Mehr Anmut, weniger Attacke Elena Vostrotina tanzt als Gast im „Schwanensee“ in der Rekonstruktion von Alexei Ratmansky beim Ballett Zürich – und wird ab kommender Saison dort festes Mitglied sein

Der Schwanensee in Zürich ist historisch

Ein seltsamer Königshof ist das! Es gibt den redseligen Prinzen-Erzieher Wolfgang, außerdem ungeklärte Regierungsverhältnisse und, dort unten, am „Schwanensee“, nicht nur die schönen Schwanenmädchen mit ihren langen, offenen Haaren, sondern auch Schwanenkinder. Niedlich, weniger betont brillant, dafür anmutig-menschlich und mit… Weiterlesen…

Triumph der Eitelkeit Manche Künstler sind so eitel, dass sie ihr Werk lieber verbieten, als es neu interpretieren zu lassen. Der Zeitgeist-Choreograf Mats Ek ist so ein Fall – seine Erben werden darum vielleicht mal umso reicher

Mats Ek wirkt langsam ekelhaft

Ach, was für ein Glück dieser Mann hatte! Mats Ek, als Sohn der damaligen schwedischen Tanzikone Birgit Cullberg geboren, konnte sich erstmal in aller Ruhe mit Regisseuren wie Ingmar Bergman ausprobieren, bevor er dann doch kleinlaut im Ballettsaal anschlich. Mit… Weiterlesen…

Weihnachten geht in die Verlängerung Manches aus der Weihnachtszeit könnte glatt so bleiben… Außerdem: ein Rückblick aufs Jahr 2016 und ein Spendenaufruf

Weihnachten und Spenden passen zusammen

Weihnachten ist vorbei – aber die festliche Stimmung trägt uns ins neue Jahr. Und manche Dinge sind es wert, aus der Weihnachtszeit heraus einfach bei uns zu bleiben. Wie die Freundlichkeit, die einen plötzlich mit Orten verbindet, die sonst banal,… Weiterlesen…

Bloss keine Politik?! Aaron S. Watkin verlegt „Don Quixote“ beim Dresdner Semperoper Ballett in die Zeit des spanischen Franko-Regime

Beste Laune nach Don Quixote

Wirbelnde Tellerröcke, sterbende Stiere, sich in die Brust werfende Toreros, eine Franco-Rede aus dem Radio – mit dem guten alten „Don Quijote“ des spanischen Nationaldichters Miguel de Cervantes hat all das schlicht gar nichts zu tun. Und auch mit dem… Weiterlesen…

Vom Spindelverbot zu den Rosenranken der Liebe Das Semperoper Ballett nimmt „Dornröschen“ in der Inszenierung von Aaron S. Watkin wieder auf: Melissa Hamilton tanzt erstmals die Titelfigur

Melissa Hamilton ist Dresdens neues Dornröschen.

O heile Traumwelt des Barock und Rokoko! O Seidenschleife und Puderperücke! O Rosenglück und Feenfluch! Alles ist hier so verliebt, so niedlich und so surreal, wie es in einem Märchenidyll nur sein kann: Das klassische Ballettlibretto von „Dornröschen“ strotzt nur… Weiterlesen…

Beauty of youth and wisdom of age Václav Lamparter from Semperoper Ballett meets in the Städtische Galerie in Dresden the paintings of Dieter Goltzsche – crossing over arts and life

Tanz und Kunst in Dresden.

Dance and art – they have something in common. Václav Lamparter, dancing supertalent from Semperoper Ballett, has found a special way to communicate with the paintings of Dieter Goltzsche. Since 2014, Václav Lamparter is ballerino in Dresden. And he is… Weiterlesen…

Ein tierisches Vergnügen – mit mancherlei Menschlichkeit Ein Riesenerfolg für Alexander Ekman und das Semperoper Ballett in Dresden: das uraufgeführte Stück „COW“ wirft die Frage nach dem Sein auf – auf indes etwas zu lustige Art.

Riesenerfolg trotz fehlender Botschaft.

Kühe faszinieren. Zumindest den schwedischen Choreografen Alexander Ekman, der mit dem Thema „COW“ („Kuh“) beim Semperoper Ballett in Dresden einen Coup de luxe landet. Wer nun glaubt, die Metapher der Kuh sei nur ein Vorwand, um mal wieder so richtig… Weiterlesen…

Glück und Unglück in indischen Liebesspielen Aaron S. Watkin verhilft „La Bayadère“ zu neuer Bravour: beim Semperoper Ballett

La Bayadère ist immer ein Renner.

Es ist ein Märchen und ein Anti-Märchen zugleich – denn in „La Bayadère“ („Die Tempeltänzerin“) wird die große Liebe versprochen und dennoch dafür bis ins Jenseits getanzt. Das Stück, 1877 in Sankt Petersburg uraufgeführt, spiegelt einerseits die Vernarrtheit der Romantiker… Weiterlesen…

Fromme Wünsche und einige Flüche Ein kleiner Rückblick auf 2015 – und größere Hoffnungen für 2016

Auf in ein neues Ballettjahr!

Hunderte von großartigen Vorstellungen liegen im Jahr hinter uns, und mindestens ebenso viele hoffentlich im Jahr vor uns! Was besonders im Gedächtnis blieb von den vergangenen Monaten? Das ist sicher individuell sehr unterschiedlich. Aber einige Namen müssen in einem Rückblick… Weiterlesen…

Die erotischen Zuckerpuppen aus dem Spielzeugland Analyse einer Aufführung: „Der Nussknacker“ von Aaron S. Watkin und Jason Beechey vereint beim Dresdner Semperoper Ballett Fantasien und Realitäten des 19. Jahrhunderts

"Der Nussknacker" vereint Fantasien und Realitäten.

Können Märchenballette nur Träume zeigen? Ganz sicher schaffen sie mehr: Sie entführen in Welten, die eine starke Verbindung zum Unterbewussten haben. Da dürfen die Realitäten und die verschiedenen Traumebenen, äußerlich gesehen, gern durcheinander purzeln – eine innere Verbindung haben sie… Weiterlesen…