Romeo forever! John Neumeier gibt es nun auch als Portrait von Jochen Hein in der Hamburgischen Staatsoper! Leibhaftig sprach Neumeier in der 215. Ballett-Werkstatt über ein Lieblingsstück: „’Romeo und Julia’ wird 45“

John Neumeier gibt es jetzt auch als Gemälde - Romeo forever

Man könnte das Hamburg Ballett nach dem Vorbild des Tanztheater Wuppertal Pina Bausch um ein Suffix im Namen ergänzen: „Hamburg Ballett John Neumeier“ klingt ganz besonders schön und macht zudem klar, dass es sich um eine Choreografen-Company handelt, die sich… Weiterlesen…

Viele Fenster ins Glück John Neumeier und die Nijinsky-Gala XLII überraschten beim Hamburg Ballett mit zahlreichen Highlights und entsprechenden Geschichten

Die Nijinsky-Gala XLII machte die Beteiligten glücklich.

Die Ballettwelt hat einmal jährlich ein absolutes Mega-Event: Die Nijinsky-Gala bei John Neumeier in Hamburg. Fünf bis sechs Stunden geht es darin ausschließlich um hochkarätigen Tanz: aus Hamburg, aus Deutschland, aus der ganzen Welt. Der Hausherr moderiert selbst – und… Weiterlesen…

Liebe verlangt Liebe Eine atemberaubend schöne Vorstellung der „Kameliendame“ von John Neumeier während der BallettFestwoche in München: mit Alina Cojocaru, Marlon Dino und Ivan Liška

Die Kameliendame ist ein unsterbliches Ballett.

Liebe und sexuelle Revolution schließen sich aus. Liebe und Prostitution schließen sich aus. Liebe verlangt Liebe. Aber wie wollen wir lieben? Wie wollen wir liebend leben? Das war schon immer die große Frage, wenn sich ein Paar gefunden hat. Die… Weiterlesen…

Die Geduldige mit dem nordöstlichen Flair Eine Paraderolle für Anna Laudere vom Hamburg Ballett: Solveig in „Peer Gynt“ von John Neumeier

Peer Gynt kommt ohne Hemmungen zur Welt.

Diese Solveig hat etwas unendlich Schweigsames. Etwas Ernsthaftes. Etwas, das sie wie ein Schutzwall umgibt und allen Unrat, alle Unbill des Lebens von ihr fern hält. Sie ist darin eingesponnen wie in einem Kokon, den sie mit sich herum trägt.… Weiterlesen…

Die sanfte weibliche Erhebung Spitzenschuhtanz als Sinnbild für Weiblichkeit: die Psychologie spielt dabei mit

Die gebürtige Sankt-Petersburgerin unterrichtet heute die Studentinnen der Palucca Hochschule für Tanz in Dresden.

Man erkennt sie an ihren Füßen. Wenn Hélène Bouchet mit ihren enorm schönen, mit dem hohen, schlanken Spann ganz dem ballettösen Ideal entsprechenden Füßen über den Tanzboden der Hamburgischen Staatsoper trippelt, auf die Knie geht und vornehm wieder aufsteht, schauen… Weiterlesen…

Sehnsucht bis in alle Ewigkeit Die Nijinsky-Gala XLI bezauberte in Hamburg: zum ersten Mal mit Svetlana Zakharova, zum letzten Mal mit Otto Bubeníček

EIne Gala ohne die Kameliendame wäre keine in Hamburg.

Das Lieblingskind der Romantik ist die Sehnsucht. Wonach? Nach allem: nach Liebe, Nähe, Ferne, Abenteuer, Freiheit, Zukunft – aber auch nach Vergangenheit, Neuanfang, Unschuld, Jugend… der berühmte Griff nach den Sternen ist immer romantisch, ebenso wie das Leben im Konjunktiv.… Weiterlesen…

Stranger than a ride to heaven John Neumeier recreated  his „Peer Gynt“ in Hamburg – and made a fantastic, beautiful, very modern adventure riding out of it

Carsten Jung is wonderful "Peer Gynt".

She’s funny. This Solveig is a woman that first can’t wait to get her luck in her hands – and then she waits a whole life to see the man she loves again. Alina Cojocaru dances this role at first… Weiterlesen…

Kraft tanken Das Semperoper Ballett und das Hamburg Ballett erfreuen vor ihrer Sommerpause mit Festivals

Keine zu leichte Kost: Ballett vor den Sommerferien.

Es ist eine gute Tradition: Bevor die Opernhäuser ihre Ensembles in die Sommerferien verabschieden, darf das Ballett nochmal so richtig aufdrehen. In Stuttgart und München tun sie das dieses Jahr im Juli, in Berlin powern sie eine Woche ab der… Weiterlesen…

VOX POPULI Das Publikum feiert die Überraschungsbesetzung von Carolina Agüero als "Giselle" mit Alexandr Trusch beim Hamburg Ballett

Giselle ist stets eine andere

Jede neue Besetzung birgt eine neue Erlebniswelt. Ganz einfach deshalb, weil zum Beispiel zwei Menschen und zwei Menschen nicht ein- und dasselbe sind. Das Publikum vom Hamburg Ballett feierte gestern abend die Überraschungsneubesetzung von „Giselle“ in der modernisierenden Choreografie von… Weiterlesen…

Stolzer Mann, schamhafte Reue John Neumeiers „Giselle“: eine eigenwillig modernisierte Version, radikalisiert, stark moralisch. Aktuelle Besetzungen geben zudem Ausblicke auf die kommende Spielzeit. Und bei den 41. Hamburger Ballett-Tagen reüssierte die Romantik per se!

Giselle - die tragische Geschichte einer Liebenden.

Am Ende des ersten Aktes liegt Giselle tot am Boden. Dieses Zwischenende ist wie immer. Ansonsten aber ist vieles anders, seit John Neumeier im Jahr 2000 seine modernistische Fassung des romantischen Ballettklassikers schuf. Sie beginnt alptraumhaft mit der stilisierten Todesszene,… Weiterlesen…