Neujahrsglanz mit Neumeiers Nussknacker „Der Nussknacker“ von John Neumeier: in Neujahrsbesetzung beim Hamburg Ballett und  beim Bayerischen Staatsballett

„Der Nussknacker“ von John Neumeier: in Neujahrsbesetzung beim Hamburg Ballett und  beim Bayerischen Staatsballett

Das große Fest beginnt mit einem wunderbaren Ohrwurm: Vierundsechzig Takte Musik voll einprägsamer Erwartungsfreude hatte sich Marius Petipa vom Komponisten Peter I. Tschaikowsky für den Anfang von „Der Nussknacker“ gewünscht – und bekommen. So entstand das berühmteste Weihnachts- und Neujahrsballett aller Zeiten, 1892 in Sankt… Weiterlesen…

Der ewige Avantgardist Der Choreograf mit Hang zur schrägen Virtuosität William Forsythe wird heute 70 Jahre

Forsythe für Anfänger

Er ist der Virtuose unter den schrägen Avantgardisten und der Avantgardist unter den großen Virtuosen seiner Zunft, der modernen Choreografie, die er ebenso geprägt wie ad absurdum geführt hat: William Forsythe, von Freunden „Bill“ oder auch „Billy“ genannt, feiert am… Weiterlesen…

Adventsarbeiten Highlights des Balletts im Dezember

Dieser Advent wird es in sich haben, da können sich die Ballett-Engel sicher sein! Er fängt – nach der Nachricht von einem künftigen Ballettmuseum in der Hamburger Hafen-City – auch gleich besonders aufregend an, denn am 1. Dezember 2019 lässt John Neumeier beim… Weiterlesen…

Die Mutter als böse Frau „Alice im Wunderland“ von Christopher Wheeldon zeigt beim Bayerischen Staatsballett das  interessante Doppelleben einer Mutter

"Alice im Wunderland" hat eine böse Herzkönigin

Sie ist böse, aber darin ist sie gut. Die Herzkönigin im Traum von „Alice im Wunderland“ trägt Knallrot, logiert auf einem herzförmigen, überdimensionierten Podest, das fahrbar ist wie ein Mammamobil – und sie lässt erbarmungslos jeden henken, der ihr nicht ganz in… Weiterlesen…

Eine nette Handvoll bunte News Im Vorfeld der Weihnachtszeit gibt es einige festliche Neuigkeiten

Eine Preisverleihung wird aus München und Hamburg gemeldet; in den Kinos startet die Saison mit dem Royal Ballet aus London; in Berlin premierte eine selten gespielte Oper mit biblischem Thema – die eigentlich ein Oratorium ist – und ebenfalls in Berlin dirigiert der trotz seiner… Weiterlesen…

Von der Seichtigkeit des Seins „Coppélia“ von Roland Petit sorgt beim Bayerischen Staatsballett für Mitleid, während das Wiener Staatsballett mit der historischen Version von Pierre Lacotte punktet

"Coppélia" im Original in Wien - und verhunzt in München

Drei Tage vor der Premiere stand die Besetzung der beiden Hauptrollen noch immer nicht fest. Beim Bayerischen Staatsballett muss es hinter den Kulissen gebrodelt haben, als es um die etwas abgestandene „Coppélia“ von Roland Petit (1924 – 2011) ging. Nun hat dieses… Weiterlesen…

Die Liebe und ihre Grausamkeit „Anna Karenina“ von Christian Spuck reüssiert beim Bayerischen Staatsballett mit Neubesetzungen: die Frauenrollen gewinnen weiter an Konturen

"Anna Karenina" von Christian Spuck in neuer Besetzung in München

Man lernt nie aus über die Liebe und ihre Grausamkeiten. „Anna Karenina“, dieser Mammutroman von Leo Tolstoi, diente schon etlichen Choreografen als Ballettvorlage, um Frauen in der Liebesfalle zu zeigen, und die Version von Christian Spuck ist eine der höchst erfolgreichen.… Weiterlesen…

Happy birthday, Ballett-Journal! Hurra, heute wird das Ballett-Journal fünf Jahre alt! Eine Rückschau auf 1.824 tolle Tage und Nächte mit Ballett

Alles begann mit einer Gala in Berlin. Da müsste man doch viel ausführlicher berichten, als es in der Tagespresse und auch sonst üblich ist, dachte ich mir. So viele Aspekte kommen da zusammen! Einfühlsam und doch kritisch müsste man sie… Weiterlesen…

Von brennender Vorfreude und kühler Erwartung Im September beginnt die Spielzeit 2019/20 – mit Highlights und Festivitäten von Hamburg bis München

Eine fantastische Ballett-Saison (2018/19) liegt hinter uns, und die Sommerferien werden absehbar ein Ende finden – und ab dann darf man sich wieder getrost ins Vergnügen der ballettösen Aufführungen stürzen! Die Ersten von den Großen in dieser neuen Spielzeit 2019/20, die… Weiterlesen…

Ein ewiges Versprechen Der Film „Nurejew – The White Crow“ („Nurejew – Die weiße Krähe“) von Ralph Fiennes übermannt mit Originalschauplätzen, akkuraten Tanzszenen von Johan Kobborg und dramatischem Kammerspiel

„Monsieur Nurejew muss sich jetzt entscheiden.“ Auf diesen Moment zielt der ganze Film ab. Der 23 Jahre junge Nurejew (glänzend gespielt und getanzt vom ukrainischen Ballettstar Oleg Ivenko) hält den Blick gesenkt, er sitzt in einem Büro der Polizei am Pariser Flughafen… Weiterlesen…