dauerhaft überhaupt geben? Oder sind es immer Bindungen und Verpflichtungen, Eide oder Verträge, Abmachungen und Versprechungen, die Menschen paarweise zusammen halten? Aber warum suchen wir dann alle nach der… Weiterlesen…

Liebe im Aufeinanderprallen zweier Welten Jiří Bubeníček als Albrecht: Das Semperoper Ballett tanzt die moderne „Giselle“ von David Dawson zur Musikversion von David Coleman – wie das Psychogramm eines Träumers

Giselle ist auch in der Moderne ein zeitlos bedeutungsvolles Ballett.

Am Ende kniet der reuige Albrecht, traumverloren mit den Armen rudernd, im Kirschblütenregen – er ist allein auf der Bühne, verlassen von allen guten und allen bösen Geistern, verlassen auch von Giselle, mit der er soeben die letzte Umarmung erlebte,… Weiterlesen…

Psychopoesie nach Untreue David Dawson schuf eine Version von „Giselle“ beim Semperoper Ballett: Psychologie + Poesie = Moderne der Gegenwart

"Giselle" ist auch in der modernen Version von David Dawson ergreifend.

Giselle! Das ist so ein nettes Mädchen! So frisch und unverdorben, so jung und aufgeschlossen – und so verliebt! In der modernen Version des Balletts von David Dawson spielen die Unerfahrenheit und Gutgläubigkeit der Titelfigur eine entscheidende Rolle. Beim Dresdner… Weiterlesen…

Diese unbezahlbare Ahnung von unbedingter Liebe Ein neues, heißes Meisterwerk ist geboren: David Dawsons Ballett „Tristan + Isolde“ zu Musik von Szymon Brzóska mit dem Dresdner Semperoper Ballett

Magisch: die Heilung

Ein langer, heller Ton erklingt, dazu gesellt sich ein Gewisper der Streicher. In den Bässen ist es derweil ein Auf und Ab, aber einige Etagen höher schleicht sich ein irrlichternes Melodiefragment ein. Rauschhaft überkommen ganze Fluten aus Klangkaskaden den Raum;… Weiterlesen…

Liebe total: Die feine Synergie von Musik und Ballett In Dresden wird Mitte Februar das Ballett „Tristan + Isolde“ von David Dawson uraufgeführt – mit der ebenfalls neuen Musik von Szymon Brzóska

Tristan-Proben in Dresden

Was wäre Ballett ohne Musik? Und neue Werke brauchen neue Noten! Szymon Brzóska, geboren 1981 in Poznán (Polen), ist als Komponist auf die Synergie zwischen Musik, Tanz, Theater und Film spezialisiert. Man könnte sagen, dass er ein Tschaikowski unserer Tage… Weiterlesen…