Tanz der Stille Frohe Ostern! Und eine schöne stille Zeit… Aber dann geht es wieder richtig rund bei den großen deutschen Ballettensembles

Ostern 2019

Ostern ist ein Fest der Erneuerung, der Wiederauferstehung, der Wiederkehr des Schönen und Richtigen, des Lebens, der Freiheit, der Beglückung, auch des Ewiglichen. Und natürlich des Frühlings, sogar des nahenden Sommers, der mancherorts schon angekommen scheint. Auch die Ballettcompagnien erfinden… Weiterlesen…

Wochenende mit Wow Samstags „Onegin“ mit David Hallberg, sonntags „Der Widerspenstigen Zähmung“ mit Laurretta Summerscales auf der Ballettfestwoche beim Bayerischen Staatsballett

Seine Augen. So klar und doch so erschütternd. Wie der ganze Mann: David Hallberg, leidgeprüfter Starballerino, der schon mal eine lange Auszeit aus Verletzungsgründen hinter sich bringen musste, der aber als erster US-Amerikaner beim Bolschoi Ballett als Gasttänzer in die Tanzannalen… Weiterlesen…

Der Märchensound der Liebe Mit „Jewels“ von George Balanchine, dirigiert von Robert Reimer, eröffnete die Ballettfestwoche 2019 beim Bayerischen Staatsballett, gefolgt von der „Kameliendame“ von John Neumeier – beides mit Stargästen

"Jewels" zur Ballettfestwoche 2019

Am Ende der smaragdfarbenen Stimmungen knien drei Kavaliere in der Mitte der Bühne, formvollendet, die Arme so erwartungs- wie huldvoll geöffnet, den schönen Damen, die ihnen eben noch tanzend zur Seite schwebten, sehnsuchtsvoll nachsinnierend. So edel endet, was zuvor delikate… Weiterlesen…

Adieu, schöner Onegin! Mikhail Kaniskin tanzte ein letztes Mal die Titelrolle in „Onegin“ von John Cranko beim Staatsballett Berlin – gemeinsam mit Elisa Carrillo Cabrera, die außerdem bereits Ko-Direktorin der Compania Nacional de Danza in Mexiko ist

"Onegin" verabschiedet sich

Er hält die Fäuste aus unterdrückter Wut geballt, als sich sein Freund nicht belehren lassen will: eine plausible Geste, wie eine letzte Warnung, kurz vor dem tödlich endenden Duell. Schlägt Onegin sich an dieser Stelle der Choreografie sonst mit der… Weiterlesen…

Orgiastischer Onegin! Marian Walter, Ksenia Ovsyanick, Dinu Tamazlacaru und Iana Balova begeistern mit dem Staatsballett Berlin in „Onegin“ von John Cranko

"Onegin" mit Marian Walter - endlich ein Knüller

Orgiastisch. „Onegin“ ist ein so orgiastisches Ballett, so voller Verstand und Emotionen, so voller Schönheit und Liebe, so voll von Radikalität und doch auch Ebenmaß! Und es ist so stark von echter Leidenschaft geprägt wie sonst kaum ein moderner Klassiker.… Weiterlesen…

Keine Selbstverständlichkeit Auf „Augenhöhe“ tanzen eine behinderte und eine nicht behinderte Tänzerin miteinander im Klassenzimmer - ein Projekt in Mecklenburg-Vorpommern

"Augenhöhe" verbindet Inklusion und Kunst

Tanz im Rollstuhl – das ist nicht nur eine Herausforderung, sondern möglich. Die Künstlerin Magali Saby aus Paris macht’s vor: Sie ist sowohl examinierte Theaterwissenschaftlerin als auch Tänzerin, Model und Schauspielerin. Ihr Körper ist schön und muskulös, ihre Bewegungen sind… Weiterlesen…

Angst vorm Sitzenbleiben Klassik-Juwelen, aber auch Modeschmuck aus Techno: Johannes Öhman und Sasha Waltz stellten beim Staatsballett Berlin ihre Pläne für die Spielzeit 2019/20 vor

Waltz und Öhman und ihr neues Programm

Die Berliner Kulturpolitik hat stets panische Angst vorm Sitzenbleiben. Während man woanders in aller Ruhe sowohl Weiterentwicklungen als auch die Bewahrung von Qualitäten anstrebt, sollen in Berlin ständig neue Blendlichter am Kulturhorizont auftauchen, an denen Profiteure aus dem Hintergrund gut… Weiterlesen…

Melancholische Erinnerungen und tödliche Raserei „Le Pavillon d’Armide / Le Sacre“: Das Wiener Staatsballett berauscht mit zwei Stücken von John Neumeier

"Le Sacre" und "Le Pavillon d'Armide" von John Neumeier

Als dieses Programm, bestehend aus zwei Stücken von John Neumeier, vor einigen Jahren beim Hamburg Ballett lief, hatte es den Titel „Nijinsky-Epilog“. Denn beide Stücke haben in ihrem Ursprung starken Bezug zu Vaslav Nijinsky, jenem Tanzgenie der Ballets Russes, das als… Weiterlesen…

Die Überirdische „La Sylphide“ flattert in der von Frank Andersen gecoachten Bournonville-Version im dänischen Stil mit dem Staatsballett Berlin

"La Sylphide" vom Staatsballett Berlin premierte in der Deutschen Oper Berlin

Sie ist so zart, so leicht, so fragil, so flüchtig: „La Sylphide“, die Sylphide, ist eine echte Überirdische. Sie ist ein weiblicher Luftgeist in weiß leuchtendem Tüll, von Blümchen weiß bekränzt, mit feinen Flügeln am Rücken begabt und in seidenen… Weiterlesen…