Am Firmament der Klassik Das Staatsballet Berlin brachte für drei Aufführungen auch das Corps de ballet auf die Bühne der Staatsoper Unter den Linden

"From Berlin with Love II"

  Der Vollmond steht unbeirrbar mit milchiger Aura am Firmament. Der Nebel bildet einen knapp überm Boden schwebenden Teppich. Und das Grab der Titelheldin von „Giselle“ ist mit Felsbrocken und einem Kreuz so eine Art christianisiertes Hünengrab, an altgermanische und… Weiterlesen…

Berlin für alle! Das Staatsballett Berlin bietet online eine kleine, aber feine Gala: als locker-flockige Sommerkost und als Vorgeschmack auf die neue Saison

"From Berlin with Love" digital

„From Berlin with Love“: Der Titel der Berliner Ballett-Galas, die von nun an die Herzen der Fans wärmen werden, ist programmatisch und klingt wie eine liebevolle Parole. Bevor in der kommenden Saison ab dem 27. August 20 damit live in Solo-… Weiterlesen…

Come back to class! Zum World Ballet Day 2020 beginnen einige Compagnien unter zahlreichen Auflagen wieder ihr Training: etwa das Stuttgarter Ballett und das Ballett Vorpommern. Ist das richtig?

In Greifswald wurde das Theaterparkett von den Stühlen befreit – und somit viel Platz geschaffen für eine Ballettarena in Corona-Zeiten. Auch das Stuttgarter Ballett traut sich, nach zwei (toitoitoi!) längst gut überlebten Corona-Infektionsfällen im Ensemble, wieder an die Stange. Und zwar nicht nur daheim, sondern… Weiterlesen…

Die mysteriöse Verführerin Elisa Carrillo Cabrera debütiert als „La Bayadère“ beim Staatsballett Berlin – und bildet mit Alejandro Virelles als Solor und Aurora Dickie als Gamsatti ein köstliches Trio

"La Bayadère" mit Elisa Carrillo Cabrera in der Hauptrolle

Die zeitlose Frische der Klassik – kaum ein Ballett stellt sie so perfekt auf die Bühne wie ausgerechnet die lyrisch-tragische Fantasie auf „La Bayadère“, die Marius Petipa 1877 für seine Lieblingsballerina Ekaterina Wazem choreografierte. Das Libretto stammt allerdings von einem Profi-Autor,… Weiterlesen…

Haarige Spiele für Außerirdische Das Staatsballett Berlin vergnügt sich in „Ekman / Eyal“ mit Gags und Techno-Sound

Haare über Haare in "Ekman / Eyal" beim Staatsballett Berlin

Was ist das? Es ist rätselhaft und dennoch modisch; es ist haarig und dennoch gut rasiert; es bewegt sich zu Musik und hat doch mit herkömmlichem Bühnentanz nicht viel zu tun. Die Rede ist vom neuen Werk des schwedischen Witzchoreografen… Weiterlesen…

Prinzenliebe und Prinzessinnenglück Die „Jewels“ von George Balanchine erstrahlen in Top-Besetzungen, etwa mit Polina Semionova, beim Staatsballett Berlin – und berauschen akustisch unter dem Dirigat von Robert Reimer. Derweil verstarb Alicia Alonso im Alter von 98 Jahren.

"Jewels" von George Balanchine - immer begeisternd

Jede Frau ist hier eine Prinzessin: Bei dem russisch-amerikanischen Neoklassizisten George Balanchine dürfen die Damen oftmals eine Krone tragen. Auch in „Jewels“ von 1967 ist es so: Auffälliger Kopfschmuck ist fester Bestandteil der Kostüme der Weiblichkeit, ob für die „Emeralds“,… Weiterlesen…

Die Überirdische „La Sylphide“ flattert in der von Frank Andersen gecoachten Bournonville-Version im dänischen Stil mit dem Staatsballett Berlin

"La Sylphide" vom Staatsballett Berlin premierte in der Deutschen Oper Berlin

Sie ist so zart, so leicht, so fragil, so flüchtig: „La Sylphide“, die Sylphide, ist eine echte Überirdische. Sie ist ein weiblicher Luftgeist in weiß leuchtendem Tüll, von Blümchen weiß bekränzt, mit feinen Flügeln am Rücken begabt und in seidenen… Weiterlesen…

Romantik im blühenden Grün Das Staatsballett Berlin begeisterte mit einer öffentlichen Bühnenprobe für „La Sylphide“ von August Bournonville in der Deutschen Oper Berlin

"La Sylphide" ist echt dänisch

Der dänische Choreograf August Bournonville (1805-1879) war ein Tausendsassa. Er bereiste Europa, um Inspiration zu finden, und das französische Ballett „La Sylphide“ von Adolphe Nourrit (Libretto) und Filippo Taglioni (Choreografie) – nach einer Novelle von Charles Nodier – das er in Paris sah,… Weiterlesen…

Vom Küssen ohne Maske Ksenia Ovsyanick und Cameron Hunter als neues Titelpaar in „Romeo und Julia“ von Nacho Duato beim Staatsballett Berlin

Romeo und Julia in einer Neubesetzung in Berlin

Küsse schmecken, wenn man verliebt ist, so süß wie ein ganzer Garten voll reifer Erdbeeren, Kirschen und Pflaumen, und sie duften nach Jasmin, Ylang Ylang und natürlich Rosen. „Was uns Rose heißt, wie es auch hieße, würde lieblich duften.“ Das… Weiterlesen…

Bonjour, Tristesse, adieu – et au revoir! Aufs Wesentliche reduziert: „Romeo und Julia“ in der Choreografie von Nacho Duato beim Staatsballett Berlin

Neues vom Staatsballett Berlin (SBB): Berlins scheidender Ballettintendant Nacho Duato lässt seine 1998 in Madrid uraufgeführte „Romeo und Julia“-Version nun vom SBB in der Staatsoper Unter den Linden tanzen. Mit der superben Gastballerina Polina Semionova als Julia – sie tanzte… Weiterlesen…