Seidenschleife und Spagatsprung „Der Nussknacker“ in der Version von John Neumeier beschreibt tänzerisch das Erwachsenwerden - und die Liebe zum Ballett

Der Nussknacker erzählt bei John Neumeier vom Erwachsenwerden

Mit Nostalgie im Blick: Alexandre Riabko ist ein vorbildlicher Drosselmeier in der John-Neumeier-Version vom „Nussknacker“: hochkarätig witzig, aber auch technisch versiert, so hintergründig wie originell. Was für ein liebenswertes Unikum! Foto (Ausschnitt): Holger Badekow

Kein anderes Ballett existiert in so vielen Versionen und Fassungen wie „Der Nussknacker“. Während die Erstaufführung 1892 noch den Auftritt der „Pastillen-Fee“, also der „Fee Dragée“, zu den Klängen eines Stahlplattenklaviers – der Celesta – als Höhepunkt servierte, entfachten andere Inszenierungen das Psychodrama einer kindlichen Seele oder reihen einfach nur Kinder- und Nummernballett aneinander. Das Szenario kann bunt, bunter, am buntesten sein – tänzerisch gibt es schon im ursprünglichen Libretto von Marius Petipa (das von einem Kunstmärchen des Romantikers E.T.A. Hoffmann inspiriert ist) so viele Extraschmankerln und Highlight-Rollen, dass es wohl keine Balletttruppe weltweit gibt, die sich nicht darum reißt, den „Nussknacker“ zu tanzen. Das ist beim Hamburg Ballett, das seine eigene, zeitlos prickelnde Version jetzt in drei verschiedenen, teils ganz neuen Besetzungen zeigt, nicht anders. Sein Ballettintendant und Choreograf John Neumeier fand zudem schon 1971 einen sehr unkonventionellen Weg, sich dem Stoff zu nähern.

Der Nussknacker erzählt bei John Neumeier vom Erwachsenwerden

Florencia Chinellato als Marie und Alexandr Trusch als Günther: Kindfrau und erster Schwarm in „Der Nussknacker“ von John Neumeier. Foto (Ausschnitt): Kiran West

Dabei half ihm ein Kunstgriff erster Güte: Er verlegte die Handlung von Heiligabend auf den zwölften Geburtstag der Heldin. Mannsgroße Mäuse und Zinnsoldaten schaffte Neumeier ebenso ersatzlos ab wie das sonst oft vorherrschende Kinderballett. Zugleich erfand er den Magier Drosselmeier neu als Ballettmeister – und Louise, die Schwester der Heldin Marie, als Ballerina vom Hoftheater. Mit diesem Personal kann es dann tief in die schillernde Theaterwelt hinein gehen: Im zweiten Akt des Balletts erklimmen Drosselmeier und sein Schützling Marie, mit Nachnamen Stahlbaum, die Bühne sogar spektakulärerweise vom Orchestergraben aus: um sich bestgelaunt ins muntere Aufführungsgetümmel zu stürzen.

Doch das ist nur die vordergründige Handlung. Auf der symbolischen Ebene geht es bei John Neumeier um das innere Heranwachsen, um die Reifung des Kindes Marie, das langsam aufhört, mit Puppen zu spielen: Der zwölfte Geburtstag wird gefeiert, weil er die auch biologische Wandlung vom Mädchen zur Frau markiert. Aus dem Kind wird jetzt langsam eine Erwachsene, und deren größter Wunsch ist erst einmal: das Tanzen zu erlernen!

Der Nussknacker erzählt bei John Neumeier vom Erwachsenwerden

Eine Primaballerina, die von Kopf bis Fuß mit Stil und Würde, mit Raffinesse und Charme, mit Grazie und Grandezza eine Ballerina darstellt: Anna Laudere als Louise in „Der Nussknacker“ von John Neumeier. Foto: Holger Badekow

Die ältere Schwester Louise ist nämlich schon viel weiter, sie ist professionelle Ballerina unter dem skurril-zauseligen Ballettmeister Drosselmeier, den man sich gar nicht anders vorstellen kann, als dass er seine Hände dekorativ und mit abgespreizten kleinen Fingern in den Seitentäschchen seiner bunt bestickten Weste verstaut. Eigentlich gehört er ja auch fast schon zur Familie des Konsuls Stahlbaum, bei dem er ein gern gesehener Gast ist.

Aber wie kann man einem Publikum solche familiären Beziehungen auf der Bühne fasslich machen? Für einen Meisterchoreografen wie John Neumeier ist das kein Problem. Jede der vielen Figuren auf der Bühne hat eine eigene Vita, einen eigenen Charakter, den sie in der Choreografie umsetzt. Das grundlegende Prinzip der Stanislawski-Schule ist hier vom Sprechtheater aufs Ballett übertragen.

