Mit all seiner Lust und all seinem Schmerz 175 Jahre „Giselle“: Christopher Evans liefert beim Hamburg Ballett als wohl jüngster Hauptdarsteller dieses Stücks in der weltweiten Top-Liga eine absolute Neuinterpretation

Eine Neuinterpretation in "Giselle" ist nicht falsch.

Was wäre „Giselle“ ohne den Mann, den sie so liebt? Beim Hamburg Ballett triumphiert der erst 21-jährige Christopher Evans in der männlichen Hauptrolle dieses mysteriösen Liebesballetts, das 1841 in Paris uraufgeführt wurde und das John Neumeier 2000 fürs Hamburg Ballett… Weiterlesen…

Tanzen als das größte Geschenk Letztmalig in dieser Spielzeit: „Der Nussknacker“ von John Neumeier beim Hamburg Ballett – in „argentinischer“ Besetzung

"Der Nussknacker" steckt voller Ideen.

Ein Mädchen ist am Morgen seines zwölften Geburtstags mit sich allein. Und tanzt mit einer filigranen Porzellanballerina, die es sich vom Regal geklaubt hat. Ein aufregender Tag steht dem Kind bevor: mit bunten Bändern aus dem Dekolleté der großen Schwester,… Weiterlesen…

Welche Schuhe hast du an? Am Sonntag lief die 211. Ballett-Werkstatt von John Neumeier: Der Choreograf erklärte die Liebe in „A Cinderella Story“ – und stellte zugleich die neue Besetzung vor

Cinderella ist eine Story für sich.

Es war die erste Ballett-Werkstatt in dieser Saison und zugleich die letzte in diesem Kalenderjahr in Hamburg: zum 211. Mal empfing John Neumeier, ganz in sportlich-elegantes Schwarz gewandet, seine Fans sonntagmorgens um 11 Uhr. Das Thema: „The Return of Cinderella“.… Weiterlesen…

Die Natur spielt immer mit „A Cinderella Story“ von John Neumeier beim Hamburg Ballett: gar kein typisches Aschenbrödel, sondern eine zeitgemäße Geschichte mit prophetischen Zügen

A Cinderella Story ist eine Liebesgeschichte mit Problematiken.

Das, was wir Leben nennen – es ist Natur. In „A Cinderella Story“ von John Neumeier geht es nicht nur um einen Prinzen, der eigentlich keiner sein will. Und es geht auch nicht nur um ein Anti-Aschenbrödel, das sich eben… Weiterlesen…

Sehnsucht bis in alle Ewigkeit Die Nijinsky-Gala XLI bezauberte in Hamburg: zum ersten Mal mit Svetlana Zakharova, zum letzten Mal mit Otto Bubeníček

EIne Gala ohne die Kameliendame wäre keine in Hamburg.

Das Lieblingskind der Romantik ist die Sehnsucht. Wonach? Nach allem: nach Liebe, Nähe, Ferne, Abenteuer, Freiheit, Zukunft – aber auch nach Vergangenheit, Neuanfang, Unschuld, Jugend… der berühmte Griff nach den Sternen ist immer romantisch, ebenso wie das Leben im Konjunktiv.… Weiterlesen…

Stranger than a ride to heaven John Neumeier recreated  his „Peer Gynt“ in Hamburg – and made a fantastic, beautiful, very modern adventure riding out of it

Carsten Jung is wonderful "Peer Gynt".

She’s funny. This Solveig is a woman that first can’t wait to get her luck in her hands – and then she waits a whole life to see the man she loves again. Alina Cojocaru dances this role at first… Weiterlesen…

Himmelssprung und Höllenqual Zweieinhalb Stunden mit Gala-Anmutung: Die „Debüt“-Ballett-Werkstatt mit John Neumeier und seinen experimentierfreudigen Tänzern

Neumeier spricht: Debüt-Ballett-Werkstatt-Zeit-

Es ist so wunderbar, wenn Tänzerinnen und Tänzer mit ihren Rollen verschmelzen, als hätten sie sich diese selbst gewählt. Bei John Neumeier und seinem Hamburg Ballett gibt dazu stets die so genannte „Debüt“-Ballett-Werkstatt Gelegenheit. Letzten Sonntag war es wieder soweit.… Weiterlesen…

Oh, schöne traurige Liebende Anna Laudere gab beim Hamburg Ballett ihr Debüt in der Titelrolle von John Neumeiers „Tatjana“ – sie begeisterte, und zwar nicht allein

Anna Laudere als "Tatjana" und andere Debüts

Sie ist so traurig in ihrer Liebe und doch so stark dabei: John Neumeiers „Tatjana“, nach dem Versroman von Alexander Puschkin entstanden, schildert die unmöglichen, aber ebenso unleugbaren Gefühle einer Frau, die durch das unerfüllte Begehren eines unanständigen Dandys reift… Weiterlesen…

VOX POPULI Das Publikum feiert die Überraschungsbesetzung von Carolina Agüero als "Giselle" mit Alexandr Trusch beim Hamburg Ballett

Giselle ist stets eine andere

Jede neue Besetzung birgt eine neue Erlebniswelt. Ganz einfach deshalb, weil zum Beispiel zwei Menschen und zwei Menschen nicht ein- und dasselbe sind. Das Publikum vom Hamburg Ballett feierte gestern abend die Überraschungsneubesetzung von „Giselle“ in der modernisierenden Choreografie von… Weiterlesen…

Stolzer Mann, schamhafte Reue John Neumeiers „Giselle“: eine eigenwillig modernisierte Version, radikalisiert, stark moralisch. Aktuelle Besetzungen geben zudem Ausblicke auf die kommende Spielzeit. Und bei den 41. Hamburger Ballett-Tagen reüssierte die Romantik per se!

Giselle - die tragische Geschichte einer Liebenden.

Am Ende des ersten Aktes liegt Giselle tot am Boden. Dieses Zwischenende ist wie immer. Ansonsten aber ist vieles anders, seit John Neumeier im Jahr 2000 seine modernistische Fassung des romantischen Ballettklassikers schuf. Sie beginnt alptraumhaft mit der stilisierten Todesszene,… Weiterlesen…