Ein Prinz der eleganten Vielseitigkeit Als Solist und Choreograf entwickelt sich Arshak Ghalumyan beim Staatsballett Berlin zum Star – und ist zudem Mitglied der „Armenian Connection“

Arshak Ghalumyan tanzt und choreografiert mit persönlicher Note.

Pirouetten am Morgen – vertreiben Kummer und Sorgen. Jedenfalls, wenn man Arshak Ghalumyan, dem knapp 30-jährigen Armenier, beim Training mit dem Staatsballett Berlin zusieht. Dreifach, fünffach, siebenfach zähle ich seine Umdrehungen – und nicht nur en dehors, also in der… Weiterlesen…

Kammertanz und ein neuer Engel Das Bach-Ballett „Vielfältigkeit. Formen von Stille und Leere“ von Nacho Duato beim Staatsballett Berlin: als Kommentar zu Walter Benjamins Geschichtsphilosophie gesehen

Vielfältigkeit… ein gutes Thema für ein Bach-Ballett.

Als Gegenstück zum großen Handlungsballett steht der Kammertanz. Nacho Duato ist ein Großmeister dieser Kunstform der Kleinigkeit: Nicht vier oder fünf Dutzend, sondern nur die Hälfte Tänzer sind nötig, um die ästhetische und inhaltliche Botschaft eines abendfüllenden Programms zu transportieren.… Weiterlesen…

Leben mit dem Wissen, dass… Mit „Duato / Kylián“ legt das Staatsballett Berlin einen mit Innigkeit und Trauer, aber auch mit geheimnisvoller Hoffnung gefüllten Abend vor

Duato / Kylián ist ein Abend der tänzerisch überhöhten Trauer.

Seit Neuestem hat Nacho Duato, Ballettintendant in Berlin, ein Fahrrad. Er werde es sogar benutzen, versicherte er mir, schon, um dadurch seine immensen Kosten für Taxi-Fahrten zu reduzieren. Seine Truppe, das Staatsballett Berlin, überreichte ihm das Rad mit Verehrung: auf… Weiterlesen…

Wenn alles in der Schwebe ist „Arcangelo“, „Herman Schmerman“, „And The Sky On That Cloudy Old Day“ – das Staatsballett Berlin tanzt die hohe Moderne

Schweben ist ein Glücksgefühl.

Das Staatsballett Berlin befindet sich in einem Schwebezustand. Sein Publikum auch. Wann wird getanzt, wann gestreikt? Wann werden endlich die wichtigen Verhandlungen aufgenommen? Gestern fand eine Vorstellung von „Duato / Forsythe / Goecke“ statt, nachdem die erste dieses Aufführungsblocks wegen… Weiterlesen…

Ungewohnte Sehweisen, geliebte Willigkeit Der Dreiteiler „Duato / Forsythe / Goecke“ zeigt beim Staatsballett Berlin, wie sich verschiedene zeitgenössische Stile ergänzen können

Der zeitgenössische Tanz ergänzt sich in verschiedenen Stilen und Spielarten.

Dieser Abend, ein Dreiteiler, gleicht einer stilistischen Internationalisierung: Als Dreiheit statt Einheit geben die verschiedenen zeitgenössischen Stücke hier den Interpreten tänzerische Nüsse zu knacken – und fordern auch den Zuschauern teils ungewohnte Sehweisen ab. Namen von Rang vereint der schlicht… Weiterlesen…

Ein verlockender Overkill mit orientalischen Mitteln Das Staatsballett Berlin bekennt sich mit „The Nights“ von Angelin Preljocaj zu sinnlich nackter Haut

Von der Gewerkschaftsfront beim Staatsballett gibt es noch nichts Neues. Die Fronten scheinen verhärtet. Derweil laufen die Proben für den nächsten Ballettabend: Der Publikumsrenner „The Nights“ („Die Nächte“) ist ein Aufsehen erregend sinnliches Stück des französischen Choreografen Angelin Preljocaj. Er… Weiterlesen…

Wenn die Götter neidisch werden Gewerkschaftskampf und Nacho Duatos Bach-Ballett „Vielfältigkeit. Formen von Stille und Leere“ beim Staatsballett Berlin

Ensemble

VIELFALT STATT EINFALT Vielfalt ist das Gegenteil von Einfalt. Um das zu beweisen, schuf der spanische Meisterchoreograf und aktuelle Ballettintendant Berlins, Nacho Duato, sein aus 23 Szenen collagiertes Ballett „Vielfältigkeit. Formen von Stille und Leere“. Es ist sein bislang schönstes,… Weiterlesen…