Drei Argumente für ein gutes Medikament Das rezeptfreie Medikament Locabiosol wurde willkürlich vom Markt gekegelt – auch zwei Jahre danach gibt es keinen adäquaten Ersatz. Patienten, veranstaltet endlich Demos, gründet Vereine, lasst euch das nicht gefallen!

Jedes wirksame Medikament hat auch Nebenwirkungen. Herkömmliche Antibiotika wie Penicillin, Tetracyclin, Azythromycin, aber auch Cephalosporine (und viele andere beliebte Stoffgruppen) können sogar allergische Schocks bewirken, die lebensgefährlich sind. Es gibt nicht wenige Menschen, die daran schon starben. Entsetzlich: Die Waffe,… Weiterlesen…

Liebe, die mit Blut zu tun hat Der „Tanz der Vampire“ lockt nach Köln – in ein weltweit erprobtes Musical

Blutsauger, die singen und tanzen können? Ja, das gibt es: Und zwar beim „Tanz der Vampire“, der sozusagen schon einmal um die Welt gezogen ist und jetzt bis zum 29. September 2018 im Kölner Musical Dome campiert. Aber nicht etwa,… Weiterlesen…

Liebe, Hoffnung, Freiheit „Fidelio“ von Ludwig van Beethoven in der Hamburgischen Staatsoper: Georges Delnon inszeniert ein Faszinosum aus Politik und Herzenskraft

Fidelio hätte auch heute viel zu tun

Es gibt ein berühmtes Gedicht von Walther von der Vogelweide, in dem der mittelalterliche Auftragsdichter empfiehlt, drei Dinge zu erwerben, was indes unmöglich sei, ohne dass eines von ihnen zu Grunde gehe. Gemeint sind: Ehre, Besitz und Gottes Gnade. Der… Weiterlesen…

Viel Humtata fürs Herz Der NDR zeigt noch einmal das Finale der Kultserie „Mord mit Aussicht“

"Mord mit Aussicht" ist Landleben ganz groß in Krimiform

Einerseits wird hier manches mit heißen Nadeln gestrickt. Da geht ein hoher deutscher Beamter dem Hörensagen nach „in Rente“, statt, was korrekt wäre, in Pension. Dargestellte holländische Staatsbürger wiederum werden mit allen nur denkbaren Rudi-Carrell-Syndromen belegt. Doch wenn vier von… Weiterlesen…

Liebe und Intrige Abschied von einer Ära und Anregung für Ballettschaffende: „Kabale und Liebe“ von Friedrich Schiller in der Peymann-Inszenierung im Berliner Ensemble

Claus Peymann macht aus "Kabale und Liebe" ein tragisches Fest der LIebe

Es gibt ja so viele Themen und Dramen, von denen man sich wundert, dass es keine Bearbeitungen für (moderne) Ballette von ihnen gibt. So manches Stück von Friedrich Schiller gehört dazu, so „Kabale und Liebe“, das einer der schönsten Schmachtfetzen… Weiterlesen…

Wer weiß, der weiß – und leidet Großartig: Claus Peymann liest im Foyer vom Berliner Ensemble aus „Holzfällen“ von Thomas Bernhard

Peymann liest Holzfällen von Bernhard

Wer unter der Heuchelei, der Lüge, der Verstellung, der Kleingeistigkeit und der Unzulänglichkeit seiner Mitmenschen besonders leidet, sollte Schriftsteller werden. Hass und Liebe liegen dann ganz eng zusammen, wenn ein Meisterpoet wie Thomas Bernhard (1931 – 1989) das Wort ergreift.… Weiterlesen…

Das Leben – ein Krieg, kein Traum Claus Peymann entfacht noch einmal sein furioses Talent am Berliner Ensemble: mit Kleists „Prinz Friedrich von Homburg“

Der Prinz ist dem Tode geweiht.

Das Leben ist beständiger Krieg. Im globalisierten Kapitalismus sowieso – ob im ramdösigen Trumpland oder in Merkels Scheinidylle: Menschen mutieren zu Kannibalen, sowie die Fressnäpfe zu knapp bemessen oder zu ungerecht verteilt sind – oder sie aus anderen Gründen unheilbar… Weiterlesen…

Hanseatische Geräuschvergrößerung: Krachbau oder Luxushalle? Warum die Elbphilharmonie dem Wesen nach keine Konzerthalle, sondern nur ein monströser Kommerz-Gag für Hamburg ist

Die Elbphilharmonie ist ein Desaster

Der ersten Töne des Eröffnungskonzerts nach dem Festakt kommen als Solo von einer einzelnen Oboe – vermutlich, weil der Erste Bürgermeister Hamburgs, Olaf Scholz, in seiner Jugend mal Oboe spielte. Was für eine peinliche „neu-hanseatische“ Anbiederung an die Machthaber und Geldgeber!… Weiterlesen…

Ohne Rose geht es nicht Kunst oder Kommerz? Disneys „Die Schöne und das Biest“ bietet live solides Theaterhandwerk, große Gesangskunst und ein exzellentes Orchester. What a show!

Die Schöne und das Biest küssen sich am Ende.

Dass die Ungarn den berühmten Paprika im Blut haben, weiß man, wenn man auch nur einmal den Csárdás, den ungarischen Volkstanz, getanzt hat. Und Marika Rökk hin oder her – heute hat Budapest mit dem Pester Broadway Studio eine der… Weiterlesen…