Die musikalische Vielfalt, die die Partitur „Der Nussknacker“ von Peter I. Tschaikowsky anbietet, erfüllt zudem alle ballettösen Wünsche. Vom heiter beschwingten Walzer über militärisch-pfiffige, aber auch melancholische, ja sogar pathetisch-tragische Unter- und Zwischentöne bis hin zum aufgefächerten Akkord gelang es dem Komponisten, der sich seinerzeit arg mit der „Nussknacker“-Partitur quälte, ein so plastisches wie mitreißendes Universum aus Emotionen, Sehnsüchten und Gedanken zu erschaffen. Genau richtig für ein Tanzgenie wie Neumeier, um seinerseits ein weiteres Universum hinzuzufügen.

Die Ouvertüre stimmt bei geschlossenem Vorhang ein: Sie verheißt mit leichthin tänzelnden Streichern und moderaten Flötentönen bereits eine Leitmelodie des Stücks. Noch während der Melodie öffnet sich der Vorhang und zeigt das Wohnzimmer der Familie von Konsul Stahlbaum.

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Eine amüsante Gesellschaft feiert im Ambiente der Belle Époque: Die Freundinnen vom Geburtstagskind Marie schauen den Kadetten vor der Kamera zu. Ganz vorn mit seinen Orden am Revers mit dabei: Ballettmeister Drosselmeier (hier: Carsten Jung). So zu sehen in John Neumeiers „Der Nussknacker“ in der Ausstattung von Jürgen Rose beim Hamburg Ballett. Foto: Kiran West

Es ist ein Triumph der Belle Époque, den sich Neumeiers Bühnenbildner Jürgen Rose für die Hamburger Fassung des Balletts hat einfallen lassen! Bis in die letzten Fasern der Zimmerpalme, bis zur Konsole, zum Porzellanpüppchen und den Sofakissen stimmt hier alles.

Ein Mädchen kommt die Treppe von links herab auf die Bühne, spielt kurz mit einer am Boden liegenden Puppe – und findet dann die Porzellanballerina im Regal viel spannender. Marie schaut sich um: Ein großes Bild am Treppenbeginn zeigt ebenfalls eine Tänzerin – und ein kleines Schattentheater vorn rechts an der Rampe simuliert eine Puppenbühne.

Die Kinderwelt, sie ist komplett – und scheint doch nicht mehr zu genügen. Das Spielen des Kindes und das Spiel des Theaters verschmelzen.

Marie liegt kurz da, den Kopf aufgestützt – und erinnert an die junge Tatjana in „Onegin“ von John Cranko. Beide Mädchen sind erwartungsvoll der Zukunft zugewandt, ohne zu wissen, was auf sie zukommen wird.

Das Eintrudeln der Festgäste reißt Marie aus ihrer nachdenklichen Stimmung. Louise im eleganten lachsfarbenen Kleid erscheint, dann auch Fritz, ihr gemeinsamer Bruder. Befreundete Mädels in Rosé- und Gelbtönen tänzeln herbei, eine Geburtstagstorte ist da – bis der schneidige Kadett Günther und seine Kollegen alle Blicke auf sich ziehen. Oh, und Günther schenkt Marie im Namen der Jungs einen Nussknacker zum Geburtstag – sieht dieser in seiner dunkelgrünen Uniform nicht fast ebenso schmuck aus wie Günther selbst?

In nur wenigen Minuten schafft John Neumeier es, die häusliche und feierliche Atmosphäre um Marie herum zu vermitteln, aber auch von ihrem geistigen Innenleben viel zu zeigen. Das Mädchen ist zwar hin- und hergerissen von den kleinen Besonderheiten seiner bürgerlichen Sphäre, aber es fühlt auch eine große Sehnsucht nach Unbekanntem in sich.

Emilie Mazon, Florencia Chinellato und die heuer debütierende Giorgia Giani werden diese aufbruchsbereite junge Heldin verkörpern.

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Auch eine Geburtstagstorte ist da: für Marie in ihren schwarzen Schnürstiefelchen, im „Nussknacker“ von John Neumeier beim Hamburg Ballett. Foto: Kiran West

Mazon bezaubert dabei mit nachgerade clownesker, bis in die Haarspitzen putzig-parodistischer Spielweise, während Chinellato die Heldin Marie mit natürlich anmutender Grazie deutlich unterhalb der Satiregrenze tanzt – zwei sehr verschiedene, aber zwei sehr sehenswerte Interpretationen!

Giorgia Giani ist die mit Spannung erwartete Debütantin als Marie im „Nussknacker“ – sie tanzte schon vor zwei Jahren, damals noch im Bundesjugendballett, mit einem so herzlichen, dennoch auch technisch brillierenden Elan, dazu mit einer guten Portion Witz und Esprit, dass man eine ganz besondere Vorfreude auf sie hegt.

