Mit und ohne Diadem in den Pärchenclub Das Staatsballett Berlin präsentiert mit „Balanchine/Forsythe/Siegal“ zeitlose Brillanz in feinem neuem Gewand, dann flippige Ironie mit scharfem Geschmack – und leider eine der immergleichen schweißtreibenden düsteren Uraufführungen von Richard Siegal

"Balanchine/Forsythe/Siegal"

Das Diadem funkelt, die Kostüme funkeln, die Lüster, die vom Schnürboden hängen, funkeln: Das ist George Balanchine in Reinkultur, in mehreren Stücken hegt und pflegt der Meister der Neoklassik diese Zutaten. Sie sind aber nur Zusätze, denn vorherrschend in den Balletten… Weiterlesen…

Klassenpoesie – Class Poetry INTERNATIONAL DAY OF DANCE: Eine moderne Fantasie aufs klassische Balletttraining zum WELTTANZTAG – A modern fantasy about ballet class

Schönes Training - beautiful class

Das erste Plié ist wie eine Liebeserklärung. Die Seele sagt dem Körper, dass sie ihn liebt, nicht ohne ihn sein kann, für immer mit ihm beisammen sein möchte. Und der Körper erwidert diese Liebe. Auch er kann sich nicht vorstellen,… Weiterlesen…

Tanz der Stille Frohe Ostern! Und eine schöne stille Zeit… Aber dann geht es wieder richtig rund bei den großen deutschen Ballettensembles

Ostern 2019

Ostern ist ein Fest der Erneuerung, der Wiederauferstehung, der Wiederkehr des Schönen und Richtigen, des Lebens, der Freiheit, der Beglückung, auch des Ewiglichen. Und natürlich des Frühlings, sogar des nahenden Sommers, der mancherorts schon angekommen scheint. Auch die Ballettcompagnien erfinden… Weiterlesen…

Adieu, schöner Onegin! Mikhail Kaniskin tanzte ein letztes Mal die Titelrolle in „Onegin“ von John Cranko beim Staatsballett Berlin – gemeinsam mit Elisa Carrillo Cabrera, die außerdem bereits Ko-Direktorin der Compania Nacional de Danza in Mexiko ist

"Onegin" verabschiedet sich

Er hält die Fäuste aus unterdrückter Wut geballt, als sich sein Freund nicht belehren lassen will: eine plausible Geste, wie eine letzte Warnung, kurz vor dem tödlich endenden Duell. Schlägt Onegin sich an dieser Stelle der Choreografie sonst mit der… Weiterlesen…

Orgiastischer Onegin! Marian Walter, Ksenia Ovsyanick, Dinu Tamazlacaru und Iana Balova begeistern mit dem Staatsballett Berlin in „Onegin“ von John Cranko

"Onegin" mit Marian Walter - endlich ein Knüller

Orgiastisch. „Onegin“ ist ein so orgiastisches Ballett, so voller Verstand und Emotionen, so voller Schönheit und Liebe, so voll von Radikalität und doch auch Ebenmaß! Und es ist so stark von echter Leidenschaft geprägt wie sonst kaum ein moderner Klassiker.… Weiterlesen…

Angst vorm Sitzenbleiben Klassik-Juwelen, aber auch Modeschmuck aus Techno: Johannes Öhman und Sasha Waltz stellten beim Staatsballett Berlin ihre Pläne für die Spielzeit 2019/20 vor

Waltz und Öhman und ihr neues Programm

Die Berliner Kulturpolitik hat stets panische Angst vorm Sitzenbleiben. Während man woanders in aller Ruhe sowohl Weiterentwicklungen als auch die Bewahrung von Qualitäten anstrebt, sollen in Berlin ständig neue Blendlichter am Kulturhorizont auftauchen, an denen Profiteure aus dem Hintergrund gut… Weiterlesen…

Die Überirdische „La Sylphide“ flattert in der von Frank Andersen gecoachten Bournonville-Version im dänischen Stil mit dem Staatsballett Berlin

"La Sylphide" vom Staatsballett Berlin premierte in der Deutschen Oper Berlin

Sie ist so zart, so leicht, so fragil, so flüchtig: „La Sylphide“, die Sylphide, ist eine echte Überirdische. Sie ist ein weiblicher Luftgeist in weiß leuchtendem Tüll, von Blümchen weiß bekränzt, mit feinen Flügeln am Rücken begabt und in seidenen… Weiterlesen…

Romantik im blühenden Grün Das Staatsballett Berlin begeisterte mit einer öffentlichen Bühnenprobe für „La Sylphide“ von August Bournonville in der Deutschen Oper Berlin

"La Sylphide" ist echt dänisch

Der dänische Choreograf August Bournonville (1805-1879) war ein Tausendsassa. Er bereiste Europa, um Inspiration zu finden, und das französische Ballett „La Sylphide“ von Adolphe Nourrit (Libretto) und Filippo Taglioni (Choreografie) – nach einer Novelle von Charles Nodier – das er in Paris sah,… Weiterlesen…

Tanz der Maschinenmenschen Eine halbe Premiere kredenzte das Staatsballett Berlin in der Komischen Oper: „Van Dijk/Eyal“ kombiniert eine Uraufführung mit einem vor fünf Monaten premierten Stück

"Van Dijk/Eyal" muss man nicht sehen

Ich will nicht lügen. Das neue Programm vom Staatsballett Berlin (SBB), betitelt mit den Namen seiner Choreografen „Van Dijk/Eyal“, ist nicht die Art von Bühnentanz, die mich beglückt. Beim besten Willen nicht. Aber ich will versuchen, auch dieser Form von… Weiterlesen…