Piratenlust, Passion und Pan Das Staatsballett Berlin tanzt den Abend „Maillot / Millepied“ in neuer Besetzung – mit Charme und erotischem Feuer

"Maillot / Millepied" bezaubert mit einem furiosen Finale

Der ewige Sommer Arkadiens erhellt die Sinne! Dieses Motiv in „Daphnis et Chloé“ ist seit über tausendfünfhundert Jahren stimulierend, was die Kraft der Liebe angeht. Der griechische Dichter Longos von Lesbos schuf (um 300) sein groß angelegtes Werk, eigentlich einen… Weiterlesen…

Ballettkostüme als Vorboten von Sasha Waltz Die Kostüme für das neue Stück „Erde“ von Nacho Duato beim Staatsballett Berlin stammen von der Sasha-Waltz-Designerin Beate Borrmann

Die Kostüme von Beate Borrmann für die "Erde" von Nacho Duato

Ein riesiger quadratischer Tisch steht in der Raummitte, mit Papier und Folie abgeklebt. Federn und Stoffbahnen warten darauf auf ihre Verarbeitung. Eine breite Fensterfront sorgt für viel Tageslicht, und die Zimmerdecke besteht aus einem geschäftigen Gewirr silbriger Rohre. In der… Weiterlesen…

Von der Sehnsucht nach anderen Sphären Dem Staatsballett Berlin gelingt mit zwei Choreografien von „Maillot / Millepied“ ein Abend mit virtuos getanztem Fernweh

Zwei Choreografen - ein Abend.

Der Choreograf Jiří Kylián sagte mal, dass all seine Ballette um die Liebe und um den Tod kreisen würden; im Grunde sei das sogar als Triangel zu verstehen, es ginge nämlich im weiteren Verständnis um das Leben, die Liebe und… Weiterlesen…

Grandezza im farblichen Dreiklang Das Staatsballett Berlin zeigt „Jewels“ von George Balanchine als atemberaubend virtuose, aber auch etwas inhaltsleere Show

"Jewels" ist ein Ballett nicht nur über Edelsteine.

Es ist ein farblicher Dreiklang, eine getanzte Trikolore, die das Staatsballett Berlin nach sichtlich intensiver Probenzeit jetzt zur Premiere brachte: „Jewels“ von George Balanchine besteht aus den Farben der Smaragde, der Rubine und der Diamanten. Grün, Rot, Weiß. Das sind… Weiterlesen…

Schönheit, Scham und Schrecken Als würde man erstmals modernes Ballett sehen: Nacho Duato setzt mit „Herrumbre“ beim Staatsballett Berlin neue Maßstäbe. Folter, Lager, Terror, Trauer werden ohne reißerische Plakativität thematisiert

"Herrumbre" ist ein Ballett über Folter, Guantanamo und Hoffnung.

Es ist, als würde ich zum ersten Mal über ein Ballett schreiben. So etwas wie „Herrumbre“ habe ich nämlich noch nie vorher gesehen. Dinge, die man für unsagbar hielt, stehen einem da klar vor Augen. Emotionen, die als viel zu… Weiterlesen…

Die Musik ist der Urgrund von allem Das ist erstens nachweislich und zweitens wunderschön beim Staatsballett Berlin im Abend „Vielfältigkeit. Formen von Stille und Leere“ von Nacho Duato zu sehen

Nacho Duato ist ein Meister des Subtilen.

Ohne Rhythmik läuft gar nichts. Kein Strom fände seinen Weg aus der Höhe ins Tal, kein Baum würde das Rauschen mit den Blättern lernen. Kein Herz würde schlagen, kein Kreislauf pulsieren. Ohne Rhythmen gäbe es keine Melodien, und ohne Melodien… Weiterlesen…

Grenzgänger der Winterwelten Text mit Verlosung: Aurora Dickie debütierte als Clara in „Der Nussknacker“ beim Staatsballett Berlin – und ballet-journal-Lesern locken Gewinne!

"Der Nussknacker" verändert sich mit jeder Besetzung.

Überraschung! Die junge Aurora Dickie vom Staatsballett Berlin gab ihr Debüt als Hauptdarstellerin im „Nussknacker“! Wie sie ist? Zuerst mal, was sie nicht ist: Sie ist keine niedlich-neckische „Zuckerpuppe“ Clara, wie Berlins zierlicher Superstar Iana Salenko, die diese Partie Neujahr… Weiterlesen…