Tanzende Paare bilden sich auf der Bühne beim Geburtstagsfest, die Seidenschleifen in den Haaren der Mädchen wippen, während die Spagatsprünge alle beflügeln – und mit viel Frohsinn tanzen die weiblichen wie die männlichen Protagonisten synchron gesprungene, klassische Passagen zu den treibenden Melodien, die Tschaikowsky mit viel Diminuendo abwechslungsreich gestaltete.

Ein tolles Highlight: Das erste Solo der Ballerina Louise. Kleine, zierliche Hüpfer, ein Grand jeté und elegante Piqué-Pirouettenkombinationen zeigen den heiteren, aber auch raffinierten Charakter dieser Figur.

Anna Laudere, Carolina Agüero und – neu darin – Mayo Arii werden sie tanzen und jeweils zeigen, wie exzellent eine Ballerina eine andere Ballerina darstellen kann, ohne in Narzissmus zu verfallen. Kein Wunder, dass das so prima klappt: Ihr Lehrmeister ist ja auch der Ballettmeister Drosselmeier, der sowohl seine eigene Eitelkeit als auch seinen überaus aktiven Sinn für Perfektion – wie in einer Groteske – leicht überzeichnet tänzerisch und pantomimisch zeigen darf.

Vor allem ist er aber auch kreativ, fantasievoll, nicht immer nur überkandidelt oder überspannt – und er macht den anderen das vor, was er sich gerade erfolgreich ausgedacht hat. Seltene Variationen von Grands jetés sind darunter, aber auch demonstrativ „gerührte“ Ronds de jambes en l’air. Hach, wie lustig er das macht! Wie nebenbei gelang Neumeier hiermit eine Anspielung auf Rudolf Nurejew, der auf stark gerührte, nicht zu zart elliptisch gesetzte Ronds großen Wert legte und dafür bei Insidern international bekannt war. Man darf nicht vergessen: Nurejew war damals auf dem Höhepunkt seiner Karriere, als Neumeier 1971, als Ballettdirektor in Frankfurt am Main, seinen „Nussknacker“ kreierte. Heute kommt uns dieses Werk so frisch, so lebendig vor, als sei es erst kürzlich entstanden. Faktisch aber hat es bereits eine Historie.

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Vergnügen mit Arabesken: Die Geburtstagsgesellschaft in „Der Nussknacker“ von John Neumeier beim Hamburg Ballett. Foto: Kiran West

Im 20. Jahrhundert kann man folgende bedeutende „Nussknacker“ auflisten: 1919 den von Alexander Gorsky, der erstmals das Kinderballett abschaffte und Zuckerfee und Heldin zur Personalunion erklärte; 1954 den von George Balanchine in New York, der stark stilisierte und der „Sugar Plum Fairy“ und weiteren Damensoli viel Spielraum für „reinen Tanz“ einräumte; 1966 zelebrierte dann Juri Grigorowich den „Nussknacker“ am Bolschoi als pompöses Fest der Sinne; 1967 gab es die erste Version von Rudolf Nurejew am Royal Swedish Ballet, ein Jahr später am Royal Ballet in London (sechs Mal studierte Rudi seinen „Nussknacker“ ein, so 1985 an der Pariser Opéra). Nurejew machte aus der heranwachsenden Heldin eine alptraumgeplagte Außenseiterin, die erst mit Drosselmeier flirtet und ihm dann als Prinzen in ihren heilsamen Träumen wiederbegegnet. John Neumeier schließt mit seiner Inszenierung an dieses Psychodrama an – und bringt mit dem Stanislawski-Prinzip eine neue, quasi-realistische Stilart der Figurencharakterisierung ein.

Damit wurde Neumeiers Version längst legendär – und wird in nachfolgenden Fassungen auch zitiert, so in der von Aaron S. Watkin und Jason Beechey beim Semperoper Ballett in Dresden.

So radikal weit wie John Neumeier entfernte sich allerdings kaum ein Choreograf von der Vorlage und den traditionellen Versionen.

So ist Drosselmeier bei Neumeier kein Magier im Sinne eines Vormachers von Zaubertricks, wie etwa mit Kunstblumen, die aus dem Hut fallen oder einer Münze, die man scheinbar hinterm Ohr findet. In Neumeiers Version zählt allein die nachvollziehbare psychologische Magie – der Mann Drosselmeier hat Charakter und Charisma und ist ein darum eigenwilliger, aber ebenso beachtenswerter Ballettkünstler, von Beruf Ballettmeister.

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Alexandre Riabko in schwärmerischer Pose: Drosselmeier ganz bei sich. In „Der Nussknacker“ von John Neumeier beim Hamburg Ballett. Foto (Ausschnitt): Kiran West

Marc Jubete sollte ein ganz junger Drosselmeier in diesem Jahr sein, erkrankte aber leider. Gute Besserung! Alexandre Riabko und Carsten Jung tanzen also alternierend die Partie – sie sind darin beide bereits glänzend bewährt. Vor allem Riabko ist mir hier gewärtig; er erblüht in dieser Rolle als ein Meister des Stils und des Comme il faut, der dennoch urkomisch und zugleich hoch kultiviert wirkt. Man kann Tränen lachen, wenn er so richtig aufdreht! Unvergesslich sind die Auftritte Riabkos mit Alina Cojocaru als Marie. Aber auch mit Emilie Mazon lieferte er schon Slapstick vom Feinsten ab – wie eine eingespielte Theaterfamilie wirken sie.

Drosselmeier braucht eine starke Marie, die ihm mit Mut zur Hässlichkeit auch mal ganz dumm kommen kann. Die Interaktion dieser beiden Figuren ist gerade darum köstlich, weil sie das Hehre mit dem Grotesken verbindet!

Dafür hat Marie dann im zweiten Teil Gelegenheit, wie ein hässliches Entlein zum schönen Schwan zu werden.

Denn sie, die von Drosselmeier ein Paar Spitzenschuhe zum Geburtstag bekam, schleicht sich nachts heimlich ins Wohnzimmer, um die neuen Tanzschuhe auszuprobieren. Oh weh – das klappt nicht gleich. Aber die Lust, eine Ballerina zu sein, ist geweckt. Und wovon sonst sollte Marie in ihrer kleinen, begrenzten Welt träumen, wenn nicht vom Ballett? Unter dem Eindruck der jetzt durchaus traurig-beklemmenden Musik von Tschaikowsky schläft sie ein, den geliebten Nussknacker von ihrem Schwarm Günther im Arm.

Das Tanzen ist hier die Metapher für das Erwachsenwerden, sowohl für eine gewisse soziale Reife als auch für die Befähigung zur erotischen Liebe.

Und das Mädchen Marie – jetzt im Nachthemd – sieht sich im Traum von Meister Drosselmeier aufgeweckt und in eine Welt entführt, die alle Schönheit und alle Aufregung verspricht, die es sich bis dahin nur wie von ferne wünschen konnte.

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Etüden im „Nussknacker“ von John Neumeier: Der Effekt ist einfach umwerfend, wenn der Vorhang sich öffnet und den Blick auf die bildschönen Silhouetten der Tänzerinnen frei gibt. Im Gegensatz zu den Tänzerinnen in Harald Landers „Études“ tragen sie aber wadenlange Röcke und keine Tellertutus. Es sind nämlich romantische Ballerinen! So zu sehen beim Hamburg Ballett. Foto: Kiran West

Da wird getanzt, geprobt, trainiert – und die Damen vom Ballettensemble der Hofoper zeigen ohne Umschweife ihre Schönheit, wenn sie als lebender Schattenriss an der Ballettstange stehen und ihre Übungen vollführen.

Der historische Bezug zu dem Ballett „Études“ von Harald Lander, das 1948 in Kopenhagen uraufgeführt wurde, ist natürlich beabsichtigt.

Dass da aber auch noch eine große Leiter steht, verweist darauf, dass man sich in Neumeiers „Nussknacker“ hier backstage befindet, und das mitten auf der Bühne! Aber es ist eben noch viel Arbeit zu tun bis zur großen Aufführung…

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Florencia Chinellato und Alexandr Trusch als Marie und Günther im Pas de deux erster Verliebtheit im „Nussknacker“ von John Neumeier. Superbe! Foto: Kiran West

Marie tanzt derweil. Sie tanzt, endlich, in Spitzenschuhen! Und sie tanzt den hinreißend lebendigen Paartanz mit Günther, der sie hier, im Traum der Theaterwelt, endlich einmal ernst nimmt – und dem sie endlich mal angemessen weiblich begegnen kann. Seine Hebungen und Drehungen mit ihr sind ihre ersten leibhaftigen Berührungen mit Erotik.

Günther, der schon im ersten Teil des ersten Akts spritzig und charmant sprang und leichthin pirouettierte, zeigt sich nun auch von seiner leidenschaftlichen Seite. Ermöglicht er doch der kleinen Marie das große Gefühl der Verliebtheit!

Edvin Revazov, Alexandr Trusch und Christopher Evans tanzen den Günther in diesen Hamburger Winterwochen, und die fesche Uniform steht allen dreien hinreißend gut.

Revazov ist ein sehr geradliniger, schmissiger, hoch attraktiver Günther. Trusch ist trotz aller Anmut und Schönheit ein auch toll flirtender junger Kadett. Evans ist vom Typ her sportiver, eleganter – er wird dem Günther insofern eine neue Note verleihen. Die Sprünge der drei sind über alle Kritik erhaben: Süffisant und großartig, mitreißend und erhaben.

Der jungmännliche Günther steht schließlich für die Lebenskraft, für den Mut zum Weiterwachsen und Sichentwickeln – und auch für das Naturhafte an der Liebe.

Vergnügen mit Arabesken: Die Geburtstagsgesellschaft in "Der Nussknacker" von John Neumeier beim Hamburg Ballett. Foto: Kiran West

Auch eine Ballerina muss stetig an sich weiter arbeiten: Carolina Agüero und Alexandre Riabko als Louise mit Ballettmeister Drosselmeier in „Der Nussknacker“ von John Neumeier beim Hamburg Ballett. Einfach toll! Foto: Kiran West

Drosselmeier hingegen, der bald mit Louise an der Barre, der Ballettstange, ein Bravourstück tänzerisch dargestellter Lehrmeisterkunst demonstriert, weiß musisch und penibel zugleich zu agieren. Mit dem von ihm wie ein Dirigentenstab gehaltenen Gehstock korrigiert er Louises Haltung, ihre zarten, aber gestreckten Beine, ihre vornehmen Ports de bras. Und sie macht die feinsten Posen der Welt daraus! Was für schöne Attitüden im Équarté so entstehen!

Marie fühlt sich jetzt schon sehr wohl, eigentlich ganz zuhause im Ballettsaal. Noch einmal gibt sie sich mit Günther den walzernden Klängen hin, während die Ballerinen um sie herum in langen weißen Tüllröcken und mit schwarzem Band um den Hals in delikate Übungen verfallen. Und wie leicht sie springen, sich drehen, auf die Knie gehen – einige Kavaliere aus dem Ensemble sind auch da, und flugs werden die Tänzerinnen von ihnen empor gehoben und auf die Schulter gesetzt, wie auf einen lebendigen Thron.

Louise, Marie und Günther tanzen einen lockeren Pas de trois, als seien sie Gesegnete im Paradies. Die Musik steigert sich, nutzt Tuschakkorde im Wechsel mit klar und rein klingenden Melodiefragmenten.

Die Triangel hat hier auch mal viel zu tun!

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Marie tanzt mit Günther, Louise und dem Ensemble – und fühlt sich endlich wohl in ihrer Haut! Hier Emilie Mazon, Christopher Evans und Leslie Heylmann sowie Alexandre Riabko (hinten mittig) in „Der Nussknacker“ von John Neumeier beim Hamburg Ballett. Foto: Kiran West

Die Reise durch die Theaterwelt geht derweil weiter. Drosselmeier führt seine gelehrige Schülerin langsam und in einem gestaksten Temps lié in die Kulisse. Wie ein Fürst geleitet er sie von dannen. Auch das Licht ändert sich – und das Ballettensemble erstarrt wieder zu poetischen Schattenrissen vor hoffnungshellem Horizont.

Es ist soweit! Nach der Pause ist es soweit, die Vorstellung in der Vorstellung kann beginnen. Während in herkömmlichen „Nussknacker“-Versionen nun durch einen winterlichen Tannenwald gereist und mit Schneeflockentänzen aufgewartet wird, klettern Drosselmeier und Marie bei Neumeier eine kleine Leiter aus dem Orchestergraben empor – bis sie die Rampe erklommen haben. Marie hat, natürlich, ihren heiß geliebten Nussknacker im Arm. Der muss mit!

Der agile Drosselmeier, der womöglich immerzu den Kopf in unsichtbaren Wolken hat, bereitet für Marie aber auch etwas ganz Besonderes vor.

Da ist es, dieses Kribbeln, das jeder Theater-, Ballett- und Operngänger kennt und so gern hat, diese Vorfreude auf eine Vorstellung!

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Eine prachtvolle Kulisse erwartet die Träumerin Marie auf der Bühne zur Vorstellung. Und sie darf sogar mittanzen! Hier Alexandre Riabko als Drosselmeier, Florencia Chinellato als Marie, Alexandr Trusch als Günther und Carolina Agüero als Louise mit dem Ensemble vom Hamburg Ballett in John Neumeiers „Der Nussknacker“. Foto: Holger Badekow

Und dann öffnet sich der Vorhang – und man erblickt eine prächtige Palastkulisse, mit Kronleuchtern und rotem Samt und dicken Troddeln, mit antik anmutenden Säulen und klassischen Statuen und einem lustig schönwetterwölkchenfertigen, blauen Himmel im Hintergrund.

Das Ensemble, jetzt vollzählig mit zehn Paaren in Weiß, strömt als „Lebender Garten“ auf die Bühne. Der „Lebendige Garten“, den man aus „Le Corsaire“ kennt, muss Blumenranken hin- und herbewegen – hier genügt es, die Tänzerinnen und Tänzer selbst als Blumen zu interpretieren, auch ohne Blütenkränze. Wie graziös sie sind! Wie weiße Rosen im Wind…

Marie freut sich, dass sie hier mittanzen darf. Sogar ein Solo hat sie, mit hochfliegenden Beinen und Armen, die bis ans Himmelszelt zu reichen scheinen. So ausgelassen und doch kontrolliert konnte sie sich als Kind daheim nie bewegen!

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Ach, aber wie es die Damen und Herren vom „Lebenden Garten“ schaffen, so viele verschiedene Bewegungen in so kurzer Zeit zu absolvieren! Sie sind ein einziger wirbelnder Walzertraum, im Kreis tändelnd, miteinander in Paaren turtelnd, schließlich zu einem atmenden skulpturalen Kunstwerk werdend, zumal die Damen von den Herren ganz hoch, noch höher, gehoben werden.

Trompetenfanfaren künden das Neue an. Was mag da kommen? Drosselmeier ist fanatisch mit dem Bühnengeschehen beschäftigt. Ach: Zwei spanische Paare und eine Solo-Spanierin entern die Bühne. Wie gut, dass Drosselmeier selbst auch ein so exquisiter Tänzer ist! Als Sextett springen die Spanier und er zu den klappernden Kastagnetten aus dem Orchestergraben, sie drehen sich im Kreis, schweben in Spagatsprüngen umeinander. Heißa! „Die Schöne von Granada“ hat John Neumeier diese kesse, heiße Nummer genannt, auf zwei historische Ballette anspielend. Das erste Ballett von Marius Petipa überhaupt hieß nämlich „Der Stern von Granada“, ein späteres von ihm „Die Schöne von Libanon“. Das Mysterium weiblicher Schönheit spielt darin eine Rolle.

Dann wird es fast unheimlich dunkel. Aber im Hintergrund leuchtet eine Wüste mit Pyramidenbild auf. Hoch elegante, wie in Zeitlupe tanzende Menschen kommen herein, das edle Paar aus „La Fille du Pharaon“. Dieses Ballett von Marius Petipa schildert die Erlebnisse eines britischen Lords mit der ägyptischen Mythologie. Der Pas de deux bei Neumeier ist von einem ägyptischen Pärchen dargeboten und strotzt nur so vor Edelmut und Harmonie der beiden zudem gülden glänzenden Tanzpartner – sie sind aus einer anderen Welt…

Esmeralda und die Narren“ allerdings nicht! Mit munteren Schellen in der Musik turnen hier die Narren um ihre Königin – die schön bezopfte Esmeralda – herum. Sie nehmen sie im Spagat hoch, olé, und sie lassen sie in der Luft regieren wie eine Herrin der Welt. Unsere kleine Marie bekommt denn auch viel Lust, hier mit dabei zu sein – und sie mischt sich einfach unter die Narren, juchhee!

Drosselmeier geht nun zwischen den Tanzenden auf und ab, er zählt den Takt, gönnt sich nie eine Auszeit. Was für ein viel beschäftigter Mann, so ein Ballettmeister!

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Dieses Foto stammt vom Semperoper Ballett, das John Neumeiers „Nussknacker“ auch jahrelang im Repertoire hatte. Es zeigt den „Chinesischen Vogel“, der mit Ballettmeister Drosselmeier tanzt. So neckisch! Foto: Matthias Creutziger

Beim „Chinesischen Vogel“ tanzt er gar die ganze Nummer mit, als Partner der grazilen chinesischen Schönheit, die Neumeier sich in der Hocke auf Zehenspitzen drehen lässt. Hat man so etwas schon gesehen?

Den „Pas de quatre“ haben dann aber erstmal vier schöne junge Damen für sich, gefolgt von den „Variations des hommes“ für ihre vier Herren. Die Girls beginnen – was wiederum eine diskrete Referenz an die „Nussknacker“-Version von Nurejew ist – bereits, bevor die Musik einsetzt: Klassische Schritte ohne Musik haben einen ganz eigenen, surreal-witzigen Charme. Auf den bald in Musik schwelgenden Tanz der Mädchen – mit viel Lieblichkeit und Delikatheit in filigraner Synchronizität – folgt das kraftvolle Jungsquartett: mit kanonisch vorgetragenen Sprung- und Balance-Kombinationen, alles untermalt von Flöten zu den Streichern. Hui, und bis zu höchst kniffligen Tours en l’air geht die Show! Und mit in der vierten Position abgesetzten, seriellen Pirouetten sogar darüber hinaus…

Marie wird nicht einfach nur bestürmt von all diesen Eindrücken. Sie lernt mit ihnen. Toleranz anderen Kulturen und Mentalitäten gegenüber prägen sich ihr so ein, aber auch die Wolllust am Mitmischen und Sichhingeben.

Ballett weckt viele innere Kräfte: Sinnlichkeit, auch Frohsinn, Sanftmut ebenso wie Geduld.

Drosselmeier als Lehrer muss seinem Schützling dann aber auch mal wieder etwas abverlangen. Maries Einsatz ist gefragt! Nicht dass die junge Dame meint, sie könne sich nun nur noch ausruhen. Gewitzt verwickelt der Ballettlehrer Marie in einen Pas de deux, dessen Schwierigkeitsgrad sich unmerklich steigert. Er lässt sie auf der Stelle und im Kreis hüpfen, er wirbelt sie durch die Luft. Sie macht alles brav mit, mehr noch: Sie genießt es, für ihren Partner zu tanzen. Dafür darf sie sich dann auch die Belohnung abholen und für den Applaus verbeugen! Davon kann sie gar nicht genug bekommen…

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Auch das Bayerische Staatsballett tanzte viele Jahre Neumeiers „Der Nussknacker“ – hier die famosen Stars Lucia Lacarra und Marlon Dino als Louise und Günther im Grand Pas de deux. Foto aus München: Wilfried Hösl

Aber dann! Dann sorgen die drei fliegenden Kadetten – die „tanzenden Leutnants“ – für virtuose, rasante, folkloristisch angehauchte, total intensive Minuten, die die Ewigkeit bedeuten könnten. Was für Sprünge! Auf dem Platz, vom Platz weg, in der Rotunde – und schließlich landet einer der drei Jungs mit großem Sprung sicher auf den Armen der beiden anderen. Hey, das ist Männerfreundschaft!

Darüber steht nur noch die Liebe. Eben von ihr erzählt der Grand Pas de deux mit all seinen Variationen. Louise und Günther tanzen ihn, und sie ergeben im Festtagslook in den Farben Bordeaux-Weiß-Gold ein prachtvolles Paar!

So ein Großer Paartanz ist der Höhepunkt jedes klassischen Balletts, und Neumeier zitiert und pflegt diese Tradition: Mann und Frau präsentieren sich einzeln wie im Miteinander als vollkommene, glückliche, vertrauensvolle, überirdisch schöne und gute Menschen.

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Großartig beim Hamburg Ballett: Anna Laudere als Louise und Edvin Revazov als Günther tanzen den Grand Pas de deux in John Neumeiers „Der Nussknacker“. Foto: Holger Badekow

Dass da Marie, die das Tanzen ja erst lernt, zwischendurch auch noch mal ein eigenes Solo versuchen darf und damit die strenge Tradition des Pas de deux mit neckischen Bemühungen auflockert, ist eine hübsche ironische Brechung. John Neumeier hat sie nicht leichtfertig eingebracht.

Und dann darf die frisch gebackene Ballerina Marie ja auch nicht irgendein Tänzchen, sondern sogar das berühmte Solo der „Fée Dragée“ zur Celesta tanzen!

Hier findet sich in der Ursprungschoreografie, die von Lew Iwanow stammt (Petipa war erkrankt), ein verzögerter Beginn der Musik, die Zuckerfee tanzt tatsächlich ohne Musik los – was ihrem Tanz etwas Puppenhaftes verleiht.

Im Kunstmärchen „Nussknacker und Mausekönig“ von E.T.A. Hoffmann gibt es übrigens, wie bei Neumeier, keine solche Fee, dafür sind dort alle Traumgestalten ihrem Ursprung nach Puppen. Das Traumland, in das die Heldin bei Hoffmann nachts im Schlaf flüchtet, ist kein Konfitürenburg noch ein Land der Süßigkeiten, sondern das Reich der Puppen – ein dem spätromantischen Mythos der Maschinenmenschen nahe kommendes Bild. Man erinnert sich darum richtigerweise an Hoffmanns Erzählung „Der Sandmann“ , die für das Ballett „Coppélia“ die Vorlage ergab.

Bei John Neumeier gibt es indes keinen Süßigkeitenwahn und keine Puppen, die sich verlebendigen – sondern die Traumwelt ist das Reich der Bühne.

Wenn Marie hier ihr Feen-Solo beginnt – und zwar wie im historischen Vorbild zunächst ohne Musik – dann wird sie zunächst von Drosselmeier instruiert. Viele ihrer Tanzschritte erhalten im Kontext einen ganz anderen Sinn, obwohl der Grand Pas de deux hier von Iwanow übernommen wurde.

Mit Diagonalbewegungen, mit Sprüngen, mit Piqués – und mit liebenswertem Trippeln, wenn sie mal nicht weiter weiß, erweist sich Marie nun als Balletttalent.

Der metallische, glockenähnliche, surreal mechanische Schall der Celesta verleiht der Mädchenhaftigkeit ihres Tanzes tatsächlich noch mehr Zartheit.

Kein Zweifel: Aus Marie wird jetzt eine verantwortungsvolle, humoristisch begabte und dennoch sehr anmutige Person. Ein neuer Typ von Ballerina!

Der rasche Generationenwechsel, der die Ballettwelt prägt, findet sich auch hier somit wieder: Marie hat es nicht nötig, ihre ältere Schwester oder andere Tänzerinnen zu kopieren. Sie bringt genügend eigenes Flair mit. Die kommenden Ballerinen werden auch für den Fortschritt stehen.

Der Nussknacker erzählt bei John Neumeier vom Erwachsenwerden

Ballerinen stehen auch für Fortschritt: Hier Carolina Agüero in der Rolle der Louise, Ballerina am Hoftheater in „Der Nussknacker“ von John Neumeier beim Hamburg Ballett. Jede Tänzerin hat ihre eigene Note, aber insgesamt ergeben sich sowohl Traditionen wie auch abwechslungsreiche Entwicklungen. Foto (Ausschnitt): Kiran West

Und Drosselmeier feuert sie an, scheucht sie in eine Rotunde, bis sie brav darin viele Drehungen meistert, um in einer Attitude avant höchst stilsicher zum Stehen zu kommen. Und zwar auf einem Bein und auf den Zehenspitzen. Eine herausfordernde junge Dame wird Marie!

Die vollendet hohe Kunst des weiblichen Solos zeigt dann Louise: mit gediegener Grandezza und erfrischend-erotischer Geschmeidigkeit.

Ach, man wünscht sich, es möge nie mehr aufhören, dieses vornehm-vitale Sichdrehen und Geradestehen, dieses Sich-Beugen und Aufrechthalten!

Na, aber dann würde man allerdings die wunderbar hohen Sprünge des Partners Günther wie auch das Hervorbringen flirrender Eleganz aus dem Geiste der Klassik durch das Paar verpassen! Das wäre ja gar nicht gut.

Sie sind eine erlesene Augenfreude, Louise und Günther, und sie verleihen den Grand-Pas-Kombinationen gemeinsam ihren eigenen Geschmack, ihre Prägung. Es ist zwar kein Hochzeitsfest hier, aber braucht die Liebe, wenn sie so gefestigt ist, noch einen Trauschein?

Es ist ein Triumph der Liebe, der hier Tanz geworden ist!

Den majestätischen Klängen folgt alsbald ein vor allem wieder heiterer Ausblick. Der „Blumenwalzer“ gehört natürlich dem „Lebenden Garten“, also dem blumenschönen Ensemble.

Marie darf dann ebenso wie alle anderen zum mit „Ballabile“ (italienische Musikanweisung für „tanzbar“) benannten Finale mit dazu kommen.

Die drei Leutnants aber springen darin noch mal so besonders schön und originell, dass man schon allein dafür in die Vorstellung kommen könnte.

All das toppt noch einmal das göttliche Paar Louise und Günther… bis es langsam heißt, Abschied aus der Traumwelt zu nehmen.

Der Nussknacker erzählt bei John Neumeier vom Erwachsenwerden

Machtvolle, aber graziöse Gesten: Ballettmeister Drosselmeier hat schamanische Kräfte… in „Der Nussknacker“ von John Neumeier beim Hamburg Ballett. Hier Carsten Jung in der Rolle des Traummachers. Foto (Ausschnitt): Kiran West

Die Bühne leert sich, die Musik wird leiser, Marie taumelt vor Müdigkeit, sie nimmt ihren Nussknacker und bettet sich zur Ruhe.

Bis sie aufgeweckt wird, dieses Mal nicht im Traum, sondern im nächtlichen Wohnzimmer, vom Dienstmädchen der Stahlbaums. Aber Meister Drosselmeier steht Marie in ihrer Fantasie weiterhin bei, er winkt ihr noch einmal zu – und bezeugt dann mit einer machtvollen Geste, dass all der fantastische, bunte Zauber kein Humbug ist!

Rasch entflieht Marie über die Treppe nach oben, ins Kinderzimmer. Dort wartet bestimmt die Fortsetzung des Traums auf sie…

Und ich kenne keinen Menschen, der diesen „Nussknacker“ mal gesehen hat und das Vergnügen nicht unbedingt wiederholen möchte.
Gisela Sonnenburg

Termine: siehe Spielplan

Rezension von 2018: www.ballett-journal.de/hamburg-ballett-nussknacker-neumeier-giorgia-giani-florencia-chinellato/

Weitere Texte dazu: www.ballett-journal.de/hamburg-ballett-emilie-mazon-nussknacker/; www.ballett-journal.de/hamburg-ballett-nussknacker-weihnachtsoratorium/

www.hamburgballett.de

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